Gender: Male
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05/23/07
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Wednesday, July 23, 2008
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Wie jeden Morgen. [Lyrik]
Wie jeden Morgen verflüchtigt sich der wattefarbene Nebelfilm von den Wiesen. In den letzten Schwaden zeichnen sich die ersten schwachen Sonnenstrahlen gelb ihren Weg. Wie kleine Kristalle funkeln Tautropfen an den Gräserspitzen. Vögel schlagen Saltos in den Himmel und durchdringen die Stille mit ihrem Gesang. Alles ist wie jeden Morgen, nur sind mir viele dieser schönen Details lange nicht mehr so nahe gegangen. Wie jeden Morgen klingeln die kleinen Glöckchen an der Tür der Bäckerei. Es duftet nach frischen Kuchen und Gebäck. Die Zeitung auf dem Ladentisch verspricht gutes Wetter für die nächsten Tage und Temperaturen zum Baden gehen. Schon biegt die Verkäuferin um die Ecke und fragt mich nach meinen Wünschen. Ich lasse mir ein paar mehr Semmeln einpacken als sonst und entscheide mich ausnahmsweise für eine Erdbeermilch. Sonst ist eigentlich alles wie jeden Morgen, nur warum lächelt mir die Verkäuferin heute so verschmitzt entgegen? Wie jeden Morgen hole ich Butter und Marmelade aus dem Kühlschrank, stelle die Brötchen auf den Tisch und setze einen Kaffee an. Draußen wird es allmählich hell. Ich öffne die Fenster und schenke den Blumen ein wenig Wasser nach. Mit dem stärker werdenden Geruch des Kaffees beginnt auch mein Magen zu knurren. Alles ist so wie jeden Morgen, nur...
Behutsam öffne ich die Schlafzimmertür. Ihre Füße luken unter der Bettdecke hervor, ihre Haare liegen aufgefechert über dem Kissen, ihr Gesicht schmiegt sich noch schlafend in die Daunen und sie sieht dabei so wunderschön und glücklich aus. Nein, das ist nicht wie jeden Morgen. Ganz bestimmt nicht. Und als sie gestern neben mir einschlief sagte sie noch, sie wolle aus diesem Traum nie wieder aufwachen.
01:44
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Sunday, July 13, 2008
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Aus dem Nichts, ins Nichts, als wäre nichts... [Lyrik]
Da stehst du.
Wie aus dem Nichts – hätte ich dich nur zuvor bemerkt. Jetzt siehst du mich an. Dieses flüchtige Lächeln das sich wie ein Kaugummi in die Länge zieht. Zeitungen flattern schwerfällig, wie in Zeitlupe über die Zebrastreifen unter uns. So höflich, dein Blick, du bist so unglaublich höflich. Weißt du was mir lieber wäre? Warum ballst du nicht deine Faust und schlägst sie mir ins Gesicht? Warum trittst du nicht fest in meinen Bauch, so wie du alles andere niedergetreten hast? Ich leg mich auch vor dir auf den Boden, dann fällt es leichter. Siehst du? Jetzt fahren die Autos dicht an meinem Ohr vorbei und spritzen den Regen vom Vortag in mein Gesicht. Wenigstens spucken könntest du auf mich! Nun schaust du so erschrocken und entgeistert, als hättest du das nicht erwartet. Sieh mich an, ich bin am Boden, ja ganz hier unten. Glaub nicht das etwas fliegen lernt wenn du es fallen lässt. Aber nein, du wirst auch dieses Bild aus deinem Kopf streichen, so wie du alles andere weg geschoben hast, als ob da nie etwas gewesen wäre. Deine Füße verschwinden unscharf auf den Gehsteigen. Es hat zu nieseln begonnen. So hast du es seit dem gehalten. Keine aufhelfende Hand, kein Gespräch in einem warmen Kaffee. Du flüchtest und lässt hinter dir was schwer zu werden droht. In der Tat spüre ich wie meine Kleidung schwerer wird. Bald klebt sie, wie die Zeitungen neben mir auf dem Asphalt. Die Autos fahren hupend Bögen um mich. Fluche aus deren Fenstern, verhallen, im Regen.
15:01
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Thursday, May 01, 2008
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Wenn ich dich erwische... [Lyrik]
Wenn ich dich erwische... ...Gnade dir Gott! Du wirst es nicht leicht haben und du wirst nicht davonkommen! Im Moment habe ich bereits eine ganze Kartei an Dingen, die ich mit dir anstellen werde - und ich werde weiter sammeln. Du wirst dir nicht etwa eine dieser Karten ziehen dürfen, jede einzelne wird auf dich warten und selbst wenn alle Karten gespielt auf dem Tisch liegen, werde ich mit dir noch nicht fertig sein. Du wirst für alles aufkommen, für jedes kleine Detail, für jeden Tag den ich hätte sinnvoller verbringen können, für jeden Schrei, jeden Schlag mit dem Kopf gegen die Wand, für deine Feigheit und dein grausames Versteckspiel. Ich habe die Nächte gezählt die ich nicht schlafen konnte und du wirst jede einzelne wieder gut machen! Selbst die Nächte, die ich an anderen Körpern verschwendet habe. Noch habe ich nicht herausgefunden wo du steckst, aber ich werde dich finden und du weißt das! Wenn du es nicht weißt, dann nur, weil du mich noch nicht kennst, weil ich dich noch nicht kenne, aber wenn ich dich erwische... ...möchte ich dich fest in meinen Armen halten.
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Friday, April 04, 2008
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Kommst du wieder wenn ich weg bin?
Wie machst du das? Ich spüre deine Finger in meiner Hand, halte sie fest, als flösse etwas durch sie hindurch in mich hinein. Wie eine Decke legst du dich über mich, nur ist da kein Stoff, als wäre ich warmer Sand, der jede Einzelheit deines lebendigen Abdruckes spürt und aufnimmt. So weich sind deine Lippen an meinem Hals, geschmeidig und frisch, überraschend und vertraut – so nah. Ich richte mich auf und sehe in den dunklen Raum. Wie kann meine Haut das alles als so echt empfinden, als hätte sie jede Information gespeichert. Wie von selbst setze ich mich in Bewegung. Nicht einmal den Schlüssel habe ich mit als die Tür hinter mir ins Schloss fällt. Jetzt saugen sich meine Fußsohlen an den nassen Pflastersteinen fest um sie sofort wieder los zu lassen. Der Wind fährt in meinen Schlafanzug als könnten mir die so entstehenden Segel zu einem schnelleren Gang verhelfen. Die Vierecken ihrer Fenster werden größer. Wie machst du das? Deine Finger in meiner Hand fühlen sich an wie ein Faden der sich dehnt und reißt. Wie eine stumm funktionierende Einheit bewegt sich deine Statur mechanisch an meiner. Deine Lippen sind kalt und deine Augen reflektieren nur das Zimmer. Kein Weg in dich hinein, stattdessen eine Schlucht die aufreißt und Leere aufsteigen lässt – so weit. Ich richte mich auf und sehe in den grell erleuchteten Raum. Wie kann mein Herz das alles als so unecht entlarfen, als schlüge es allein und weit und breit kein zweites. Wie von selbst setze ich mich in Bewegung. Nicht einmal den Schlafanzug habe ich angezogen als die Tür hinter mir ins Schloss fällt. Jetzt saugen sich meine Fußsohlen an den nassen Pflastersteinen fest um sie langsam wieder los zu lassen. Der Wind fährt eisig über meinen Körper, als könnte er ihn abschleifen bis nichts mehr übrig bleibt. Die schwarzen Vierecke der öden Betonzeilen nehmen kein Ende. In einem dunklen Hauseingang setze ich mich auf die steinernen Stufen, schließe meine Augen und warte das du wiederkehrst.
14:22
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Friday, March 07, 2008
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splitter auf weiß [Lyrik]
Wie es knackst wenn die dünnen Wände dieses Trinkglases in der Hand zerspringen. Wie diese Tropfen aus Schaum sich vorsichtig an ihrem Körper abwärts schmiegen. Der Klang der auf Stein treffenden Scherben, das kurze Vibrieren auf dem Boden bis zum Stillstand. Dieses Gleiten ihrer geschmeidigen Haut, ihr in Feuchtigkeit sichtbar werdendes Atmen. Jetzt fiept dieser Schmerz auftauchend intensiver werdend und zieht von den Fingerspitzen aufwärts. Jetzt biegt sich ihre Aufrichte, alles an ihr spannt sich, das blaue Neonlicht reflektierend. Wie hell nachhallende Noten fällt das Nass auf die zitternd dünnen Glasteile. Wie ein zaghaft junger Vogel befreit es sich eisig quitschend aus ihrer Kehle. Scharf verkrallen sich die Fingernägel neben den aufgestellten Härchen der geöffneten Haut. Diese lineare Explosion aus immer schneller werdenden Luftzügen, nach innen zutschend. Bis die Luft ganz fehlt, sie sich zurückzieht von unter der Schädeldecke, mit dem Licht aus den Augen. Bis die Konturen der weißen Quadrate verschwimmen, die Flügelschläge leiser werden. Nur noch diese zaghafte Melodie die zwischen den unsichtbaren Streben der Luft hängen bleibt...
09:34
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Monday, January 28, 2008
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die furcht vor dem nebel
Nebel zieht sich vor meinem Fenster zusammen. Milchig legt er sich auf die Stadt und gefriert des Nachts an allem was zuvor noch so lebendig war. Vor Tagen noch schien alles so deutlich und klar. Nun verschwimmen deine Worte, die eben noch wie fein verzierte Pfeiler den Blick gen Horizont führten. Die kostbaren Stimmungen vergangener Tage, die leuchtenden Farben überall. Und nun? Jetzt unterscheidet sich ihr grau kaum noch voneinander. Wie wird mir diese Stadt nach dem morgigen Erwachen erscheinen? Ich habe Angst, die Befürchtung dann einiges nicht mehr sehen zu können, als wenn es nie gewesen wäre...
08:42
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Monday, January 07, 2008
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der tropfen [Lyrik]
Category: Writing and Poetry
erst schwamm er zerfließend in den niederungen, jetzt hat er sich in weiß gekleidet und tanzt vom himmel der erde entgegen – mit ganz vielen die so sind wie er. auf ihrer Haut zergeht er schließlich warm und staunt noch, dass man so einfach fliegen kann...
05:09
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Tuesday, December 11, 2007
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schneebaden in ihrem hals [Lyrik]
Was war das? Sie hat sich an mich gelehnt, einfach so. Noch kenne ich sie kaum. Nein, ich weiß nicht viel von ihr, und doch alles was ich wissen muss. Ihr Kopf auf meiner Schulter, das fühlt sich an wie, wie... wie soll ich das beschreiben.
Vielleicht wie Blumen die im Zeitraffer sprießen, wo es doch Winter ist. Vielleicht wie das kitzeln im Bauch, vor dem Sprung in kaltes Wasser. Vielleicht, nein ganz sicher, wie ein Spatz der sich auf meine Hand setzt, wo er doch weiß das ich gerade keine Brotkrumen habe, eben einfach so.
Was war das? Sie hat den Kopf von meiner Schulter gelöst, hat ihn zur Seite gelegt, die Augen geschlossen. Ihr nackter Hals liegt von Haaren frei, mit den schönen Sehnen, den Schulterknöcheln, wie kann ich das nur beschreiben?
Wäre ihr Hals eine Tür, sie stünde jetzt offen und ein frischer, zaghafter Wind käme von draußen herein. Wäre ihre Haut eine Landschaft aus Schnee, ich würde in ihr baden gehen. Wäre, nein warum? Langsam nähern sich meine Lippen ihrer Schulter, ihrem Hals. Einatmen möchte ich sie.
12:19
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Sunday, September 16, 2007
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Warten auf den Toaster. [Geschichte]
WARTEN AUF DEN TOASTER 10:10 Ich stehe vor dem Toaster und warte. Zehn Uhr zehn. Ich war nie gut in Mathe, aber das ist in etwa vierzig Minuten nach halb zehn, was wiederum eine halbe Stunde nach um neun sein müsste. Das war jedenfalls ziemlich genau die Urzeit in der ich hastig aus dem Bett aufsprang und meinen Wecker verfluchte. Hatte er nicht geklingelt oder hatte ich es überhört? So blieb mir nur eine halbe Stunde um das Frühstück vorzubereiten. Scheiße, Scheiße, Scheiße, Scheiße! Schnell, weißes Tischtuch, Kerzen, obwohl schon viel zu hell für Kerzen, oh nein, die Teller noch im Abwasch, Käse, Marmelade, Honig, Kaffee, Besteck, fertig. Neun Uhr neunundzwanzig. Hinsetzen, warten. Nichts. Halb zehn war ausgemacht, aber bisher ist sie nicht aufgetaucht. Ihr Telefon ist auch aus.
10:15 Ich stehe vor dem Toaster und warte. Das alles ist nicht weiter schlimm, ich habe ja vorgesorgt. Zwei Packungen Toastbrot sind noch im Frost, da sind die ca. 20 erkalteten Scheiben die sich auf dem Tisch türmen nun wirklich kein Grund zur Besorgnis. Kein Grund zur Besorgnis. Kein Grund, kein Grund zur Besorgnis. Klack, mist! Diese Toastscheiben kann ich so keinem mehr anbieten. Hab sie aus versehen zum zweiten mal geröstet. Ich bin kein Schwarzseher oder so, aber was zu dunkel ist, ist eindeutig zu dunkel. Und fünfundvierzig Minuten Verspätung sind schon ein äußerst dunkles Kapitel. Schwarzen Humor hab ich auch. Im Grunde genommen passen die Toastscheiben und ich gut zusammen. Und ich bin immer um das Wohl meiner Gäste besorgt. Bisher hat bei mir noch niemand gefroren oder so. Dann lieber gleich die Heizung ein Stück höher, rein präventiv. 10:20 Ich stehe vor dem Toaster und warte. Na dann wollen wir unseren zwei schwarzen Gästen mal die Heizung wieder anmachen. Das ist jetzt schon das fünfte mal dass ich die selben Toastscheiben wieder nach unten drücke. Es ist nur ein Schulfreund hatte sie gesagt, nichts für sie, ein Bauarbeiter der in seinem Betrieb an irgendwelchen neuen Müllverbrennungsöfen bastelt. Ich verstehe den Mann, das macht Spaß! Mein eigener kleiner Müllverbrennungsofen läuft auch gerade auf Hochtouren. Irgendwann wird's zwar nicht mehr schwärzer, dafür kann man nun Zeuge dieser wohlriechenden Rauchentwicklung werden. Sind die Toastscheiben eigentlich kleiner geworden? Ist gar nicht so einfach zu erkennen, da ich wie ein Rockstar in meinem selbst gemachten Bühnennebel stehe. Kann es sein das die Toastscheiben zerfallen? Achso, das werden dann so schöne schwarze Krümelchen, toll, wie Schokosplit ohne Schoko. Oder gar wie ganz poröser dunkler Stuhlgang. Im Volksmund auch Scheiße genannt. Scheiße also? Ja. Scheiße! Scheiße! Scheiße! Scheiße! 10:25 Ich stehe vor dem Toaster und warte. Meine Augen tränen, was aber um Gottes Willen nur dem schönen Rauch geschuldet ist. Der ist jetzt im ganzen Raum quasi omnipräsent und funktioniert wie eine abgedunkelte, halb transparente Ebene in modernen Bildbearbeitungsprogrammen. Ich bin ein Künstler, daher weiß ich das. Das Leben ist ein Kunstwerk und da das Leben in jedem Detail steckt, ist meine Küche... Eine tolle Idee! Die weiße Tischdecke sei meine Projektionsfläche, meine Leinwand. Ich schütte den Toster aus sodass diese langweilig weiße Fläche einen Stracciatella ähnlichen Anstrich bekommt. Kennt jemand dieses Eis mit Keksstücken drin? Ich hab zwar nur zwanzig kalte Toastscheiben, doch halt, das wäre Verschwendung von Rohstoffen. Die Scheiben kann man ja noch als Schwebedeckel verwenden. Und die Teller auch! Die machen so schöne Geräusche wenn sie auf die Wand auftreffen. Da kann ich schon mal üben wie man holde Weiblichkeiten in den Wind schießt. DIE Teller, also weiblich! Außerdem sollen moderne Kunstwerke mit mehreren Sinnen erfahrbar sein. Ich hab gleich mal das ganze Geschirrregal von der Wand geholt, jetzt sieht das alles nicht mehr so konstruiert aus. Neben der optisch- habtischen Komponente, setzt der beißende Geruch dem Gesamtkunstwerk "krasse Küche" die unverkennbare Krone auf. Ich bin es zufrieden, glaube ich und stelle mich wieder an meinen gewohnten Platz um alles in Ruhe zu betrachten. 10:30 Ich stehe vor dem Toaster und warte nicht mehr. Plötzlich klingelt es an der Tür. Ist sie das? Scheiße! Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ich gehe in den Flur und werfe einen Blick durch den Spion – tatsächlich. Was lächelt die denn so unschuldig? Ich bin fast ein bisschen aufgeregt, ja aufgeregt, ein klitze kleines bisschen aufgeregt. Das bestätigt auch mein Spiegel, der mir die feurig rote Fratze meines Gesichts reflektiert. Ob ihr mein Kunstwerk gefällt? Jetzt klingelt die schon wieder. Ich hab eine Stunde gewartet und dieses ach so unschuldige Weibsbild kann ihre Ungeduld nicht einmal eine Minute lang zügeln. Arschgeige! Gerade fängt auch noch der Wecker an zu piepen. Jetzt reicht's! Langsam aber bestimmt zertrete ich das nervende Weckinstrument bis es verstummt. Warum klingelt das Mistding eigentlich jetzt erst? Scheiße, die Zeitumstellung... [©Ein Text von Jakob I. Barton, 17.09.2007]
07:12
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Saturday, December 23, 2006
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Filmographie, Preise & Auszeichnungen
Jakob I. Bartons
Filmographie: (Auswahl) • Was bitte ist ein Königshufen? (Interviewfilm) 2008 • Mir geht es gut. (Kurzspielfilm) 2008 • Die Letzten Stunden (Kurzspielfilm) 2007 [Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt // 04:00 min // Sachsen Fernsehen, Festivals] • ikadis – ich kann dich sehen (Kurzspielfilm) 2006 [Drehbuch, Regie, Schnitt // 48:00 min // Kino im Kasten, Dresden] • vermisst (Kurzfilm- Experiment) 2006 [Drehbuch, Regie, Schnitt, Animationen // 10:00 min // Sachsen Fernsehen, Festivals] • einerstermorgen (Fotofilm) 2006 [Geschichte, Drehbuch, Regie, Schnitt // 07:50 min // Sachsen Fernsehen, Festivals] • nowbody knows... (Kurzspielfilm in englisch) 2006 [Darsteller (HR) // 09:00 min // Sachsen Fernsehen] • Kleine Schritte, Große Ziele – Die Greenpeace Regionalgruppe Dresden (Magazinbeitrag) 2006 [Redakteur, Kamera, Schnitt // 04:45 min // Sachsen Fernsehen, Festival] • PROfeel – Das Jugendmagazin (Trailer) 2006 [Drehbuch, Regie, Schnitt // 01:00 min // Sachsen Fernsehen] • Preclaw – Idiot Walk (Kurzspielfilm) 2005 [Drehbuch, Regie, Schnitt // 02:40 min // Sachsen Fernsehen/ Festival] • Love On Stage (Kurzspielfilm in englisch) 2005 [Darsteller (HR) // 05:45 min // Sachsen Fernsehen] • der verrückte Junge mit dem merkwürdigen Steckenpferd (Kurzspielfilm) 2005 [Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt // 07:00 min // Sachsen Fernsehen/ Festival] • finden lassen (Kurzspielfilm) 2005 [Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt // 17:17 min // Sachsen Fernsehen/ Festivals] • ...sowie sieben weitere Kurzfilme. Sonstiges: • von1bis2 (Hörspielmusiksendung) 2007 [Geschichte, Drehbuch, Sprecher, Tonaufnahmen, Schnitt // 60:00 min // Kabelradio neon425] • Besuch von drei internationalen Film-Workshops und neun Kursen rund um Film. • Außerdem mehrere Praktika im Filmbereich, unter anderem Regiepraktikum bei Connie Walther (MDR Spielfilmproduktion „12 heißt..."), sowie einer Vielzahl anderer praktischer Erfahrungen im Filmbereich.
Preise & Auszeichnungen: • PUBLIKUMSLIEBLING „vermisst" beim Klotzscher Kulturherbst in Dresden, 2007. • 2.PLATZ, JURYWERTUNG „Die letzten Stunden" beim Klotzscher Kulturherbst in Dresden, 2007. • HAUPTPEIS REGIE für „Die Letzten Stunden" bei Jugend Filmt in Landshut, 2007. • BESTES EXPERIMENT „vermisst" beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland in der Kategorie Bürgermedien, Fernsehen. Halle/Saale, 2006. • PUBLIKUMSLIEBLING „der verrückte Junge mit dem merkwürdigen Steckenpferd" beim Klotzscher Kulturherbst in Dresden, 2006. • GOLDMEDAILLE für „finden lassen" beim XVI. Landesfilmfestival des Video- und Filmverbandes Sachsen in Meißen, 2006. • SILBERMEDAILLE für „finden lassen" beim Bundesfestival Spielfilm der BDFA in Dortmund, 2006. • BESONDERE LEISTUNG im Bereich nichtkommerzieller Film für „finden lassen" auf der DAFF, Die Besten Filme (BDFA) in Aachen, 2006. • PUBLIKUMSLIEBLING „finden lassen" beim Klotzscher Kulturherbst in Dresden, 2005. • BESTER FILM, JURYWERTUNG „finden lassen" beim Klotzscher Kulturherbst in Dresden, 2005.
19:08
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