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03/01/07
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Tuesday, October 07, 2008
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Monatsphilosophie
Jeden Morgen, wenn in Afrika die Sonne aufgeht, weiß die Gazelle, sie muss anfangen zu rennen, sonst wird der Löwe sie erwischen.
Jeden Morgen, wenn in Afrika die Sonne aufgeht, weiß er Löwe er muß schneller rennen als die Gazelle, oder er wird verhungern.
Jeden Morgen, wenn in Afrika die Sonne aufgeht, ist es unwichtig, ob du Löwe bist oder Gazelle – wichtig ist nur „Fang an zu rennen“.
12:17 AM
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Meister des gewundenen Rohres
Ing. Giuseppe Pavanello „Meister des gewundenen Rohres”
Von allen Charakteren, die mir in meinem bisherigen Leben begengnet sind, respektiere – ja liebe – ich den von Beppe Pavanello am tiefsten und innigsten. Ich empfinde ihn geradezu als Seelenverwandten. Ungeachtet der kleinen Unterschiede zwischen uns, die mich zweifeln lassen, ob wir uns je begegnet wären, wenn ich ihn nicht soeben erfunden hätte. Giuseppe, zum Beispiel, spielt gerne Schach, ich hingegen ab und zu verrückt. Während er eine Brille im Gesicht trägt, trage ich ein freundliches Lächeln. Er streut mir immer Sand vor die Füsse, dafür werfe ich ihm einen Knüppel ins Getriebe. Auf den ersten trüben Blick scheint er geradezu normal zu sein. Aber in Wirklichkeit ist er hauptberuflich Wahnsinniger – dabei kommt er nicht mal aus Bayern. Und ich befürchte er wird auf meine Kosten in den Vorruhestand gehen, es sei denn, ich schreibe diese Geschichte im allerletzten Moment noch um.
Ich meine... wir alle haben natürlich unsere Schwächen. Manche von uns nehmen Drogen, sind alkoholabhängig oder verheiratet. Andere wiederum sind dem Spiel, manche auch Frauen verfallen oder sie sind Ministerpräsident bzw. Europaparlamentarier.
Ich lernte Giuseppe (kurz Beppe genannt) bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt kennen, bei welchem ich mehr überrascht als freiwillig meinen Blinddarm einbüsste. Dies alles wird Sie sicher erschrecken. „Unglaublich”, werden Sie ausrufen. Allerdings! Ich selbst konnte es kaum glauben, als ich den Absatz noch einmal überflog. Am Anfang meines Albtraumes liege ich auf einem ausreichend beleuchteten Operationstisch. Um mich eine Schar vermummter Demonstranten, die mangels Pflastersteine jeden Augenblick mit Skalpellen zu werfen drohten. Nichts desto trotz beharrte ich auf meinem Logenplatz und harrte der Dinge, die da kommen mochten.
Nach Überstülpen einer antiseptischen Plastikmaske wurde ich aufgefordert, mit Hilfe des ‘Schäfchen-Zähl-Tricks’ einzuschlafen. „… 26 … 27 … 28 … 29 …” flüsterte ich in meinen Taucherschnorchel. „… 67 … 68 … 69 … 70 …” röchelte ich unaufhörlich unter der Maske hervor, „… 1503 … 1504 … 1505 … ” „Verdammt, was ist denn mit dem Narkosegerät schon wieder?”, grölte der vierschrötige Chefarzt die achelzuckende Krankenschwester an. „Holt mir diesen Hausmeister. Der Idiot hat schon wieder die Schläuche vertauscht … das da ist wahrscheinlich Sauerstoff … hoffentlich.”
Klar, dass der Chefarzt sauer war, bei seinem Stundenlohn. Da ich eh gerade nichts anderes zu tun hatte, hegte ich also keinen wie auch immer gearteten Groll gegen den Hausmeister. Wie könnte ich auch, hatte er mir doch den Weg zur Schlachtbank auf heitere Weise verlängert … denn aus dem Schlauch kam Lachgas. Nach einer kurzen Lachpause stolperte ein junger, lockiger Avantgardist in den OP.
„Hallo”, trällerte er heiter „was gibt’s Neues? Irgendwelche Probleme?” „Idiot”, wurde diese Frage mit unüberhörbar gereiztem Unterton beantwortet. „Sie haben schon wieder die Leitungen vertauscht … wenn das noch einmal passiert...” „Schon wieder Azetylen-Gas?”, hoben Beppes Augenbrauen fragend. Er ließ sich von derart Beschimpfungen wider seine Person in keinster Weise beeindrucken. Dies ließ der Avantgardist diesen Grünkitteln mit unmissverständlicher Handbewegung wissen … und dass sie mit ihrer Anwesenheit den schaffenden Künstler nicht weiter zu stören hätten.
„Eine volle halbe Stunde geben wir Ihnen Zeit, Ihren Mist auszubessern.” Mit diesen Worten enteilte die Schlächtercrew in Richtung Cafetteria des Krankenhauses. Die folgenden beiden Stunden vergingen wie im Flug, jedoch fröstelte mich bereits ein wenig. Nach einer weiteren Stunde konnte ich Beppe dazu überreden, sich unserem heimischen Bad anzunehmen. Ich schilderte ihm unser Problem und er stimmte einer Audienz mit seinem Nicht-Steuerpflichtigen-Terminbüchlein ab. „Tropfender Wasserhahn? So was reparier ich am Tag dreißigmal”, versicherte er mir.
Nach knappen sechs Wochen wurde ich im heimischen Bett durch lautes Klopfen geweckt. Ich robbte mich schlaftrunken in Richtung Badezimmer, den Ursprung des seismografischen Weckdienstes. Ein Blick auf die Richter-Skala versicherte mir, dass die Wahl des Installateurs richtig war. Kaum hatte Beppe mit der Arbeit begonnen, schon tropfte nicht ein Wasserhahn mehr im Bad. Genaugenommen war auch kein Wasserhahn mehr da, der hätte tropfen können. Und wenn man sich die Sache noch ein wenig genauer betrachtete, fiel einem zwangsläufig auf, dass nicht einmal ein Waschbecken da war, in das der Hahn oder der Gleichberechtigung wegen die Wasserhenne hätte tropfen können. Der Meister des gewundenen Rohres machte sich gerade daran, die Fliesen ihres tristen Daseins zu erlösen, ehe ich ihm Hammer und Meisel entriß. „Haaaaaaaalt! Was tun Sie da? Das Bad ist so gut wie neu.. maximal 10 Jahre alt”, bremste ich die Urgewalten des Neandertalers. Beppe gab dem Wort ‘Gewalt’ eine neue Dimension.
„Tut mir ja schrecklich leid, aber das Rohr scheint kaputt zu sein, früher oder später wäre es gebrochen... und wenn ich nun schon mal hier bin”, gab er bereitwillig Auskunft. Vor soviel Logik hatte auch ich keine Wahl und wenn man schon mal einen Avantgardisten mit Röntgenblick da hatte: „Ich gebe Ihnen freie Hand”, nickte ich leichtsinnig. Die freie Hand verstand dies falsch und ließ das Werkzeug augenblicklich fallen „Feierabend”, ließ er mich wissen. „Aber … aber … es ist Wochenende, wie soll ich jetzt ein Bad nehmen?” Sein fliehendes Kinn kam mir gleich spanisch vor. „Kann ich vielleicht ahnen, dass Sie kaputte Rohrleitungen verlegen lassen?... Dies ist ja wohl nicht meine Schuld.” „Aber warum gerade freitags? Was ist mit Überstunden?”
„Überstunden?” Er winkte, wie gewöhnlich in derart Fällen, ab. „Warum haben Sie dann nicht am Montag begonnen?” „Ach ja, was ich Ihnen noch sagen wollte, es tut mir leid, aber nächste Woche kann ich nicht... aber womöglich findet mein Gehilfe ein paar Minuten Zeit, um sich Ihrem Bad zu widmen.” Mit diesen Worten verschwand er im Nebel und ins wohlverdiente Wochenende.
Die Erfahrung lehrt uns, dass sich die meisten Probleme von selbst erledigen, wenn man nur lange genug wartet. Echte Schwierigkeiten entstehen erst, wenn man einen Handwerker braucht. Gottes unerforschlicher Wille war es, unser Bad vor dem Wochenende in ein französiches Südseeatoll für Atomtests zu machen und so geschah es eben. Der Herr sandte seinen Abgesannten Beppe, der wie ein Todesengel die schmutzige Himmelsarbeit zu erledigen hatte. Mit Gott und Mafia soll man sich es in Italien nicht verscherzen, und so betete ich, er möge doch unser Bad wieder in den Urzustand versetzen, mit schlechten Rohren und tropfenden Hähnen und Hennen. Ich liebe tropfende Wasserhähne.
Doch irgendwie schien mein Draht zum Herrn nicht stabil genug... oder gar vertauscht zu sein. „Wahrscheinlich Beppe”, schüttelte ich ratlos den Kopf. Wer in Italien lebt, lernt es zu warten. Zeit spielt hier nur eine nebensächliche Rolle. Sie dient einzig dazu, die Garzeit von Pasta in verständliche Dimensionen zu gliedern. Für alles andere, wie Termine oder Notfälle dient die Zeitangabe als Richtlinie. Je nach Laune, Jahrezeit und Frauenandrang schwankt die Tolleranz der Zeit um plus/minus 90 Minuten. Ich lehnte mich also gelassen zurück, beobachtete den Feigenbaum im Garten, der die ersten Blüten erkennen ließ. Ich wartete einige Tage. Wartete noch ein paar Tage und entschloss mich schliesslich den Avantgardisten telefonisch zu nötigen und ihn mit Engelszungen zu überreden, sich unserer Atomwüste anzunehmen.
„Tut mir leid, aber schließlich sind Sie nicht der Einzige, der wartet … wir sind bei Perettis bereits 40 Tage im Verzug”, machte er mir gelangweilt klar. „Was soll das heißen?”, drängte ich „Wir haben kein Bad und meine Freundin macht mir die Hölle heiß, sie droht seit Tagen auszuziehen.” „Das freut mich für Sie. Aber bei mir herrscht das gleiche Chaos. Mein Lehrjunge hat sich seit Tagen nicht blicken lassen, vermutlich ist er bei diesen Temperaturen ans Meer gefahren...” Desweiteren konnte ich in Erfahrung bringen, dass der sagenumwogene Lehrjunge Francesco, der einzige in der Firma war, dem man nicht wegen Alkoholskonsums am Steuer den Führerschein sichergestellt hatte, was ihn für die Zunft quasi unentbehrlich machte. Man bat mich noch einige Tage zu warten. Irgendwann musste dem Lehrjungen ja das Geld ausgehen und dann würde er schon wieder auftauchen. Da sich die Wanderdüne aus Bauschutt noch weiter in der Wohnung ausbreitete, rief ich zwei Wochen später wieder bei Pavanello an und bekniete ihn erneut. „Susanna hat es satt in der Einfahrt mit dem Gartenschlauch zu duschen und das Kinderplanschbecken für ein Bad zu füllen, ist auf die Dauer zu aufwendig. Sie wissen ja, wie kleinlich Frauen sein können”, versuchte ich mit Männergesprächen das Eis zu brechen. „Bei mir gibts nichts Neues. Immer noch alles drunter und drüber”, ächzte Beppe wie ein mit Oliven bepackter Maulesel in den Bergen von Sardinien. „Installationen, Reparaturen, Kundendienst und kein Lehrjunge... ich arbeite ja hauptberuflich als Hausmeister im Ospedale … Stellen Sie sich nur das Chaos vor”, jammerte er unnachahmlich, wie es sonst nur sizilianische Marktfrauen beherrschten. „Danke der Nachfrage, meine Vorstellungskraft reicht gerade noch für mein Bad.”
Aus solchen Stoffen des Lebens werden Tragödien geschrieben. Das Bad verstaubte in den folgenden Wochen die Wohnung derart, dass man es nicht wagen konnte, deren Türe zu öffnen. Man musste sich die Füsse abtreten, um das Haus zu verlassen, wollte man sich keine Anzeige wegen Umweltverschmutzung einhandeln. So schwer es auch fiel und um Susanna zu besänftigen, rief ich beim ‘Idraulico’ erneut an, um mich nach dem Wohlbefinden seines Lehrjungen zu erkundigen.
„Es ist ein Jammer”, heulte Beppe in die Muschel „keiner will mehr arbeiten … wenn er in 8 Tagen nicht wieder auftaucht, müssen wir wohl die Firma schließen. Natürlich dachten wir bereits daran, sie in der Nähe eines anderen Lehrlings neu aufzubauen, um ihm den langen Arbeitsweg zu ersparen.. aber auf die Anzeigen hat sich niemand gemeldet.“ Diese quälende Ungewissheit war entsetzlich. Nach Bekanntwerden des Verschwindens des Lehrjungen brach die Piazza Affari (Börse) in Mailand zusammen. Die gesamte Rohrleitungsbranche fiel um 30 Punkte. Aus ähnlichen Ursachen hatten schon Länder wie die Ex-Sowjetunion Konkurs angemeldet. Heute Morgen rief ich erneut bei der Installateur Firma an und hatte ein anregendes Gespräch mit dem Konkursverwalter, welcher mir eine beschleunigte Abwicklung meines Problems versprach… sobald der Lehrjunge Francesco wieder aufgetaucht sei, versteht sich.
In der Morgenzeitung las ich eben, dass erneut Spannungen an der israelisch-libanesischen Grenze entfacht seien. Sollte Barak Francescos Verschwinden ausnutzen? Susanna hat eben bemängelt, dass die Gartenschlauch-Dusche in der Hofeinfahrt tropft… selbst Silikon hat keine Abhilfe schaffen können... denn Dichtungen gibts schon seit Wochen nicht mehr im Do-it-yourself Markt.
Francesco, wenn du dies liest … melde dich … habe doch Erbarmen … Bitte…
12:09 AM
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Thursday, May 15, 2008
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zum Weltfrauentag
Current mood: catalyzed
Dann mal alles Gute zum zum Weltfrauentag :-*
http://www.kangaroobooks.de/neu/Weibliches_Selbstbewusstsein.pdf
3:58 AM
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Monday, February 25, 2008
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Neue Bilder - nuove immagini
http://www.myspace.com/sinconada
ho messo nuove foto.. da verdere.. o no :-))
Neue Bilder braucht das Land. aber sind auch alte dabei.. einfach mal reinsehen .-))
Gruss Markus
7:49 AM
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Tuesday, February 12, 2008
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Linkt doch den hier auch mal :-)
http://www.myspace.com/sinconada
Zugegeben, da steht noch alles von MKR drauf, aber das wird in den nächsten Tagen und Wochen alles noch biologischer :-))
Also ruhig schon mal vormerken .-)
Gruss aus Verona, Markus
4:41 AM
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Thursday, January 31, 2008
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Du nicht so erwachsen..
Erwachsen bist du erst, wenn....
1. Alle Deine Pflanzen leben und man keine einzige rauchen kann.
2. Sex im Einzelbett untragbar ist.
3. Im Kühlschrank mehr Essen steht als Getränke.
4. Du um 6:00 Uhr morgens aufstehst und nicht erst ins Bett gehst.
5. Deine Lieblingssendungen die Wetterkarte und Politiksendungen sind.
6. Deine Freunde heiraten und sich scheiden lassen, anstatt miteinander zu gehen und wieder Schluss zu machen
7. Du die Polizei anrufst, weil diese Jugendlichen nebenan die Musik so laut haben.
8. Du Dich nicht mehr erinnern kannst, ob McDonalds 24 Stunden geöffnet hat.
9. Dein Schadensfreiheitsrabatt nach unten geht, Deine Prämien aber nach oben.
10.Dein Hund Eukanuba Qualitäts-Hundefutter bekommt und keine Reste mehr.
11. Dir auf der Couch zu schlafen Rückenprobleme bereitet.
12. Eine Ladung Chicken-Wings oder Wiener Schnitzel um 3.00 Uhr morgens deinen Magen eher be- als entlasten würde.
13. Du Dir in der Apotheke Aspirin und Rennie holst anstatt Kondome und Schwangerschaftstests.
14. Eine Flasche Wein zu 2,00 Euro nicht mehr "ziemlich gutes Zeug" ist.
15. Deine Freunde Dich nicht mehr beneiden, wenn Du Dir ein Cabrio kaufst, sondern fragen, ob Du eine Geliebte hast.
16. "Ich rühre nie wieder einen Tropfen Alkohol an" ersetzt wird durch "Ich kann einfach nicht mehr so viel trinken wie früher".
17. Du 90% Deiner Zeit vor dem PC ernsthaft arbeitest.
18. Du diese Liste liest und verzweifelt nach nur einem einzigen Punkt suchst, der nicht auf Dich zutrifft.
8:30 AM
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Wie sie an den Singlestatus kommen
130.000 Ehescheidungen pro Jahr machen genau 260.000 Experten, die wissen, wie man eine Ehe kaputt kriegt. Hier eine Hitliste, die auch Sie zum Experten machen!
_1. Sexualitaet:_ Nichts ist einfacher, als mittels Sexualitaet eine Ehe aus den Angeln zu heben. Einfaches Rezept: Immer dann wollen, wenn der Partner nicht will, oder umgekehrt. Weitere erfolgversprechende Varianten sind: Sich aus Sex nichts machen; staendig Sex wollen; beim Sex einschlafen; nie ueber Sex reden. Und nicht zu vergessen: Der Seitensprung!
_2. Aufmerksamkeit:_ Sie kennen Ihren Partner lange genug, um zu wissen, wie sehr er sich ueber kleine Aufmerksamkeiten freut. Hoeflichkeiten, Komplimente, Blumen, Schmuck: Lassen Sie bitte diese Dinge weg!
_3. Zaertlichkeit:_ Sie ist Gift, bei jeder Scheidungsabsicht. Zum Glueck laesst routiniertes Miteinander ohnehin kaum Zaertlichkeiten zu. Vermeiden Sie aber auf jeden Fall romantische Erinnerungen an fruehere Zeiten!
_4. Verantwortung:_ Hier gibt es zwei Spielarten, die sich in ihrer Wirkung jedoch nichts nehmen. In der einen Variante geht es darum, alle Verantwortung zu uebernehmen und von nun an ueber alles zu bestimmen. In der zweiten Variante lehnt man jegliche Verantwortung ab, laesst den Partner alles machen und weiss dann hinterher alles besser!
_5. Streiten:_ Am besten erst garnicht damit aufhoeren. Dauerstreit ist einer der besten Ehekiller. Sollte Ihnen wirklich nichts mehr einfallen, was Sie an Ihrem Partner kritisieren koennen, hilft Ihnen ein gutes Gedaechtnis aus dieser Verlegenheit. Seien Sie nachtragend!
_6. Gemeinsamkeiten:_ Sollten Sie immer noch Gemeinsamkeiten pflegen wie Sport, Hobbys, politische Ansichten, Musik, Theater, Reisen, hilft Ihnen noch am ehesten die Besinnung auf Ihre Selbstentfaltung. Seien Sie ein ganzer Egoist! Das trennt!
_7. Gewohnheiten:_ In besonders hartnaeckigen Faellen bieten schlechte Gewohnheiten immer noch eine reelle Chance: Rauchen im Bett, Vernachlaessigung der Koerperpflege, Schnarchen und Bartstoppeln im Waschbecken sind nur eine kleine Auswahl. Sollten diese Anregungen allerdings ueberhaupt kein Gehoer bei Ihnen finden, muss man an der Ernsthaftigkeit Ihres Vorgehens zweifeln. Wahrscheinlich machen Sie sogar das Gegenteil von dem Gesagten. Na gut, wenn Sie unbedingt gluecklich sein wollen...
8:28 AM
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Thursday, January 17, 2008
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Für die Ewigkeit - SATIRE
Auszug aus neuem Buch, dass im Feb. erscheint....
Während man als Autor seinem Agenten beweisen muss, dass man erfolgreich ist, versucht man seinem Finanzbeamten genau das Gegenteil zu erklären.
Natürlich schreiben Autoren nicht für Geld. Denn Leben kann davon wahrlich kaum jemand. Das Ziel von Autoren ist es, wie von allen Künstlern in die Ewigkeit einzugehen, der Nachwelt etwas zu hinterlassen. Leute etwas mitzuteilen, sie für einen Augenblick in seinen Bann zu ziehen. Ach ja, und natürlich um Geld zu verdienen.
Auch ich wollte nicht in die Geschichte eingehen, als jemand, der immer nur Satiren und Humoresken schreibt. Ein großes Werk musste her, weit weg vom Komiker-Image.
„Schuster bleib bei deinen Leisten," ermahnte mich mein Vater. Aber ich war kein Schuster. Eine Oper? Zu laut Eine Operette? Leute die nach Dolchstoss singen statt zu sterben? Nicht mein Ding. Ein Theaterstück? Zu wenig Publikum Sachbuch? Ich habe schon 14 Fachbücher geschrieben, sogar Millionenauflage, aber wer kennt schon Sachbuchautoren. Gedichte? Prosa schreiben schon mehr Menschen, als diese lesen. Krimi? Agatha Christie, Hitchcock, Edgar Wallace... da war ich in bester Gesellschaft.
Ein Krimi musste her.
Mord? Totschlag? Zu blutig. Vergewaltigung? Über so etwas mag ich gar nicht erst schreiben. Entführung? Unfein. Aber man müsste ja nicht unbedingt einen Menschen entführen. Einen Wagen. Einen Prototyp. Wertvoll und ein Einzelstück. Ok. Soweit so gut, Paris? London? Venedig oder Berlin? Berlin ist die, zur Zeit aufstrebenste Stadt in Europa. Also Berlin. Der Name des Wagens Hawk-C4 wird auch gleichzeitig der Titel des Buches, das vereinfacht die Werbestrategie. Betriebsspionage hin oder her, auch eine obligatorische Liebesgeschichte muss mit rein. Zwischen Sekretärin und Ihrem Chef, oder besser noch zwischen den beiden Entführern. Ohne gleichgeschlechtliche Beziehung wird das heutzutage nicht mehr Wirklichkeitsgetreu.
Und wer ist Schuld, dass Menschen soweit kommen und ein Auto brutal an sich zu reißen und dafür Lösegeld zu wollen? Die Politik. Wer sich überall einmischt, muss damit Leben auch den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen. Also doch ein Polit-Thriller? Abwarten.
Ich sage für die folgenden Monate alle Termine ab, mache mit meiner Geliebten Schluss – für so etwas Banales habe ich jetzt keine Zeit mehr – und setzte mich vor dem Computer. Kommen Freunde zu Besuch, winkt Susanna ab. „Seit leise, er schreibt immer noch an seinem Roman." Die Kinder gehen nur noch flüsternd und auf Socken über die Stockwerke. Von allen bewundernde Blicke, sogar Nachbarn grüssen mich jetzt auf der Strasse, sogar diejenigen, die ich gar nicht kannte. Sie hatten den selben Metzger wie wir. Seit 1992 schreibe ich nun Satiren und Kurzgeschichten und müsste noch geschätzte 300 Jahre weiter schreiben um soviel Achtung bei meinen Mitmenschen zu erreichen.
Ich ernähre mich nur noch von Kaffee und kaue auf Filtern von Zigaretten. Meine Haare hängen mir bereits weit über die Schultern, die Nägel abgekaut. Meine Ringe an den Augen würden sogar den Saturn vor Neid erblassen lassen. Aber, ich habe es geschafft. Nach einigen Wochen schrieb ich endlich ENDE unter einen Stapel Papier.
Die Kinder sind erstaunlich groß geworden stelle ich fest, während ich an ihnen vorbei zu meinem Agenten lief.
Ich lese im die wichtigsten Passagen des Buches vor. Er schweigt. Er verzieht keine Miene. Wahrscheinlich noch fassungslos, so etwas hätte er mir nicht zugetraut. Er raunte kurz und legte das Manuskript in die Schreibtischschublade – die unterste. Gut denke ich, als lade ich Freunde und Nachbarn ein zu einer Lesung bei uns zuhause. Sie sehen sich gegenseitig an ... sehen mich an. Kein Wort. Ohne die dargereichten Snacks auch nur anzurühren verließen sie einer nach dem anderen das Haus. Einige klopften mir auf die Schulter. Sicher waren sie mir dankbar, angetan von diesem ganz neuartigen Werk. Ein Krimi ohne Blutbad und Zombies. Sie waren sichtbar sprachlos.
Nach diesen positiven Resonanzen, machte ich einen Termin bei meinem Verleger. Ich las es ihm vor. Er nickte langsam. „Ja," begann er „ sie haben Recht. Etwas Derartiges habe ich noch nie gelesen." Er erklärte mit noch, dass ihm als Privatmann das Buch sehr gut gefalle, aber eben an die Kundschaft des Verlages denken müsse. Er glaube nicht dass der Leser schon soweit wäre, meinen Gedankengängen zu folgen – nicht einer.
Als ich ihm erklärte, dass ich natürlich bereit wäre alleine das finanzielle Risiko zu tragen, war er überzeugt, das der Buchhändler sicher den Wert eines solche epochalen Werkes erkennen werde und es seiner Kundschaft ans Herz legen werde. Die Dinge kamen ins Rollen. Die Druckerei bekam die Druckfiles und mein Sparbuch und die Druckwalzen rollten behäbig an.
Die Werbetrommel wurde gerührt. Ich selbst kümmerte mich, mit Hilfe von ein paar Studienabgängern um das Marketing. „Die Jungen sind doch enthusiastisch und haben neue Ideen," erklärte ich Susanna „und was viel wichtiger ist, sie kosten auch viel weniger."
Die Werbung war ein Erfolg. Die Bücher lagen bei vereinzelten Buchhändlern und warteten auf Kundschaft. Sie warteten lange. Plakate klebten an allen Kreuzungen, aber die Leser kauften Steven King.
Es half nichts, ich musste öffentliche Lesungen arrangieren, auch wenn ich so etwas sehr ungern tue. Die erste Lesung begann. Draußen war es bitter kalt und die Leute kamen gerne rein, zu heißem Gratis-Tee und folgten meinen Ausführungen. Wenn ich Satiren lese ist das irgendwie einfacher. Nach ein paar Zeilen gucke ich ins Publikum und sehe Lacher oder wenigstens kleine Schmunzler, was mir bestätigen das der Text auch so ankam wie ich ihn im Kopf hatte.
Keinerlei Regung unter den Zuhörern. Lauter fragende Gesichter. Nur eine Dame, ganz hinten hörte aufmerksam zu und Tränen flossen Ihr aus den Augen. Ab und an schluchzte sie so laut, dass ich die Lesung unterbrechen musste. Am Ende der Lesung, zeigten einige Leser Mitleid und kauften ein Buch. Wenn ich 42 Jahre lang Lesungen machen würde, hätte ich die Kosten eingespielt... überschlug ich kurz im Kopf. Jetzt aber wollte ich zuerst wissen, was der Dame so an dem Buch gefallen hat, das sie so mitgerissen hat.
Ich fragte also die weinende Frau, was ihr an meiner Lesung so nahe gegangen sei, dass Sie diese Regungen zeigte. „Wissen Sie" begann Sie, „mein Sohn schreibt ebenfalls Krimis und sucht schon seit ewiger Zeit einen Verleger. Und wenn ich daran denke, dass so ein Buch den Werken meines Sohnes vorgezogen wird, verzweifle ich an der Welt." Sie schneutzte sich in ein Papiertaschentuch und lies mich stehen.
Was kümmert mich die Meinung von einer Person. Ich hatte noch 30.000 Bücher auf Lager. Im Literarischen Quintett war man sich einig. „Der Roman Hawk-C4 wird noch gelesen werden, wenn alle anderen Werke längst vergessen sind. Ja, aber wirklich erst dann. Vorher wird er wohl im Laden liegen bleiben und verstauben."
Auch bezahlte Bekannte weigerten sich nun noch auf Lesungen zu kommen. Sie haben Angst sich an meiner Seite zu zeigen.
Seit heute sitze ich wieder am Rechner, schreibe Kurzgeschichten, Humoresken und Satiren, so wie diese. Die Nachwelt wird es mir danken, wenn auch anders als ich es erhofft hatte.
ENDE
2:25 AM
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Thursday, January 03, 2008
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Coole Bilder, meist Jugendfrei
http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewAlbums&friendID=299979764
bald auch in Italia? :-)) Wer weiss...
saluti M.
9:53 AM
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Friday, December 21, 2007
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Drogenprobleme? JA, aber nur Weihrauch
Was, wenn Weihnachten...
... nicht vor 2007 Jahren, sondern heute stattgefunden hätte
Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln Schreiner aus Nazareth und minderjährige Mutter vorläufig festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA - In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei ihrer Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seinererst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.
Die Inobhutnahme des Kindes gelang dem Sozialdienst nur mit Hilfe der Polizei, denn ein Mann - der später als Joseph H., ebenfallsaus Nazareth identifiziert werden konnte - versuchte, unterstützt von anwesenden Hirten und drei unidentifizierten Ausländern, dies zu unterbinden.
Neben dem Joseph H. und Maria H. wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten, festgenommen. Innenministerium und Zoll haben die Ermittlungen wegen der Herkunft der Männer aufgenommen. Anscheinend halten diese sich illegal im Land auf. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass die Männer keinerlei Ausweispapiere bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihn aufgetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.
Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutterist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behördenin Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."
Maria befindet sich im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage wegen Gefährdung des Kindeswohls rechnen. Ihr geistiger Zustand wird näheruntersucht, da sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott.
In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatriesteht: "Mir steht es nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken.Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlungin ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."
Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten steif und fest, dass ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken ihnen befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede eines vollgekifften Junkies, die ich je gehört habe."
2:01 PM
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