Gils' Blog - Thoughts and Things The Innermost Core to Friends

Friday, July 18, 2008

Angst
Current mood: verirrt

Angst erzeugt Angst.

Ängste werden wahr.

Angst erzeugt Gegenangst.

Angst lähmt und verändert, korrumpiert.

Angst ersetzt Verstand.

Angst hält wachsam, macht paranoid.

Angst ist eine Maske.

Angst bildet Reflexe gegen den Verstand.

Ich habe Angst, keine Angst zu haben.

Warum ist Angst manchmal stärker als Liebe, warum kann Angst solch Verzweiflung erzeugen?

Angst ist der Keil im Herzen.

Wenn ich Angst habe, mag ich mich nicht.

Ich habe Angst davor, wehzutun und tue es doch, als wäre ich nicht selbst, ist Angst so stark?

Ich habe Angst meine Lieben zu verlieren, und nun muß ich den entstehenden Spalt erkennen.

Warum bin ich nicht stark und lasse leben und entwickeln, will helfen und kontrolliere doch nur?

Warum kann ich nicht loslassen und frei entfalten lassen, warum habe ich Angst davor, daß jemand nicht selbst sein Leben in den Griff kriegt?

Wo ich es doch selber nicht schaffe?

Ich habe gesagt vor nichts Angst zu haben, aus Angst vor allem?

Mein Mut erwächst aus Liebe.

Und die ersticke ich aus Angst, unachtsam, laut in Worten.

Ich habe Angst und weiß nicht wovor.

Ich habe Angst alleine zu sein und bin doch umgeben von Lieben, die mich wollen und brauchen, warum dann die Angst?

 Ich habe Angst vor meinem innersten Ich.

Bin ich verrückt?


00:43 - 0 Comments - 0 Kudos - Add Comment

Saturday, July 05, 2008

AntiSpiesserHymne
Current mood: strong

Meine Meinung zur breitgrauen Masse ist hinlänglich bekannt und ich bin sicher kein ausgewiesener Fan von Punkrock aber die Ärzte wie die Toten Hosen haben die Schwächen der deutschen Gesellschaft schon lange erkannt. Lasst Euch von Menschen, die Eure Flexibilität und Euer Anders-Sein nicht akzeptieren können, nicht unterkriegen.

Es sind zumeist Wesen, die große Probleme mit sich selbst haben und Veränderungen weder einschätzen noch verstehen können, die unflexibel sind und nur mit von anderen vorgebenen Meinungen ihre winzige Welt aufrechterhalten können. Auch sie dürfen auf dieser Erde leben aber sie sollen andere in Frieden lassen.

Uns in Frieden lassen.

IHR wisst, wer ihr seid, was ihr wollt, was Ihr getan habt und vor allem, was Ihr NICHT getan habt. Klärt falsche Behauptungen, konfrontiert in Ruhe und sachlich Lügner mit deren Lügen, lasst Euch dabei selbst nicht zu Verleumdung und übler Nachrede hinreißen.

Kompliment an Die Ärzte, die in wenigen Worten einen unangenehmen Typus Mensch bloßstellen. Einen armen Typus Mensch, der aber auch gefährlich, unproduktiv und entwicklungshemmend für die Gesellschaft ist. Hier also der Text zu "Lasse redn, Die Ärzte, Jazz ist anders, 2007":

Verse 1

Hast du etwas getan, was sonst keiner tut?
Hast du hohe Schuhe oder gar einen Hut?
Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen,
ohne vorher deinen Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?

Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung gestraft,
bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft.
Du weißt noch nicht einmal genau wie sie heißen,
während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen.

Chorus
Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu.
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun.
Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht.
Lass die Leute reden, das haben die immer schon gemacht.

Verse 2
Du hast doch sicherlich 'ne Bank überfallen.
Wie könntest du sonst deine Miete bezahlen?
Und du darfst nie mehr in die Vereinigten Staaten,
denn du bist die Geliebte von Osama bin Laden.

Rasierst du täglich deinen Damenbart?
Oder hast du im Garten ein Paar Leichen verscharrt?
Die Nachbarn ham' da sowas angedeutet,
also wunder dich nicht, wenn bald die Kripo bei dir läutet.

Chorus
Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin,
die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn.
Es ist ihr eintöniges Leben, was sie quält
und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt.

Bridge
Und wahrscheinlich ist ihnen das nicht mal peinlich.
Es fehlt ihnen jede Einsicht
und wiedermal zeigt sich sie sind kleinlich, unvermeindlich fremdenfeindlich.

Verse 3
Hast du gehört und sag mal wusstest du schon,
nämlich: Du verdienst dein Geld mit Prostitution.
Du sollst ja meistens vor dem Busbahnhof stehen,
der Kollege eines Schwagers hat dich neulich gesehen.

Chorus
Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Lass die Leute reden denn wie das immer ist,
solang' die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres.
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten,
Bleib höflich und sag nichts.
Das ärgert sie am meisten.

Copyright 2007 by "Die Ärzte"

This song appears on their album "Jazz ist anders"

20:25 - 2 Comments - 4 Kudos - Add Comment

Tuesday, April 29, 2008

Der Glaube an das Gute
Current mood: en guard

Der Mann, der seinen Sohn bei sich haben möchte, wie schön dieser Gedanke ist. Wie verheerend, wenn man erfahren muss, dass es nur darum ging, eine Probe für einen Test zu bekommen, damit er für den Sohn keinen Unterhalt mehr zahlen müsste, er sich einen taktischen Vorteil verschaffen kann.

Die alte Bekannte, die die Einzige ist, die einen an seinem Geburtstag anruft. Von wegen, sie erzählt wie immer ihr Leid wie in einer Endlos-Wiederholung im Fernsehen in leichter Variation und weiß überhaupt nicht mehr, daß man Geburtstag hat.

Die MySpace-Nutzerin addet Dich, ein paar nette Worte und man freut sich. Schnell wird man genötigt, auch noch einen Fanclub zu adden für Jemanden, den man gar nicht kennt. Pure Berechnung? Ihr privates Profil ist schnell vernachlässigt.

Man lernt sich kennen, denkt, es wird was und bringt sich von Herzen ein und am Ende war man nur ein psychologischer Grund für die Trennung vom ungeliebten Freund, er genauso abgelegt von heute auf morgen wie man selbst. Ohne Erklärung.

Meine Mutter, die mich in aller Öffentlichkeit vor Kollegen schlagen und damit demütigen wollte, weil ich für all ihr Leid und Kranksein verantwortlich sein soll. Wie kann man das dem eigenen Kind einzureden versuchen, sich so auslagern?  Was, wenn ich nicht stark gewesen wäre nach ewigen Jahren Isolierung in der Familie, ich diese Beeinflussung zugelassen hätte?

Man hilft seinen Kollegen, bügelt ihre Fehler aus, lässt ihnen ihre Schrulligkeiten, versucht zu vermitteln, springt ein, wo es geht, gleicht ständige Krankheiten aus, deckt deren Unfähigkeiten vor dem Chef. Arbeitet an Tagen, wo sie angeblich für die Familie etwas tun wollen. Und über "Zufälle" erfährt man, daß sie nur ein verlängertes Wochenende wollten, für ihren Nebenjob mich Samstags arbeiten lassen, mich vor den Kunden als faul bezeichnen, unkollegial. Der Chef nennt einen Ar...loc..

Und all die anderen Heuchler, die einem schön tun, damit sie etwas bekommen.

Wie soll man da den Glauben an das Gute noch hegen?

Natürlich gibt es auch die andere Seite, in der mir selbstlos und in Liebe begegnet wird, und ohne meine Liebste hätte ich den Glauben an das Gute mittlerweile schon fast gänzlich verloren.

Aber trotz aller Stärke und Verständnis für die Schwäche der Menschen - weil ich natürlich auch manchmal schwach bin - nagt es immer mehr an mir. Warum nur sind soo viele Menschen so offen egoistisch, so hinterhältig. Wie können sie mir ins Auge schauen, wenn sie so schlecht von mir denken? Warum ist ihnen Sympathie durch Lästern wichtiger als das ehrliche Zusammenarbeiten?

Was werfe ich die Fragen auf, erwarte ich Antwort darauf? Ich weiß es nicht, aber es beschäftigt mich. Das ich die Welt nicht im Ganzen ändere ist mir auch klar.

So sieht ein Blog aus Frust halt aus :-|

Ich bin so froh, das es meine Liebste für mich gibt, sonst wäre es wirklich verheerend, würde ich mich im Moment völligst verkriechen.


12:35 - 5 Comments - 5 Kudos - Add Comment

Thursday, February 28, 2008

My PhiloSpac(e)ie
Current mood: jedi

Knapp vier Monate MySpace liegen nun hinter mir, 2700

Besucher, 3000 Nachrichten, 1200 Blogbesucher und

generell kein Ende abzusehen, wertvolle Menschen

kennengelernt, ungewöhnliche Einblicke in viele

interessante Leben erhalten und eine intensive Zeit

genossen.


Meine Liebste und ich haben uns an denkwürdigem Tage

zuerst gelesen und das Schicksal mochte uns mit

verrückten Zufällen (an die ich nicht glaube ;-))

zusammenführen. Beide wären 'normalerweise' nie auf die

Idee gekommen, ein MySpace-Profil aufzuziehen. Etwas

Außergewöhnlich Schönes muß diese Wiedervereinigung

ermöglicht haben.


Das Jahr 2008 ist in der mir eigenen, leicht

verschrobenen und wohl sehr vereinfachten Denkweise in

der Quersumme eine 1, was für Neuanfang steht. Vielleicht

hat der eine oder andere für sich funktionierende

Voraussicht oder Horoskope, die ihm ähnliches sagen.


Ich versuche langsam zu begreifen, was mir im Innersten

bereits Gewissheit ist: Was ist an dieser Zeit, in der

wir uns gerade befinden anders als sonst? Das mag ich

durch das Schreiben mit anderen und beobachten herausfiltern, unbeeinflusst von

starren Schemata.


In den letzten Jahren hat sich einiges positioniert,

geformt, gefunden, getrennt, wie auf einem gigantischen

Schachbrett. Das mag schon immer so gewesen sein, aber es

scheint nun etwas Größerem zum Zwecke zu gereichen.

Viele Ereignisse, Ungerechtigkeiten und Erinnerungen

kommen verstärkt zu Tage, alte Verbrechen werden

entdeckt, Verdrängtes erhält die Chance geklärt zu

werden, mehr Menschen engagieren sich für die Schwachen,

Starke legen die Maske der Besiegten ab, oft selbst

überrascht davon. Was immer das Zeichen war.


Und hier in MySpace trifft sich ein besonderer Kreis von

Menschen. Natürlich gibt es auch hier die ewig Gierigen,

die eine Gemeinschaft, eine Community wie MySpace nur zu

ihrem Vorteil nutzen möchten und andere vereinnahmen für

Werbung, die nichts kostet, ihr Ego pflegen oder Arges im

Schilde führen. Alles, was in der echten Welt Auge in

Auge passieren kann, ist auch hier vorhanden, wie ich

meine aber nicht in der ohnmächtig großen Zahl.


Dennoch fällt mir auf, daß ganz besondere Charaktere in

der wunderbar irrealen Welt nach dem Login zuhause sind.

Würden wir uns begegnen auf der Straße, einem Fest, im

Beruf, im Urlaub, würden wir uns sehen, uns gegenseitig

ansprechen? Vielleicht? Klar, die Möglichkeit gibt es

immer. Würden wir denn diesen teilweise tiefen Austausch

von Gefühlen, Stimmungen und Meinungen zulassen?

Auf seine Art vermag diese virtuelle Welt zumindest mir

völlig neue Einsichten zu vermitteln, mich mit Menschen

zu vergleichen, mir ermöglichen, deren 'Ticken' zu

ergründen, was ich so nicht schaffen würde, immer im

Austausch versteht sich. Es wird geschrieben, daß man

einen Menschen hier nicht einschätzen könnte. Nein? Habt

ihr nicht Augen, seht ihr nicht drei Zeilen in zwei?


Oft sah ich nur ein Profilbild, daß ich als nicht

außergewöhnlich erachtete und ein Klick darauf ließ

schöne Farbwelten voller Feen, schöner Bilder oder

anderer Ideen erscheinen, daß die innere Vielfältigkeit

des Gegenübers zeigt, dessen Tiefe, die man sonst nicht

vermuten könnte, durch jahrelange Prägung unsichtbar

wurde.


Das zeigt, was in fast jedem steckt, wieviel Schönes,

wieviele Jahre an Hoffnungen, Ideen und Erfahrungen. Wir

werden das Medium Internet nicht mehr loswerden, aber es

sorgt für eine erstaunliche Offenheit, selbst wenn es im

Grunde anonym bleibt, so vermittelt es doch die Hoffnung

im Umkehrschluß, daß da draußen noch genug Menschen sind,

die Leben, Farbe und Fantasie in sich bergen und das

Licht der Zukunft.


Wie immer sie aussehen mag. Ich mag nicht mehr grundlose

Schwarzmalerei lesen, nicht festgehakt an Punkten der

Vergangenheit sein. Jetzt lebe ich und schreibe

hundsmüde einen Blog, weil es raus muss und ich den Sinn

im Wesen hatte.


Oh wie schwierig es ist, so etwas Abstraktes, Großes wie

positive Hoffnung und völlig eigenen Glauben in Zeilen zu

binden.


Ich hoffe, ich kann Euch ein wenig vermitteln, wie mich

diese Zeit, der Kontakt mit Euch und die Liebe zu meinem

Engel freut, auch wenn das ein viel zu schwacher Ausdruck

ist.


Bleibt so wie ihr seid, haltet zusammen, jetzt mehr denn

je, folgt Eurem Herzen und lasst uns die Welt, jeder für

sich in seinem Mikrokosmos, in Frieden und Verbundenheit

formen!


Eine wundervolle Zeit Euch allen!

 


 

15:29 - 11 Comments - 18 Kudos - Add Comment

Friday, February 08, 2008

Zwänge




Verwandschaft, die  aus einer alten Tradition heraus immer wieder und an jedem verfügbaren Anlass zwanghaft ungewünscht an meinen Leben teilhaben muss.

Freunde, die wohl Gutes tun und wollen, aufrichtig in ihrer Art, aber dennoch allergrößte Nevensägen sind, weil Sie nur ein einziges Thema haben, und eigentlich nur langjährige Bekannte sind.

Manch Vater oder Mutter oder jeglicher Mensch, der tagtäglich jammernd über die Unbill des Lebens sich beschwert, leidend aber hemmungslos dahinsiecht und jegliche Art von Trost, Unterstützung und positivem Vorausschauen ablehnt.

Cholerische, willkürliche Partner oder Chefs oder Kollegen, eine sprichwörtliche Plage für die Seele, unberechenbar und unnötig möchte man denken.

Besserwisser, dauernd ohne Überlegung banal plappernde Kreaturen ohne jeglichstes Einfühlungsvermögen.

Ich predige, wie ich immer sage, Liebe zu allem um uns und bin doch wieder nicht in der Lage, solchen Energiedieben noch mehr in das schwarze Loch zu werfen, in dem sich vielleicht auch ein Herz befindet.

Mehr und mehr gelange ich zu der Überzeugung, auch im Zwiegespräch in Kommentaren zu anderen Blogs, daß vielen schlicht nicht geholfen werden kann und sie mit voller Überzeugung oder durch sinnlos erscheinenden Schicksalsauftrag in ihr Verderben rennen müssen. Oder einfach nur als graue Statisten durchs Leben rennen müssen, die Blockade Schicksal als unverrückbar gegeben sehen.

Wie schon in Kommentaren zu Spießer sei bestätigt, daß jedem Menschen gegeben sei, so zu leben wie er will, aber meiner Meinung nach nur dann, wenn er dadurch nicht anderen schadet oder ihre Leben belastet.

Ich mag diesen Zwängen immer weniger unterworfen sein, solchen Leuten zu Willen zu sein, mich in deren Repetitions-Apathie einzureihen. Das Leben ändert sich ständig, und was einmal Spaß gemacht hat, muß mir das nächste Mal nicht automatisch passen. Dinge verändern sich, die Welt dreht sich während sie für solche Menschen stehenbleibt.

Oft genug ertappe ich mich selbst, daß ich aus Erschöpfung stehenbleibe, dann aber rettet mich keiner der oben Beschriebenen, dann bin ich es selbst, meine Liebste oder einfach nur für mich passende Menschen, die mir Mut geben.

Zwänge lösen in mir unbändige Zwiespalte aus und mit jeder Unze Kraft, die nach langer leerer Zeit zu mir zurückkommt, wird mein Verlangen größer, mich dieser Zwänge zu entledigen. Kein Spießer, Heuchler, Energiedieb sollte in meinem und jedes anderen Leben sein.

Und doch ist es schwierig, und ich beziehe mich hier hauptsächlich auf mich (wirklich!), die Grenzen zu ziehen, NEIN zu sagen, die Meinung zu präsentieren. Auch wenn das zur Folge hat, daß man gemieden wird. Das man für die Gleichgeschalteten und Verständnislosen ein Dorn im Auge sein wird.

Das graue Fell von denen ist eh dick, die spüren schon sehr viel nicht mehr.

Ich habe mich schon vielen Zwängen entledigt und bin glücklich damit geworden. Dennoch, es wird nicht einfacher, und ich will immer allen gerecht werden und niemanden wehtun.

Was aber, wenn mir dauernd wehgetan wird? Wieviel soll ich einstecken, und welchen Sinn hat das denn immer gehabt? Wenn ich freier und ohne Zwänge bin, dann bin ich doch auch glücklicher, liebevoller, und kann meinem (gewollten, geliebten) Umfeld viiiel mehr geben!

Nochmal: Der Blog bezieht sich nur auf mich, die Ereignisse der letzten Zeit sind mir nämlich ein starker Spiegel für die Dinge, die hinter mir lauern und denen ich mich stellen muß.

Verzeiht den etwas schwammigen Text. Wollte nur sagen, daß ich mir und jedem ähnlich Denkenden alle Kraft wünsche, ein Leben vor allem mit den Menschen um Euch herum zu führen, die Eucht GUT tun, nix anderes!

In diesem Sinne,

zwanglose Zeiten!



13:57 - 4 Comments - 6 Kudos - Add Comment

Sunday, February 03, 2008

Kataster der Liebe

Es ist auffällig, wie viele grund-verschiedene Menschen sich Gedanken um die Liebe machen. Wie sie damit umgehen, welche Schmerzen und Sackgassen sie schildern dabei. Wie sehr sie versuchen, die Liebe als Plan zu sehen, sich einen komplizierten Weg durch die Straßen der Gefühle bannen. Viel harten Beton erlaufen, wenig weiches Moos oder Gras auf diesen Wegen spüren, auch hier den schnellen, einfachen, glatten Weg suchen.

Wie sie Grenzen erfahren oder sich einbilden und doch glauben, die Wege verliefen ständig im engen Feld namens Liebe. Menschen, die das fürchten, was in den Kellern des Bewusstseins verborgen ist, nicht in die Häuser des Lebens ihrer Liebsten wollen, nur außen stehend bleiben.

Die sich hinter Ecken verstecken, wenn sie unsicher sind, die nochmal im Plan - den andere gezeichnet haben - nachsehen, wo sie jetzt hinsollen. Die sich dann transportieren lassen von anderen, die in dem Feld der Liebe gar nix verloren haben dürften...

Es mag viele Städte namens Liebe in diesem Kataster der Gefühlswelt geben, daß sich der menschliche Geist in seiner Angst vor Öffnung zurechtgelegt hat. Keine Art von Liebe darf aber kategorisiert, geordnet und in Pläne jeglicher Art verzweidimensionalisiert werden.

Liebe ist.

Zeitlos.

Unbegrenzt.

Immer.

Überall.

Nichts nehmend.

Alles gebend.

Die Essenz des Ursprungs.

Unsere Essenz.

Keine Straße, kein Weg, kein Gebäude, kein Objekt, niemandem aber allen gehörend! Von der Liebe sind wir alle rein erkannt, wie wir zum Ende erkannt werden, ohne all die materielle Darstellung für unsere geistigen Augen.

Und wir erkennen rein im Funken der uns innewohnenden Essenz die Liebe vor uns.

Wen(n) wir einengen, lieben wir nicht; wenn wir in Besitz nehmen wollen, dann lieben wir nicht; wenn wir verurteilen, dann lieben wir nicht!

Wir wollen alle Liebe empfinden und empfangen, machen wir unsere Welt also nicht zu klein sondern lassen sie offen sein und ohne Behinderung für die Gedanken, damit wir uns direkt und nicht über (Um-) Wege erreichen dürfen. Handeln wir so gut es geht in Liebe mit unserer Umwelt, dann wird sie lächelnd und voller Wärme in uns und dann um uns sein.

Und doch würde ich jetzt gerne einen bestimmten Weg gehen, weil ich auch nur ein Mensch bin. Doch ich werde das Kataster nicht bemühen und dadurch erschaffen, sondern die Gedanken weiter frei fließen lassen und ihr meine Liebe bei allem was ich sage und tue spüren lassen. Das ist meine Hoffnung.

In Liebe.



04:38 - 5 Comments - 6 Kudos - Add Comment

Tuesday, January 22, 2008

Selbstkritik?!

Hab in vielen Blogs harte, schwere Anklagen aufgeworfen und es mag manchen vielleicht als arrogant gelten, anmaßend gar. Ich will keinesfalls die ganze Welt verurteilen!

Nur ist in unserer Zeit der Hang zur Bequemlichkeit, Ignoranz und zum Neid sehr stark verbreitet. Immer wieder mag ich gegen Leute angehen, die nur Profit sehen. Ja, ich brauche auch Geld, hauptsächlich weil ich Essen und Trinken will und mir ein paar Dinge leisten will, aber es wird tatsächlich immer unwichtiger, zumindest was Luxus angeht. Wenn einer mehr hat, frage ich mich auch warum. Und meist sind die Gründe ehrliche gute Arbeit und/oder Glück, das ist okay! Nicht okay ist es aber, wenn es aus Betrug und Übervorteilung herstammt und diejenigen sich am Ende noch damit brüsten!

Ich war ein ganzes Jahr lang faul nach meiner Trennung, zugegeben. Aber ich war für mich, habe niemandem anderen geschadet, habe trotzdem geholfen, wenn man mich gebraucht hat! Anderen mehr als mir wahrscheinlich. Es ist eine bewusste, wichtige Entscheidung, in ein gemeinsames Leben mit jemanden zu gehen, egal ob Kinder oder nicht (dann natürlich umso mehr!), und da muss ich mir im Klaren sein, daß beide Partner ihren Teil, ihre "Hälfte" mit einbringen werden müssen. In allen Dingen des Alltags, in jeder Hinsicht! Wenn der eine schwach wird, hilft der andere. IST DAS NICHT NORMAL???

Natürlich habe ich früher auch weggeschaut, weil meine Erziehung extrem in die Richtung gegangen ist, immer verstecken, nicht auffallen, wie kleine Kinder, die sich zudecken und "Du siehst mich nicht" sagen. Es hat auch sehr lange gedauert, auch dank des Beispiels guter Menschen in meinem Umfeld, bis ich selbst zwischen Unrecht getreten bin und meinen Körper riskiert habe. Aber ich habe mich verändert, wollte mich verändern, bemerkte, daß man bei sich um die Ecke anfangen muss, zu verändern. Es ist immer noch sakrisch schwer, sich zu überwinden, aber ein geiles Gefühl, wenn man diese Schwelle überschreitet und allen Gefahren zum Trotz sich stellt, jemanden zu Hilfe kommt! Mir geht es um das innere Wollen. In manchen Situationen mag man körperlich/geistig nicht stark genug sein und verzagt, das ist menschlich, Überlebenstrieb. Aber einer/eine, der/die ernsthaft in Erwägung zieht, in so einer Situation reinzupreschen, soll mir lieber sein als jeder Heuchler/Spießer!


Ich klage die an, die nicht nachdenken, nicht sich weiterentwickeln, nicht hinterfragen, so wenig wie möglich Energie in diese Welt investieren, sie für sich horten, in sich sind aber trotzdem andere in ihre graue Welt mit hineinziehen wollen, mundtot machen wollen, gefühllos haben wollen. Also in ihrer geistigen und emotionalen Entwicklung behindern. ANDEREN dabei schaden. Mag jeder für sich eigenbrötlerisch sein wie er will, wenn er für sich alleine ist, soll so sein wenn es ihm/ihr passt, obwohl das ja auch furchtbar ist. Doch jener schadet niemanden und vielleicht erleuchtet ihn die Welt noch. Solange soll er andere in Ruhe lassen!

Ich kriege ja auch heute oft noch Ar...tritte von mir Nahestehenden, wenn ich meine eigenen Ideale nicht lebe, wegschaue, etwas Gutes nicht tue, wieder alles hinausschiebe, schlecht rede. Will nicht den Anspruch des Perfekten erheben. Habe erst gestern wieder völligst versagt und genauso (nicht) gehandelt, wie alle die, die ich immer selbst verurteile :-(

Es ist auch ziemlich schwer, diese Wut über die globale Dummheit der breiten Masse in Worte zu fassen, aber es ist leider so in meiner Einschätzung. Ich treffe in letzter Zeit keine solchen Menschen mehr aber ich kenne sie, höre sie, belauere sie!

Hier in MySpace trifft sich ein außergewöhnlicher Kreis, und ich bin froh über jeden in meiner Friendlist. Seit umarmt, auch wenn gestern schon Weltknuddeltag war.

Ein gutes Zeichen.

Bis zum nächsten Blog....




13:38 - 7 Comments - 11 Kudos - Add Comment

Monday, January 21, 2008

Spießer

Spießer

Ach wie Nett
Hach, wie adrett!

Feinstes grünes Karomuster
Buntest Hemd dazu der Herr.

Grüner Binder grad so passend
Ist das bieder, kaum zu fassen!

Keine sechzig, nicht mal fünfzig
Alt geboren, wie lang noch rüstig?

Eigner Stil ist fehl am Platze?
Mundwinkel tief in Deiner Fratze?

Schon aufgegeben, alt und undynamisch?
Bist triste jetzt, ist nix mehr frisch?

Magst denn schon zurück Dich lehnen
grad mal nach Dein'm halben Leben?

Herr im Himmel, war's das schon?
Kommt da noch ein neuer Ton?

Wie bequem, und wie verlogen,
hast die Frau Dir schön verbogen.

Füße auf den Tisch gestellt,
auch das Essen ist bestellt.

Mutti bringt's schon ohne Murren,
wenn nicht, ja dann wirst Du knurren.

Nix mehr lernen, nix mehr wollen?
Aufgegeben all die Wünsch', die tollen?

Warst vorher schon ein grauer Massling?
Brav gelernt vom Vater all die Unding'?

Nein, mein Freund, Du bist so bieder,
Die Freud' verlässt Dich, kommt nicht wieder!

Hast das Geschenk an Dich doch nie kapiert,
Sie hat Dich lang schon irritiert?

Reiß die Augen auf, Du Spießer,
lang bist nicht mehr nur Genießer!

Lebhafter Geist ist aufgewacht
Die Türen sind ihr aufgemacht!

Dann wirst Du sehen, wie dumm und klein
und blind und leer die Zeit wird sein

Von einem kleinen Spießerlein





14:18 - 6 Comments - 2 Kudos - Add Comment

Friday, January 11, 2008

Genügen

Tief empfunden. lang ersehnt
von Herzen her das Glück erdacht
Haben wir uns angelehnt
miteinander laut gelacht.

Uns wie im Traum so eng verbunden
mit glitzernd Augen angesehen
Endlich uns auch hier gefunden
hörten lang einander schon erfleh'n

Nie war ich jemals freier
nie zuvor so ganz umschlossen
Wann empfand ich jemals reiner
bist so perfekt in meinen Arm gegossen.

Spür mein Sinnen in Dir drin
nicht nur die Worte netter Brauch
Bist mir Liebe, Leben und Gewinn
und mein Atem bist doch auch!

Und will Dir das nicht nur genügen
will mich bessern, mehr mich mühen
Die Liebe auch im Wort mehr fügen
immer sollst mich gänzlich fühlen!

Mein Sinnen, Streben, Wachen, Denken
mein Fühlen, Hoffen, Lieben, Machen
Will ich Dir gern nach Kräften schenken
damit wir wieder zusammen lachen!

Vergiss nur meine Liebe nie
in allem Kleinen, Großen um Dich rum
Frag nicht warum und was und wie
werd nie wieder bleiben stumm!


05:40 - 5 Comments - 8 Kudos - Add Comment

Seelengespräch

"Erinnerst Du Dich daran? Die wunderschöne Zeit, in der wir eins waren, mein Engel? Bevor wir geteilt wurden? Als unserem

gemeinamen Ich die Gefühle zuwenig waren?"

"Oh, wie schön das war vor der Trennung, mein Liebster! In einiger Liebe für die Ewigkeit verschmolzen. Ich fand es auch noch

schön, als wir aus dem großen warmen Meer heraus durch die Energie schweben durften, plötzlich Raum hatten. An das

schwindelerregende neue Gefühl von Höhe und Tiefe."

"Wie wahr, mein Engel, ohne die Körper und all die viele lästige Materie. Ich hatte nie das Sinnen, es wäre mir langweilig

geworden."

"Ach, die Zeit zu erschaffen war ein großer Fehler, wir hätten nie zustimmen sollen, aber diese Neugierde, diese Begeisterung

unseres gemeinsamen Ichs war so überwältigend! Und die Körper waren so aufregend anders, so begrenzt, eine unglaubliche

Herausforderung für uns, die wir alles wissen wollten und schon wussten!!!"

"Hättest Du gedacht, daß die Menschen so wenig nach uns suchen würden, uns gar nicht finden wollten, um wieder vereinigt

sein?"

"Nein, niemals mein Liebster, die letzten 'Leben' unserer Hüllen waren nicht so, wie wir es uns gewünscht hatten. Wie ich es

genossen habe, als wir uns endlich in jungen Körpern zuletzt fanden, so früh! Ich hoffte, der Geist unserer Hüllen würde es

diesmal schneller schaffen. Dein Körper war diesmal sehr langsam. Hast Du bei seiner Erleuchtung nicht zu viel verraten?"

"Ach, ich werde es nie begreifen, mein Engel. Wer mich hinderte. Er war nur Monate zu spät, als er unser gemeinsames Ich und

mich erkannt hat, meine Bilder für den kürzesten Zeitpunkt vor sich sah, soviel verstand. Ich habe ihm viel gegeben, aber er

musste lange leiden dafür, ein furchtbarer Preis. Wir haben es gut versteckt, daß wir unsere Geistkörper zusammenführen

wollten. Es ermüdet mich jedes Leben aufs Neue und ich bin des Spieles müßig geworden."

"Halte Durch mein Liebster! Sieh doch, wie sie sich quälen, die beiden! Sie spüren die Liebe, die wir seit Äonen leben, und

oft glauben sie, daß sie wie wir in Gedanken reden können und vergessen die Sprache und Worte!"

"Wie begrenzt wir Sie erschaffen haben lassen. Es grenzt an ein Wunder, daß sie sich diesmal gefunden haben. Niemals hätten

wir sie so quälen dürfen, uns so quälen dürfen. Es ist immer dasselbe, findest Du nicht auch?"

Die Schwingen der beiden sind ruhig, während sie in der weiten Ewigkeit versuchen, sich auf die enge Zeit zu konzentrieren,

versuchen, sich mit ihren Abbildern auf der Erde zu verbinden, um ihnen Kraft zu geben. Vorsichtig müssen sie sein, denn es

ist ihnen nicht erlaubt, die für Menschen so unglaubliche Wahrheit zu offenbaren. Es würde den Hüllen, den irdischen Formen

den Verstand zerstören. Und doch leiden sie ein wenig - für menschliche Begriffe unendlich - mit ihnen mit.

"Siehe wir streiten dort unten, so sehr sehnen sie einander, das sie fast betäubt sind und keine Worte finden, mein Engel!"

"Ja, mein Liebster, Dein Geist ist müde dort unten und denkt über schlechte Wege nach. Du hättest ihn nicht über die Jahre so

von Dir trennen lassen dürfen!"

"Ja, die Liebe strömt nun ungehindert und er ist wie ein kleines Kind damit, sieh nur wie hilflos er ist! Es soll doch das

Schönste sein, daß er erleben darf, soviele Jahre darauf hingearbeitet. Ich wollte wohl zu sehr, daß wir uns auch in diesem

Leben vereinen dürfen!"

"Wir müssen sie unbeinflusst leben lassen, mein Liebster, sie werden erkennen, wenn es soweit ist, wir haben alles getan.

Unser gemeinsames Ich wird seine Leichtigkeit über alles breiten und sie werden die Schwere wieder ablegen und unsere

Schwingen dürfen sie spüren. Lass uns ihre Träume durchreisen und ihnen Zeichen von Wärme und Liebe geben, dagegen hatte

unser gemeinsames Ich nie etwas."

"Ja, mein Engel, lass uns unsere Schwingen umschmeicheln und uns vereinen, ganz fest, damit es auf uns dort unten strahlt.

Sie werden die Sonne spüren."

"Ich Liebe Dich!"

"Ich Liebe Dich!"

---

Meiner Liebsten gewidmet

03:54 - 14 Comments - 10 Kudos - Add Comment

Sunday, December 09, 2007

In mir vereint

Da bist Du ja, mein kleines Kind
verloren, hilflos, ängstlich, klein
Hast Dich verkrochen bis ich Dich find
wir wieder wollen einig sein

Die Angst vorm großen, starken Bruder
hat Dich in mich zurückgedrängt
Es lief so schnell und aus dem Ruder
keinen, der Dich da noch fängt.

Du schönster Teil von meinem Ich
kindlich Glück für alle Zeiten
Hab schmählich Dich im Stich gelassen
nicht an Dich mehr tief geglaubt.

Bist enttäuscht vor mir gewichen
verloren in den dunklen Weiten
Konntest unsere Welt nicht fassen
keine Liebe, Wärm' erlaubt.

Ich brauch Dich doch so sehr zum Atmen
wir sind doch miteinand' geboren!
können nur vereint da draußen
uns helfen und des Nachts erholen

Unsere Seele sieht mit Schmerzen
wenn wir nicht zueinander stehen

Sie liebt Dich, denn Du bist wie sie
voll Gefühl und Harmonie.

Lass mich, den ach so großen Geist
erfüllt sein von der warmen Liebe
die - dann vollkommen - mich umkreist
will wieder, das' so ewig bliebe

Draußen schwebt ein gleißend Engel
offen deren Schwingen sind
komm, Du dummer kleiner Bengel
auf das sie uns gemeinsam find'

Du, meine Schwingen, voller Herz
mach uns einig, hier und jetzt

Damit die helle, starke Kraft
auch den Weg zu Ihr uns schafft.

Dann wirst du sehen, wie dumm wir waren
nicht nur jetzt, in all den Jahren

Und wissen, was die Liebe schafft
der Götter einzig wahre Macht.

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Tuesday, January 22, 2008

Angels II
Current mood: creative

since ages past and gone astray

two angels often crossed their ways

shadowed by their mortal eyes

hindered by human, evil lies

 

they could not be allowed to see

that they were but meant to be

salvation to the world they care

if they just once would share

 

their inner powers for them both

and let their united endless love

be a boon for all the restless beings

a spark to all their hopeless pleadings

 

the year of one* is coming near

at last a time to withstand fear

to boldly let the both of them

uncover the hidden, priceless gem

 

between their godly soothing wings

embracing love that heavenly sings

the song of creation strong and true

to lighten all those sad and blue


you too bring this eon back in part

please see, please listen, feel by heart

let them not just be two of them

your soul has always touched the gem!

 

help them heal the wounded world

let them see your heart of gold

the angels may just come your way

so you, too,  won't be gone astray





*year of one means 2008, added sum is 10, is 1, as 1999


05:40 - 1 Comments - 2 Kudos - Add Comment

Monday, November 26, 2007

Heuchler

seh die augen, kalt und leer

kaum der blick auf mich gerichtet

schale phrasen, leere worte

wie die lüge dich vernichtet

 

ist es wirklich ernst gemeint

dieses hohle labern?

habe ich nicht mehr verdient

als seelenloses wabern?

 

du siehst mich nicht, nur meine hülle

suchst nicht mein innerst wesen

verrennst in meiner macht allein

doch ich kann in dir lesen

 

du bist ein leeres, off'nes buch

nicht wert es zu berühren

und glaubst als seelentotes wesen

mich zu bösem zu verführen

 

weiche, dummes machtgetier

wertlos bist du jetzt und hier

du bist durchschaut und abgewiesen

stehst vor deinem größten riesen

 

da schaust du nun betroffen, klamm

oberflächlich bist du, hältst mich für klein

doch fällt die maske wie ein damm

und meine rache wäscht mich rein

 

wollt'st mich benutzen nach belieben

aus niederstem instinkt und trieben

macht und gier und neidersucht

doch hat mich das noch nie versucht.

 

mein weg ist schwerer wohl wie deiner

kaum einer mag ihn heut noch gehen

am ende weint um dich doch keiner

weil sie am end die wahrheit sehen.

 

dich zu kennen ist ein fehler

mieser kleiner, feiger heuchler

 

 

13:52 - 6 Comments - 8 Kudos - Add Comment

Saturday, November 17, 2007

Angels I

Angels dark and in the air

the ones have fallen, the others fair

 

While an eternity they last

they are but forgotten fast

 

Cradle both with all your heart

every day they try so hard

 

Struggle with humanity

help us out of caring pity

 

Never dying, cursed to share

our mortal live's despair

 

By our lovin' shall they be fed

not by dark thoughts in our head

 

Some are prisoned in a shell

we humans all but know so well

 

Release them if you have the eyes

that see the core and not the 'guise

 

Though they won't be ever broken

some scars last long until they mend

They need our words, thus softly spoken

'cause even Angels need a friend.

 

Cradle them with all your love

'till they're released to God Above

22:04 - 1 Comments - 2 Kudos - Add Comment

Monday, October 29, 2007

The Lion Queen
Current mood: on guard

Da ist eine Frau, die wie ich Löwe ist, unwissend auch mich in den meisten ihrer Zeilen beschreibt, selbst aber härter, klarer und stylischer, sicherer ist. Jünger als ich ist sie die erste Löwin, die ich bewusst in meinem Leben wahrnehme.

Das bringt mich wieder auf die Frage, was ich will. Die Lady hat die Power, die ich gerne handlen würde, die Power, die mit mir verschmilzt, auf mich übergeht, mich antreibt.

Ich verstehe mich durch sie, so möcht ich eigentlich sein, die perfekte, schöne Kälte, die meine Wärme in mir hält, als Schutzschild um mich schweben haben, getarnt durch das Licht meiner Kraft.

Hell, I even love the song on her site! Visit the site, and if you dare to judge the lioness as cold or arrogant, you have me en guard against you ;-)

www.myspace.com/danib1977

13:41 - 4 Comments - 4 Kudos - Add Comment

Gil

Last Updated:
Jul 17, 2008

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