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Saturday, August 09, 2008
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Christoph´s Abschiedsgruß
Hey Leute, krass, jetzt ist es schon 3 Jahre her, als ich im Sommer 2005 bei Silent Decay eingestiegen bin. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich die Band eines Tages aus eigenem Antrieb wieder verlassen würde, dann hätte ich das nie geglaubt. Aber leider ist es jetzt so weit und die Zeit bei Silent Decay ist nun vorbei... Als ich im Herbst 2005 die Position an der 2. Gitarre übernahm, ging es dann live gleich ordentlich los um das damalige Album "World of Lies" zu präsentieren. In einer kleinen Konzertpause im Winter wurden dann gleich neue Songs geschrieben und anschließend auch aufgenommen ("THE PAIN OF CREATION" ist entstanden). Ich konnte einige kleine Tourneen und unzählige Einzelshows quer durch Europa miterleben und habe dabei viel Spaß gehabt und auch viel über mich und andere Menschen gelernt, sowie mich musikalisch weiterentwickelt. Die Konzerte und alles drumherum werde ich auf jeden Fall vermissen, aber für mich ist jetzt ein neuer Abschnitt gekommen... Ich danke hiermit noch einmal meinen Bandkollegen für die geile Zeit und allen die uns immer unterstützt haben. I can't believe how awesome it was. :-) Ich freue mich auf ein fettes nächstes Album von Euch. Haut rein! Christoph
11:39 AM
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Thursday, July 10, 2008
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Die Suche ist beendet!!!
Hin und wieder muss man auch mal Glück haben. Die Suche nach einem neuen Gitarristen ist vorbei, bevor sie überhaupt so richtig angefangen hat. Bereits der zweite Kandidat, der von uns - nach einer spontanen Jamsession mit Andelz - zum lustigen Klampfercasting geladen wurde, war ein alter Bekannter (eigentlich ein junger, aber wir kennen uns eben schon länger ;-), der uns auch schon öfter bei Konzerten begleitet hat. Nils Krebs, bisher eher als Sänger von Disentury in Erscheinung getreten, wollte uns zeigen, dass er auch die Gitarre bedienen kann und hat uns damit vollständig überzeugt. Und da es uns eh am liebsten ist, wenn die Bandmitglieder aus unserem direkten Umfeld kommen und somit nicht nur unsere Macken und Eigenheiten kennen, sondern bestenfalls auch teilen, fiel uns die Entscheidung nicht weiter schwer. Im Moment steht bei uns einiges an, unter anderem sind wir bereits mitten im Songwriting für das nächste Album. Da wir uns das Leben nicht unnötig schwer machen wollen, wird Christoph bis auf weiteres noch auf der Bühne stehen und die Gelegenheit nutzen, sich von euch (und uns) gebührend zu verabschieden. Nils konzentriert sich zusammen mit uns auf die neuen Songs, schaufelt sich nebenbei das aktuelle Material drauf und wird dann auch in absehbarer Zeit seinen Platz auf der Bühne einnehmen. Aber den Luxus, das für alle Beteiligten so stressfrei und angenehm wie möglich zu gestalten, können und werden wir uns schon gönnen. Von dem her setzen wir uns da keine Deadline, sondern machen das, wenn es für uns passt. Willkommen an Bord Nils! Und sag nachher nicht, du hättest nicht gewusst, worauf du dich einlässt ;-)
4:03 AM
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Friday, June 20, 2008
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Wir suchen neuen zweiten Gitarristen!!!!!!!!!!
Leider gibt es mal wieder schlechte Nachrichten. Christoph wird die Band verlassen um sich auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Wir bedauern das natürlich außerordentlich, akzeptieren aber seine Entscheidung. Bis ein Ersatz gefunden ist, wird Christoph weiter für Shows zur Verfügung stehen, ihr habt also noch Gelegenheit, euch von ihm zu verabschieden. Ernsthafte Interessenten dürfen sich gerne an uns wenden. Neben entsprechenden musikalischen Fähigkeiten setzen wir vor allem eine professionelle Einstellung und eine hohe Motivation voraus. Und selbstverständlich solltest du zu uns passen. Wir sind gespannt!
info@silentdecay.com
4:23 AM
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Tuesday, November 27, 2007
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Alle momentanen Reviews auf einen Blick
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Silent Decay - The Pain Of Creation Im Vergleich zum Vorgänger "World Of Lies" haben SILENT DECAY einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die Produktion fällt wesentlich druckvoller, natürlicher und transparenter aus. Beim Gesang legt man deutlich mehr Wert auf Details und Abwechslung, und mit den beiden Openern ..Keep It Real.. und ..Good As Drink Is.. erreichen die fünf Bayern locker nationale Spitzenklasse. In der Vergangenheit hat sich die Band zwar nicht ganz unberechtigt gerne darüber beschwert, vorschnell als x-beliebige Nu-Metal-Klone abgetan zu werden. Aber mit den Soulfly-Anleihen bei ..Of Good And Bad.. oder am Anfang von ..What A Shame.. liefern die Jungs auch wieder Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Vielleicht hätte eine Standard-Stimmung den einen oder anderen Song noch weiter nach vorne gebracht. Zumindest hätte ein wenig mehr Kreativität der Saitenabteilung z.B. ..Believe Vs. Experience.. mit seinem eingängigen Refrain mehr Charakter und Clubhit-Potenzial verliehen. Das alles kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass SILENT DECAY mittlerweile ein recht individuelles Süppchen aus den verschiedenen Stilen des modernen Metal kreieren und ziemlich an Identität zulegen konnten. Alles in allem überwiegen unter dem Strich deutlich die eingangs erwähnten Fortschritte. 8 von 10 Andreas Himmelstein RockHard Nr. 245, Oktober 2007 Silent Decay - The Pain Of Creation Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Debüt-Album ’World Of Lies’ hauen die Münchner Modern-Metaller SILENT DECAY erneut auf die Kacke und rollen in Form von ’The Pain Of Creation’ ein weiteres Werk an die Startlinie, das Beachtung verdient hat. Wie schon auf dem besagten Einstand verbinden die Mannen um Vokalakrobat Tobi Sittenauer, die sympathischerweise Löwen- und keine FCB-Anhänger sind, auch diesmal wieder alles, was eine modern ausgerichtete Metal-Scheibe ausmacht und liefern dabei scheinbar problemlos zehn Ohrwürmer ab, die nach einer kurzen Anlaufzeit gar nicht mehr aus den grauen Windungen des Zuhörers verschwinden wollen. Das Quintett macht dabei gottlob nicht den Fehler, sämtliche Facetten ihres Schaffens in jedem einzelnen Song bündeln zu wollen, sondern bewegt sich im Verlauf dieses Zweitwerks durchaus in musikalischen Parallelwelten. Screamo-Attacken mit eingeschobenen Göteborg-Elementen stehen demnach friedlich neben reinrassigen Metal-Rammböcken, so daß hier fraglos ein breites Spektrum abgedeckt wird, ohne daß die Scheibe zerfahren wirkt - saubere Sache! 8 von 12 Peter Engelking Heavy!, Oktober 2007 Silent Decay - The Pain Of Creation Wie auch immer man die Musik der Bayern von SILENT DECAY auch nennen mag, die Bezeichnung "moderner Metal" sollte die treffende, weil allumfassende sein. Vom Nu Metal über Modern Thrash und Melodic Death Metal bis hin zum Metalcore ist reichlich Stoff vorhanden, den man auf "The Pain Of Creation" ausmachen kann. Schon für ihr Debüt "World Of Lies" konnten die fünf Jungs im Jahre 2005 durchaus wohlwollende Kritiken einheimsen, was ihnen mit Sicherheit auch für ihren aktuellen Longplayer widerfahren wird. Mit dem Einstieg in ihr brandaktuelles Werk könnte dem Quintett auch gleich ein ultimativer Chartbrteaker gelungen sein, zumindest aber eröffnet ’Keep It Real’ ein von immenser Hitdichte gekennzeichnetes Album und lässt erneut die Merkmale dieser Formation - die da lauten: massives Riffing trifft auf brachiale Shouts und kulminiert in einem extrem eingängigen und melodischen Refrain - zum Vorschein kommen. In den folgenden Tracks kommen dann zu diesen Ingredienzien auch noch Versatzstücke aus dem Punk (’Good As Drink Is’) und der Cavalera’schen SOULFLY-Schule (’Of Good And Bad’), aber die Basis bleibt dennoch der Metal in der erwähnten Ausführung. ’What A Shame’ offenbart dann eher die melodische, emotionsgeladene Seite der Band, schafft es aber gekonnt, nicht in Kitsch abzudriften, ehe uns SILENT DECAY mit ’Loved But Hated Dreams’ ihre Vorliebe für modernes US-amerikanisches Riffing der melodiösen Art unter Beweis stellen und damit erneut voll punkten können. Immer wieder galoppiert die Rhythmusabteilung von locker-flockig nach hurtig, wie auch in ’Ghost’, das zwar in ähnlicher Art durchaus auch von KILLSWITCH ENGAGE stammen könnte, aber durch die immense Eingängigkeit dennoch eindeutig die Handschrift der Bayern aufweist. Dazu weiß auch die Gitarrenabteilung über die gesamte Spielzeit durch abwechslungsreiches Spiel zu gefallen und Sänger Tobi Sittenauer vermag ebenso mit variantenreichem Vortrag zu überzeugen, nachzuhören im fetzigen ’Open Your Eyes’ und dem verspielt eröffneten, dann zwar sehr wohl losgehenden, aber dennoch dezent experimentell gehaltenen ’My Jesus Mercy’, dem weiteren potenziellen Hitkandidaten auf "The Pain Of Creation". Mal sehen, was für diese Band in Bälde möglich ist; die Basis für einen Durchbruch auf breiter Ebene sollte mit diesem Album gelegt sein. Walter Scheurer Powermetal.de, 30.09.2007 Silent Decay - The Pain Of Creation Mann, was für ein Monat! Von vier Alben, die ich bisher rezensiert habe (dieses hier eingeschlossen), sind drei richtig, richtig gute Werke, wenn auch teilweise mit Einschränkungen. SILENT DECAY kommen aus Bayern und machen Metalcore. Oder Screamo? Oder Neo Thrash? Oder Melo Death? Na ja, "New Metal" passt wohl am besten, zumal die Tiefton-Riffs das ein oder andere Mal schon ziemlich in Richtung KORN oder auch SOULFLY gehen. Aber von vorne: Auf "The Pain Of Creation", nach dem Debüt "World Of Lies" (2005) das zweite Album der Band, dürfte für jeden etwas dabei sein, der "true" nicht mit "v" schreibt und immer noch wahlweise auf einer Harley die Bühne entert oder in Norwegen Kirchen anzündet. Kurz: SILENT DECAY ist etwas für alle, die modernen Metal jeglicher Coleur und mit hohem Neuigkeitsgrad mögen. Alles fängt mit dem Übersong "Keep It Real" an, der direkt den absoluten Höhepunkt der Platte darstellt und gleichzeitig festlegt: Hier gibt’s was auf die Glocke! Wütende Screams, ein Metalcore-Riff sowie ein mit Klargesang vorgetragener Refrain, der jeden Ohrwurm der letzten Jahre toppt und eingängig ist wie Bockwurst mit Kartoffelsalat machen "Keep It Real" zu einem echten Hit, den man nur schwer wieder aus den Lauschern herausbekommt. Song Nummer 2, "Good As Drink Is" paart anschließend Metalcore mit leichten Streetpunk- und Hardcore-Anleihen und fügt einen coolen, aber durchaus auch tiefgründigen Text hinzu. Darauf folgt "Of Good And Bad", der von einem astreinen New-Metal-Riff dominiert wird, wie es auch aus der Feder von Max Cavalera stammen könnte. So geht es luftig locker weiter mit den Stilwechseln und immer wieder Refrains, Refrains, Refrains, die sofort im Ohr kleben bleiben, die Songs aber trotzdem nicht zu oberflächlichen Popliedchen verkommen lassen, sondern das bleiben, was sie sein sollen: Eine Abwechslung zur groben Härte der Strophen und Mittelteile - eben ein Garant für Dynamik. Das stellt übrigens das Beste an dieser Scheibe dar (neben dem Opener): die Laut-Leise-Dynamik, gepaart mit dem scheinbar unerschöpflichen Ideen-Reichtum. Untermalt wird die Wucht der Platte von einem druckvollen, aber trotzdem modernen Sound, wie ihn ein Album diesen Genres haben muss. Als einziger Kritikpunkt bleibt zu erwähnen, dass der zweiten Hälfte von "The Pain Of Creation" ein bisschen die Puste ausgeht; die Songs haben hier nicht mehr so sehr das Mitgröhl-Potential des ersten Teils. Aber um das klarzustellen: Das soll nicht heißen, dass diese Songs schlecht sind, nein, nur nicht ganz so gut wie das bereits genannte "Keep It Real" oder das harte "What A Shame". Alles in Allem eine Platte, wie man sie öfter hören möchte: Abwechslung, guter Sound und vor allem eins: Hits, Hits, Hits. SILENT DECAY müssen sich zwar vor der nächsten Platte noch ein bisschen Kondition antrainieren, um die zweite Hälfte des Album-Marathons genauso schnell hinter sich zu bringen, wie die erste, aber als Gesamtkunstwerk ist "The Pain Of Creation" trotzdem ein klarar Kauftipp. Acht Punkte! 8 von 10 Metal.de Silent Decay - The Pain Of Creation Schreiberlinge brauchen immer eine Schublade, in die sie eine Band stecken können, denn Schubladen sind eine tolle Sache, weil sie die Arbeit ungemein erleichtern. Man erwähnt im Review Schublade XY und jeder weiß, was gemeint ist. Nun gibt es aber Bands, die weigern sich beharrlich, ihren Sound an welchen Kategorien auch immer zu orientieren, stattdessen packen sie munter alles auf ihre Platten, was ihnen gefällt. Die Modern Metaller SILENT DECAY sind so eine Band. Auf "The Pain Of Creation" gehen die fünf Münchner deutlich vielseitiger zu Werke als noch auf ihrem vor zwei Jahren erschienen Debüt "World Of Lies". Los geht es mit "Keep It Real", das mit einem fetten Riff, auf das so manche Old School Thrash-Kapelle mächtig stolz wäre, und einem herrlich mitgrölkompatiblen Refrain aufwartet. Hier machen sich sofort die enorm verbesserten Vocals von Tobi Sittenauer bemerkbar. Den melodischen Gesang beherrscht er inzwischen genauso gut wie das aggressives Brüllen. Gekonnt pendelt er zwischen den beiden Extremen und setzt damit immer wieder Akzente. Zurück zu den Songs. SILENT DECAY besitzen die unschätzbare Fähigkeit ihre Stücke eingängig zu gestalten ohne dabei ins Belanglose abzudriften oder Gefahr zu laufen, aufgesetzt zu wirken. Egal ob man das mächtig groovende "Of Good And Bad", das mit einem furiosen Highspeedpart versehene "What A Shame" oder das straight nach vorne rockende "Good As Drink Is" nimmt, alles passt perfekt zusammen und fügt sich zu einem kompakten Gesamtbild. Trotz seiner unterschiedlichen Facetten (in "Strong Like This" kommt sogar eine Akustikklampfe ausgiebig zum Einsatz) ist "The Pain Of Creation" ein Album wie aus einem Guss. Daran ändert auch das nicht ganz gelungene "Open Your Eyes" nichts. Fazit: SILENT DECAY haben im Vergleich zum Debüt eine enorme Steigerung hingelegt und mit "The Pain Of Creation" ein starkes, abwechslungsreiches (Modern) Metal-Album geschaffen, das jedem aufgeschlossenen Fan harter Gitarrenmusik ein Ohr Wert sein sollte. Anspieltipps: "Keep It Real", "Of Good And Bad", "Believe vs. Experience" & "Strong Like This" 85 von 100 Metalstorm.de Silent Decay - The Pain Of Creation Für ihr letztes Album "World Of Lies" haben sich die bajuwarischen Metaller von Silent Decay von ihrem Leerzeichen getrennt. Nun werkeln sie doch wieder unter ihrem alten Namen, weil Silentdecay "keiner kapiert hat" (O-Ton Flo Schönweitz). Ist aber im Grunde egal, denn was die fünf Kerle hier abliefern, ist mal wieder höchste Metal-Kunst, die liebend gerne Grenzen sprengt, Erwartungen ignoriert und dafür lieber übertrifft und einfach verdammt spannend und großartig klingt. Seit 2001 ist "The Pain Of Creation" der bereits fünfte Tonträger der Band, den wir an dieser Stelle rezensieren. Und der fünfte, den wir uneingeschränkt empfehlen können! Silent Decay nämlich dürften mit diesem Silberling jeden begeistern, der nur etwas mit metallischen Klängen anfangen kann. Weil sie sich selbst keine Grenzen setzen, sich hemmungslos austoben und so ihre ganz eigenes Ding machen. Stimmlich gibt es das volle Programm mit klaren Vocals, hässlichen und in Richtung Metalcore gehenden Screamings, Old School-Gesängen und Todesblei-Gegrowle, musikalisch sind Einflüsse vom Hardcore, Death Metal, Thrash und Alternative Rock zu erkennen und alles zusammen macht das einen Sound, der zwar hier und da an Bands wie Killswitch Engage, Emil Bulls, frühe Metallica oder auch die Farmer Boys erinnert, doch zu jeder Sekunde nur Silent Decay ist. Kurz: Kracher. Mal wieder. Gaesteliste.de Silent Decay - The Pain Of Creation Boah! Eben wird man noch von sanften Akustikgitarrenhänden an den intimsten Stellen gestreichelt und plötzlich bekommt man einen Zweihunderttonnen Tritt zwischen die Beine. Brachialer Pettingsong der neuen Platte "Pain of Creation", der Holzkirchner Metallmeister. Hier groovt es ganz gewaltig, da wird man in einem fort mit Hooklines beschossen, von welchen sich so mancher Metalcore Poser mehr als eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Hervorragend sympathisch outet sich das neue Scheibchen auch als perfekte Verbindung zwischen irr-sinnig dreckig, ultimativ brutal und hymnisch melodisch mit Biss und einem Mitgrölrefrain nach dem an-deren. Ein Wort darf da auch hin-sichtlich der Produktion gesprochen werden, die astrein ist, nicht einfach alles glatt gebügelt, sondern da trieft der dreckige Rock..n Roll gera-dezu aus jeder Pore. Die Songs sind abwechslungsreicher als man sie je kannte, es wird gegroovt dass es nur so kracht, Breaks, Geprügel und epische Refrains in einer perfekten musikalischen Symbiose. Insofern wird einem heftiges Mitgenicke und in alle Richtung geschüt-telten Körperteile nicht erspart bleiben, denn um einfach stil und leise zu lauschen, dazu rockt der Silber-ling einfach zu geil. Das liegt mit Sicherheit auch an Frontbrüllschwein Mr. Sittenauer der zwi-schen Psychopathengeflüster, Chris Barnes Gegrunze und astreinem Metal Geschrei, nebst Black Metal Ausflügen alle Register zieht. Motherfuckin.. brutal music, not for Pussies! Was will man sagen? Eigentlich nur 10 von 10, 8 von 8 und ALLES drin, was man von ner Metalband erwartet. Weinen kann man woanders. 14 von 15 Punkten Bizarre Radio Silent Decay - The Pain Of Creation OK, OK. Ich gebe es ja zu. Ich bin ein musikalischer Phasenhörer. Ich liebe die modernen Emoscreamoscheiße. Doch dann krame ich wieder meine alten Punk-Sachen raus und erfreue mich an Jugenderinnerungen, nur um danach deutschsprachiges Kopfkino zu verschlingen oder schwedischen Schweinerock. Anschließend würdige ich meine Metal- und Hardrock-Wurzeln und renne mit der Luftgitarre durch die Wohnung. Hauptsache, es rockt! So. Jetzt habe ich mich geoutet. Nachdem ich so ungefähr im Juni den ganzen IN FLAMES Backkatalog begeistert durch meine Boxen gejagt hatte und auch die neue SHADOWS FALL nach Matzes Kritik mit einem "Yepp!" für großartig befand, war ich bis vor kurzem der Ansicht, dass meine alljährliche Metal-Phase durch sei. Denkste, hier kommen SILENT DECAY mit ihrem zweiten Release, gemixt und gemastert von Hermann Frank (ehemals Klampfer bei Deutschlands Vorzeige-Metallern der 1980er: ACCEPT), verpackt im wunderbaren Artwork von Meran Karanitant (SIX FEET UNDER, CHMAIRA). Abgesehen davon ist es eine erfreuliche Randnotiz, dass SILENT DECAY nicht aus amerikanischen Metropolen wie New York oder L.A. bzw. aus skandinavischen Schneehaufen kommen, sondern aus dem größten Dorf der Welt: München. Abseits jeden Schubladendenkens sehen sich die Bayern fest im Metal verankert, haben natürlich beizeiten alle Genregrößen rauf- und runtergehört und tief in ihre Seelen eingeritzt. Sollen doch andere die verschiedenen Bestandteile der Eisen verarbeitenden Musik herausfiltern. Und demzufolge hat das Quintett einen hochwertigen Stahl gegossen und ihn anschließend mehrfach gewalzt, sodass eine vielschichtige Qualität entsteht, aus der man Gitterstäbe für die Gefängniszellen der gefesselten Zuhörer produziert. Das Album beginnt mit einigen seichten Takten, danach startet der Eröffnungstanz "Keep It Real" mit einem brachialen Getöse durch und wechselt beim einsetzenden Gesang in einen Nacken schmerzenden Banger, bis alle Lichter für einen derart melodischen Chorus aufflammen, den man unwillkürlich mitschreien muss. Das sich schon hier andeutende Wechselspiel zwischen Aggression und Milde driftet aber nicht in Metalcore-Gefilde ab, sondern zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie moderner Metal im 21. Jahrhundert zu klingen hat. Dieser erste Höreindruck wird von den folgenden Stücken ohne die Möglichkeit eines Einspruches untermauert: "Good As Drink Is" entpuppt sich dabei sogar als Aufforderung zum Pogen, wohingegen "Of Good And Bad" in seiner Kernaussage ein Rock-Schaf im Metal-Gewand ist. Mit "Believe Vs. Experience" und "Strong Like This" gibt es dann auch noch die Semi- und die Vollversion einer Ballade, die meines Erachtens – andere sehen das auch anders – zu einem perfekten Stahlwerk dazugehört. Wunderbare Sache das. Dennoch sei abseits dieser ganzen Lobhudelei nicht verschwiegen, dass sich bei mir der Eindruck eingeschlichen hat, dass die Produktion an manchen Stellen etwas matschig wirkt. Hier hätten die einzelnen Instrumente, besonders die Rhythmusgitarren, stärker voneinander herausgearbeitet werden können, was zu einem präziseren Sound geführt hätte. Darüber hinaus fehlt es Sänger Tobi bei längeren aggressiven Phasen an Ausdauer und Ausdrucksstärke, wohingegen einige melodische Gesangparts neben dem Ton sind. Das hätte man bei einem professionellen Kontrollhören bemerken müssen. Aber, mein Gott, wenn man etwas zum Meckern sucht, findet man auch etwas. Erfreuen wir uns an einem großartigen Metal-Album aus heimischen Landen. Daumen hoch und ab dafür! Splitted Silent Decay - The Pain Of Creation Ich muss gestehen, dass ich die zweite Scheibe von Silent Decay beinahe aussortiert hätte, denn beim ersten kurzen anchecken hat mich der Opener "Keep It Real" nicht sonderlich aus den Socken gehauen. Doch irgendwie haben es die fünf Münchner raus, Songs zu schreiben, die sich nach und nach zu kleinen aber feinen Perlen entwickeln. Kaum hat man Besagtem ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet, drückt er den geneigten Hörer spätestens beim zweiten Durchlauf ordentlich in den Sitz. Auch das folgende "Good As Drinks" macht ordentlich Dampf. Auch wenn sie hier wirklich alle typischen Metalcore-Elemente verwursten, macht die Nummer einfach tierisch Spaß. In Sachen Gesang geht Shouter Tobi nicht ganz so melodisch und variabel wie beim Opener vor, passt sich aber gut den Tracks an. Fette Grooves dominieren "Of Good And Bad" und manch Soulfly-Einfluss macht sich bemerkbar. Doch auch hier ist der Sänger der große Trumpf und streut immer wieder ein paar großartige Gesangslinien ein, die sich direkt im Gehör festsetzen. Das folgende "What A Shame" hebt er aber auch nicht aus der Mittelmäßigkeit, denn dazu ist der Nu Metal-Track einfach nicht spannend genug. Wem das nicht schmeckt, der kann sich ja vom Thrasher "Love But Hated Dreams" kurzerhand die Rübe amputieren lassen. Als geschickten Kontrast positionieren sie danach das ruhige "Believe Vs. Experience", in dem Tobi erst so richtig zur Hochform aufläuft und zeigt, dass seine Singstimme auch ohne die große Gitarrenmacht im Rücken bestehen kann. Das beweist er auch im mit einer Akustikgitarre beginnenden "Strong Like This", das im weiteren Verlauf noch kräftig die Gitarren sprechen lässt. Dass die beiden Herren an den Klampfen durchaus ein Händchen für gute Melodien haben, lassen sie in "Ghost" durchschimmern. Frauengesang läutet "Open Your Eyes" ein. Tribalartige Riffs und Drums folgen. Die Sprachsamples haben ein etwas von ’Viva la revolution’. Der Sprechgesang klingt sehr eindringlich und die Namen Soulfly und Ektomorf wabern erneut durch den Hinterkopf. Ebenfalls mit Akustikgitarren (ein Aufgreifen des Intros) und einer ruhigen, melancholischen Stimmung geht das abschließende "My Jesus Mercy" los, bei dem Tobis Stimme am wandlungsfähigsten tönt und stellenweise sogar an John Bush erinnert. Mit Silent Decay hat sich in München ein Gewächs entwickelt, dass sich im internationalen Geschäft zu keiner Zeit verstecken muss. Wenn sie nun noch eine ordentliche Tourethik an den Tag legen, darf man wirklich gespannt sein, was man von der Band noch hören wird. laut.de Silent Decay - The Pain Of Creation Seit September 2007 unternimmt die Bundesrepublik Deutschland Abhörmaßnahmen bei Terrorverdächtigen. In diesem Zusammenhang wurde ein Telefonat zwischen zwei langhaarigen Subjekten am 26.09.07 aufgenommen. Im Folgenden wird ein Teil des Telefonats wiedergegeben: Klaus-Dieter: "Wer stört?" Udo: "Hier ist der Udo!" Klaus-Dieter: "Mahlzeit!" Udo: "Mahlzeit!! Wie isses bei dir? Alles fit?" Klaus-Dieter: "Jau, alles fit im Schritt. Du weißt ja, der Piepmatz ist nur noch zum Pipimachen da, aber sonst ist alles im Lack. Mensch, von dir habe ich ja seit Ewigkeiten nichts gehört. Was macht die Kunst? Haste mal wieder’n neuen Tipp für mich? Hast du vielleicht mal was von den Bayern SILENT DECAY gehört? Sollen ein ganz nettes neues Album auf den Markt geschmissen haben!" Udo: "Jawoll, kenne ich. Habe mir deren zweite Tröte "The Pain Of Creation" gezogen. Ziemlich fett!" Klaus-Dieter: "Sollen ja so’n bisschen einen auf Soulfly machen, oder? Irgendwie mehrere Musikarten mischen?" Udo: "Jau, stimmt. War oft an Soulfly und auch Korn erinnert. Irgendwie ist sehr viel Nu Metal drin, dieses typische Hüpfburgenriffing. Ziemlich viel sogar, aber mit einem ordentlichen Wumms inne Backen. Aber auch Metalcore und Screamo und und und. Modern Metal halt. Aber gut, richtig gut. Und das aus Deutschland. Mensch, ich hoffe, die Jungs werden nicht wegen ihrer Herkunft zerrissen, verdient hätten sie es nicht. Dazu sind sie einfach zu gut. Sehr viel Wert wurde auf eingängige Refrains gelegt, die immer wieder durch wütende Riffs abgelöst werden. Groß geschrieben sind GROOVE und DYNAMIK! Ein unheimlich erfrischendes mit vielen Ideen ausgestattetes Album. Mit "Good As Drink Is" haben die Jungens sogar eine absolut geile Hymne geschaffen, die punkig rüberkommt und wo Folgendes mehrmals herausgebrüllt wird: "Let’s sing a song about sex, drugs and rock’n roll!" Klaus-Dieter: "YEAH!! Hätte ich auch gern mal wieder. Wenigstens Eines davon. Hört sich ziemlich geil an. Was bringt das Album für eine Stimmung rüber!" Udo: "Schlecht drauf, Album rein, gut drauf, so einfach ist das. Zwar nichts Neues diese Laut-Leise-Dynamik, aber halt gut gemacht und fett produziert. Das Album ist sehr eingängig gehalten, lässt sich ziemlich schnell erschließen. Genau richtig für dich Klaus-Dieter. Das einzige, was ich richtig scheiße finde, ist das Bandlogo. Meine Fresse, da müssen sich die Jungs was anderes einfallen lassen. Auch die Stimme des Sängers könnte noch ein wenig trainiert werden, aber sonst: Am besten, testen!" Klaus-Dieter: "Hört sich ziemlich geil an, werde ich mir definitiv ziehen. Sag mal, was ist denn mit deinem Telefon los, das knackt so. Oder ist das bei mir.................." Allschools Network Silent Decay - The Pain Of Creation Silent Decay aus München fielen mir zuerst beim 2005er Fuck Christmas in Hamburg auf. Ich erwartete die Jungs NME.Mine, diese konnten es aufgrund des Wetters nicht schaffen und so standen Silent Decay vor mir. Ich wurde einfach nur positiv überrascht und blieb den Herren an den Fersen. Nun liegt vor mir das neue Album "Pain of Creation" und folgt dem 2005er "World of Lies", das noch über Atomic Symphony Records/Rough Trade erschien. Also ein Labelwechsel gab es doch dem tyspischen Silent Decay Stil blieb man treu. Hier mischen sich NuMetal Eigenschaften mit Punk und Crossover sowie leichtem Thrash Einschlag. Entscheident ist der Drive und Groove des Albums, denn Stillstand gibt es hier keinesfalls. Sänger Tobi strapaziert seine Stimmbänder, denn mal geht es gefühlvoll, kreischend aufgewühlt oder einfach nur einpeitschend wild zur Sache. Moderner Metal mit postiver Attitüde. Mit "Keep It Real" beginnt das Album noch am Anfang des Liedes ruhig doch nach einem kurzen Wolkenbruch heizt der Song mächtig ein, teilweise wird man an ältere Raunchy Stücke erinnert. Dazu kommt noch, dass schon bei diesem ersten Stück deutlich wird wozu Sänger Tobi im Stande ist. Der zweite Song "Good As Drink Is" ist eine Hymne mit dem Aufreisser "Let’s sing a song about sex, drugs and rock’n roll!", der Live sicherlich ankommen wird. "What A Shame" erinnert mich an Soulfly bzw. Korn, denn vom Gitarrenriffing und Drumming lassen sich hier Paralellen feststellen, doch dieser Vergleich ist nicht negativ gemeint. Silent Decay nutzen einzelne Elemente und vermischen diese mit ihrem eigenen Stil und hierbei kommt kein Abklatsch heraus wie bei etwa Ektomorf. "Loved But Hated Dreams" orientiert sich mehr an modernem Metal und hier wird wieder ordentlich Gas gegeben. Der Gesang wechselt erneut von laut nach leise, was sich durch das Album durchzieht wie etwa beim anschliessenden "Believe vs. Experience", das es aber auch langsamer angehn lässt. Dieses wird auch erneut beim melodischen "Open Your Eyes" deutlich, aber bei aller Melodie bleibt die Wuchtigkeit nicht auf der Strecke. Das Ende des Albums gründet in "My Jesus Mercy", ein wirklich gelungener Schlusspunkt. Wer solch ein Potenzial wie Silent Decay hat, der wird mit Hilfe diese Albums noch viel mehr erreichen ! Also rein in den CD Player "Pain of Creation" aufgedreht 4 von 5 Punkten Hardkern Silent Decay - The Pain Of Creation Mich erreichte soeben Post aus München und was in meinem Briefkasten lag, war das neuste Werk der Münchner Silent Decay die einem hier ein Brett um die Ohren hauen, dass ich selbst nicht einmal sagen kann was es genau ist. Aber um es in den Worten von Silent Decay auszudrücken, nichts geringeres als Metal. Doch wollen wir hier mal das Biest, das auf den Namen Pain of Creation getauft wurde, auf Herz und Nieren prüfen. Der Info-Block läßt ja schon mal viel von sich reden. Doch stimmt das auch? - Wir werden es ja gleich wissen. Keep it Real wird hier sehr melodisch eingeleitet, mit einem Feuerlager Gitarrenspiel, doch sollte man sich nicht täuschen lassen, prompt wird hier die Feuerlager Stimmung gekonnt ins Jenseits befördert, als die sägenden Riffs durch meine Gehörgänge fegen und Frontröhre Tobi einen Scream der Marke Kick-Ass losläßt. Dieser Song weist in meinen Augen ein ausgeklügeltes Melodic Schema auf, sodass man gleich mehrfach bedient ist. Die Riffs sind sehr sägend und kompromisslos, beweisen aber auf ihre Art und Weise ein bodenständiges Feeling, das seinesgleichen sucht. Drumming und Vocalarbeit geben ihren Rest hinzu - und was passiert, wenn man das in den Mixer wirft? Ganz klar man erhält einen Partykracher der Extraklasse. In diesem Stück hat mir auch diese kleine Solo-Riffing Einlage gefallen, wenn man das so nennen kann. Und was man hier noch hinzufügen kann ist, das Tobi echt nichts auf dem Herd anbrennen läßt. Doch weiter im Text - mit What a Shame gibt es nochmal einen oben drauf, hier wird gleich in fetter Groove-Manier runtergebolzt, was eigentlich nicht mehr zu toppen ist. Doch weit gefehlt, denn Tobi beweist sich meines Erachtens als wahrliches Stimmwunder, mit einem tiefen Grunt wird der Song so richtig gen Heaven gepusht und verleiht ihm die Extranote. In Clean Vocals versteht man sich hier, dem ganzen einen besonderen Touch zu geben, doch ungefähr bei der Hälfte des Songs gibt sich Tobi von seiner animalischen Seite und rotzt dem Hörer die Vocals mit 180 in die Fresse, dass kein Auge trocken bleibt. Sehr melodisch, aber auch sehr groovig kommt dieses Stück daher und reißt einen immer tiefer. Mit Open Your Eyes wird man ins Mittelalter geschickt - moment bin ich im falschen Film?? - Nicht’s da! Wir wollen hier Metal hören und kein Medieval Gedöns der Marke Spielmann und Söhne - die Gitarren und Drums geben einem dann hier endgültig den Rest. Und was stimmlich aus den Boxen kommt, hat sich schon fast irgendwo wie Wayne Static angehört, aber Moment, das hier sind Silent Decay und nicht so ein Crossover Müll. Ein sehr solides Stück, das mit seinen Clean Vocal einlagen echt zu Überzeugen weiß. Und dem ganzen wird gleich nochmal eins draufgepackt, den die Scream Vocals werden zusammen mit den Clean Vocals gemischt und verpassen dem Song einen starken Ausdruck. Besonders imposant kommt My Jesus Mercy daher, wie schon bei Keep it Real wird der Song hier mit einem Lagerfeuer Gitarrenspiel eingeleitet, doch dieses Mal das Ganze bitte im Regen und Tobi hinterlegt es mit seinem zarten Stimmchen. Nein, hier soll keiner in Trauerstimmung verfallen, da weiß euch Silent Decay prompt rauszuziehen, denn es gibt wieder 100% in die Fresse, wieder mit einem fetten Grunt und anschließenden Spoken Vocals die sich in ein Screaming verwandeln, dass ich erstmal wieder ruhig atmen muss, und als komplette Truppe trällern die Herrschaften auch nicht schlecht, sondern richtig gut. Fazit: Silent Decay aus München überzeugen mit ihrem eigenen Stil besonders stark, produktionstechnisch und spielerisch erste Sahne. Als letzte Worte kann ich nur sagen - Das Teil grooved wie Sau 5 von 6 Pure-Metal.de Silent Decay - The Pain Of Creation Kollege Knackstedt konnte vor zwei Jahren mit dem Debütalbum der Bajuwaren SILENT DECAY nur bedingt warm werden, was vornehmlich am Gesang lag. "The Art Of Creation" zeigt die Band besonders in diesem Bereich stark verbessert, der Sänger hat deutlich mehr auf der Pfanne und setzt seine Stimme effektiver ein ("Of Good And Bad"). Im Aufbau der Songs macht der Band niemand mehr was vor, wenn es darum geht, knackige und gleichzeitig eingängige Songs zu schreiben, die sich beim Hörer sofort im Hirn festsetzen - bester Beweis dafür sind die ersten beiden Tracks der Platte. Einen besseren Start in ein Album kann sich kein Fan wünschen, was darüber hinwegsehen lässt, dass die hinteren Songs das hohe Niveau des Beginns nicht halten können, auch wenn noch immer anständige Qualität geboten wird. SILENT DECAY haben hart an sich gearbeitet und ein erstklassiges modernes Metalalbum eingezimmert, dass sich wolhtuend vom Einheitsbrei der Schweden-Kopierer abhebt und trotzdem in genau der Fangruppe gut ankommen wird. Wer Ohrwürmer wie "Loved But Hatred Dreams" schreiben kann, hat noch Großes vor sich! (lh) Metal Inside Silent Decay - The Pain Of Creation Die fünf Jungs von SILENT DECAY, aus Bayern, schütteln ihren zweiten Longplayer aus dem Ärmel und sprechen von Metal. Der Opener "Keep It Real" startet zwar mit Lagerfeuer-Gitarren, doch nach ein paar Sekunden schreit Brüllwürfel Tobi sich die Seele aus dem Leib. Es folgt ein eingängiger melodischer Refrain, der echten Widerkennungswert besitzt. Der zweite Streich "Good As Drink Is" wirkt dagegen etwas farblos, doch es folgen echte Kracher-Nummern wie "Of Good And Aad" oder "Loved But Hated Dreams". Die Produktion ist echt fett, klar und hat enormen Druck, Gott segne die Baritone-Gitarren und die moderne Aufnahmetechnik. So geht es immer locker weiter mit den Stilwechseln und immer wieder Refrains, die sofort im Ohr hängen bleiben, die Songs aber trotzdem nicht zu oberflächlichen Liedern verkommen lassen, sondern echtes Hitpotenzial aufweisen. Die Stimme des Sängers ist aufgrund seiner Kreisch und Schreiattacken teilweise etwas anstrengend. Dass er auch richtig singen kann, beweist er dafür auf "Strong Like This". Eine Halbballade, die von Anfang bis zum Schluss wie aus einem Guss wirkt. Ein klarer Kauftipp. David Trenk (8) Slam Silent Decay - The Pain Of Creation Wie auch immer man die Musik der Bayern von SILENT DECAY auch nennen mag, die Bezeichnung "moderner Metal" sollte die treffende, weil allumfassende, sein. Vom Nu Metal, über Modern Thrash und Melodic Death Metal bis hin zum Metalcore ist reichlich Stoff vorhanden, den man auf »The Pain Of Creation« ausmachen kann. Schon für ihr Debut »World Of Lies« konnten die fünf Jungs im Jahre 2005 durchaus wohlwollende Kritiken einheimsen, was ihnen mit Sicherheit auch für ihren aktuellen Longplayer widerfahren wird. Mit dem Einstieg in ihr brandaktuelles Werk könnte dem Quintett auch gleich ein ultimativer Chartbreaker gelungen sein, zumindest aber eröffnet "Keep It Real" ein von immenser Hitdichte gekennzeichnetes Album und läßt erneut die Merkmale dieser Formation zum Vorschein kommen, die da lauten: Massives Riffing trifft auf brachiale Shouts und kulminiert in einem extrem eingängigen und melodischen Refrain. In den folgenden Tracks kommen dann zu diesen Ingredienzien auch noch Versatzstück aus dem Punk ("Good As Drink Is") und der Cavalera’schen SOULFLY-Schule ("Of Good And Bad"), aber die Basis bleibt dennoch der Metal in der erwähnten Ausführung. "What A Shame" offenbart dann eher die melodische, emotionsgeladene Seite der Band, schafft es aber gekonnt, nicht in Kitsch abzudriften, ehe uns SILENT DECAY mit "Loved But Hated Dreams" ihre Vorliebe für modernes US-amerikanisches Riffing der melodiösen Art unter Beweis stellen und damit erneut voll punkten können. Immer wieder galoppiert die Rhythmusabteilung von locker-flockig nach hurtig, wie auch in "Ghost", das zwar in ähnlicher Art durchaus auch von KILLSWITCH ENGAGE stammen könnte, aber durch die immense Eingängigkeit dennoch eindeutig die Handschrift der Bayern aufweist. Dazu weiß auch die Gitarrenabteilung über die gesamte Spielzeit durch abwechslungsreiches Spiel zu gefallen, und Sänger Tobi Sittenauer vermag ebenso mit variantenreichem Vortrag zu gefallen, nachzuhören im fetzigen "Open Your Eyes" und dem verspielt eröffneten, dann zwar sehr wohl losgehenden, aber dennoch dezent experimentell gehaltenen "My Jesus Mercy", den weiteren potentiellen Hitkandidaten auf »The Pain Of Creation«. Mal sehen, was für diese Band in Bälde möglich ist, die Basis für einen Durchbruch auf breiter Ebene sollte mit diesem Album gelegt sein. Underground Empire Silent Decay - The Pain Of Creation Der Metalexpress macht halt bei uns, und er kommt aus Bayern. Richtig gehört, aus dem südlichen Freistaat und der Heimat der Weißwurst kommt mit ’The Pain Of Creation’ der Zweitling von Silent Decay zu uns. Nach dem Erstling ’World Of Lies’ aus dem Jahre 2005 wird nun nachgelegt und man kann durchaus behaupten, dass sich hier etwas getan hat. Die Band spielt modernen Metal, vom Sound her kann man die Einflüsse unter anderem bei Bands wie Sevendust, Disturbed oder auch Soulfly suchen. Dort hört die Liste allerdings lange nicht auf, was die zehn Songs dieser Platte durchaus unter Beweis stellen. Anleihen im Schweden-Metal hört man immer wieder raus, beim Opener ’Keep It Real’ genauso wie bei ’Loved But Hated Dreams’. Genauso bricht immer wieder klares Nu-Metal Riffing durch, der melodische Refrain von ’Of Good And Bad’ mit seinen lang tragenden Akkorden ist hier ein gutes Beispiel. Insgesamt kommen die Songs sehr druckvoll aus den Boxen, an der Produktion gibt es kaum etwas auszusetzen. Ebenso positiv fällt der Gesang auf, denn Sänger Tobias Sittenauer versteht es seine Stimme abwechslungsreich einzusetzen. Ob für melodische Hooks, markige Shouts oder giftige Screams, jeder Songmoment wird mit der passenden Technik unterlegt. Auch die Arbeit der Instrumental-Fraktion macht Spaß, alles wirkt tight und stimmig. Einige Songs wirken jedoch als könnten sie etwas mehr auf den Punkt sein. Besonders wenn die Platte mehrmals gelaufen ist, macht sich dieser Eindruck breit. Die eine oder andere Riffwiederholung weniger würde Songs wie ’Keep It Real’ noch etwas knackiger und dynamischer wirken lassen. Auf die ganze Spiellänge gesehen, wirkt die Platte auch ein wenig rastlos. Die Songs gehen unbeirrt und non-stop nach vorne. Erst mit dem sechsten Song ’Believe vs. Experience’ wird ein wenig auf die Bremse getreten und dem Hörer eine kleine Verschnaufpause zugestanden. Doch schon direkt danach geht es wieder ungehemmt mit ’Ghost’ nach vorne. Auch wenn der Großteil der Songs mit dem einen oder anderen ruhigen Moment aufwarten kann, wirkt die Platte insgesamt unruhig. Selbst Bands wie Heaven Shall Burn gönnen ihren Hörern zwischendurch öfter mal einen Moment Erholung und etwas Auflockerung zwischendurch würde auch ’The Pain Of Creation’ ganz gut stehen. Ungeachtet der kleinen Schwächen sei aber ganz klar gesagt: Silent Decay zeigen mit dieser Platte, wie interessant und abwechslungsreich das Potpourri aus modernen Metal-Richtungen sein kann. Hier verbinden sich Nu-Metal, Death Metal, Thrash und der eine oder andere Schweden-Teil zu einer interessanten Mischung. Das Album als Ganzes hat die eine oder andere kleine Schwäche, die Songs im Einzelnen sind aber durchaus für die obere Liga bestimmt. Denn auch wenn man hier immer wieder namhafte internationale Größen heraus hören kann, zeigt die Band, dass sie ihr eigenes Profil immer weiter formt und definiert. Auf jeden Fall im Auge und Ohr behalten, wenn die Band weiter so macht, kann das nächste Album nur noch besser werden. Wastin.com Silent Decay - The Pain Of Creation In welche Schublade man diese Band auch immer stecken will (und von allzu strengen Kategorien halte ich eh nix!!), eines ist klar: Sie treten dem Zuhörer big time in den Arsch!! Kein Spaß, wo die vier Mannen um Shouter Tobi Sittenauer ihre CD drehen lassen, da rauchen die Boxen. Das kracht, das hat Druck, da rauscht das Blut im Ohr. Etwa 2 Jahre nach dem Debüt-Silberling "World of lies" steht nun im September 2007 das Release des brandaktuellen Longplayers namens "The pain of creation" an. 10 Tracks, die zwischen Melodie und Aggression pendeln und damit einerseits recht gut hörbar sind und andererseits auch heftig einschlagen. Variable Gesangsarbeit in Kombination mit kraftvollem Einsatz der klassischen Metalinstrumente (E-Gitarre, Bass und Drums) sorgen für eine abwechslungsreiche Mischung aus Power und "Entspannung". SILENT DECAY können auf eine lebhafte Tourhistorie zurückblicken und ich stelle mir die Combo LIVE recht eindrucksvoll vor und wenn man nur mal davon ausgeht, wie das Material schon auf der CD ..rüberkommt, dann möchte ich nicht beim Konzert der Formation im Pit stehen... da geht..s rrruuuuuuuuunnnddd!!!! Bahn brechend neue Ideen finden sich auf diesem Album nicht, aber die Art und Weise wie das Ganze gestrickt ist und verpackt wird, überzeugt dennoch. Amir Djawadi Heavy-Metal.de Silent Decay - The Pain Of Creation Nachdem das Debüt von Silent Decay aus Bayern in der Presse auf positive Resonanzen gestoßen ist und sie auf Tour mit Betzefer und Koroded ihre Spuren auf der B?hne verdienen konnten legt die Truppe nun ihr zweites Album vor. Die Band bietet eine interessante Stilmischung aus Metalcore, Neo Thrash und Screamo. Harte metallische Grooves mit derben Vocals treffen auf eingängige Melodien und schöne Gesangslinien. Die Band klingt ist dabei nur schwer mit anderen Bands vergleichbar und klingt definitiv nicht "von der Stange". Ihre Einflüsse dürften aber definitiv von Bands wie Pantera, Machine Head, Sepultura aber auch Faith No More stammen. Melodie und Härte bieten einen interessanten Kontrast und die Tatsache, dass die Jungs aus ihren Einflüssen ihr eigenes Ding kreieren macht die Band sympathisch. Insbesondere der melodische Gesang klingt nicht wie die typischen Screamo Refrains die man immer wieder hört sondern absolut originell. Leider kann die Band das hohe Niveau des Songwritings nicht voll auf ganzer Albumlänge durchhalten und so hat sich auch der eine oder andere schwächere Song eingeschlichen. Songs wie "Keep It Real", "Of Good And Bad" oder "My Jesus Mercy" haben durchaus ihren Charme. So haben Silent Decay auch mit ihrem zweiten Album eine recht überzeugende Platte vorgelegt und ihr Potential weiter unterstrichen. Hier und da fehlt noch das Feintuning, aber das kann ja noch kommen. 4,5 von 7 Helldriver-Magazine.de Silent Decay - The Pain Of Creation Tatort München. Ein beschauliches kleines Städtchen inmitten des grenzenlosen bajuwarischen Wahnsinns. Von dort kommen SILENCT DECAY, deren schwere Gitarren locker die halbe Stadt niederreißen könnten. 2005 veröffentlichte das Quintett sein Debütalbum, seitdem erspielt man sich als Support für unzählige namhafte Bands (u.a. PRO PAIN, ILLDISPOSED) ein Ruf, der auch über die Landesgrenzen hinausgeht. Mit "The Pain of Creation" erscheint nun das Zweitwerk der Münchener, mit dem sich die Band immer zwischen den Genres Metal, Hardcore und sogar Punk bewegt. Was zu Beginn noch mächtig nach Metalcore riecht, entpuppt sich bei näherem Hinhören als vielschichtiger als zuerst angenommen. Natürlich sind SILENT DECAY dem Metal zugewandt, die Gitarren wiegen schwer, die Riffs sind häufig eindeutig. Es gibt METALLICA ähnliche Stakkato Attacken, dann wieder brachiale Gitarren a la KORN. Dies reicht aber lange nicht "The Pain of Creation" zu beschreiben, denn auch dem Hardcore ist man beileibe nicht abgeneigt. Zahlreiche Schreiattacken wechseln mit teilweise klarerem Gesang, gerade in diesen Momenten wissen SILENT DECAY mein kleines Herz anzusprechen ("Good as drink is"). Für Fans richtig harter Kost ist diese Band auf jeden Fall zu empfehlen, wer es aber etwas melodischer mag, der ist hier sicherlich falsch. Zwar versprühen SILENT DECAY immer wieder mal einen Hauch Melodie wenn sie sich vom Metal entfernen, aber dies geschieht zumindest für meinen Teil zu wenig. Das sie ihren Status in den entsprechenden Kreisen allerdings vergrößern werden, darüber besteht wohl kein Zweifel. 6 von 10 HandleMeDown.de Silent Decay - The Pain Of Creation Moderne Metal Bands lassen sich nicht so einfach in Schubladen zwängen. Moderne Metal Bands scheissen auf Genregrenzen und machen ihr eigenes Ding. SILENT DECAY sind so eine Band, kommen aus dem Nobel-Kaff München und veröffentlichen gerade ihr zweites Album namens "The Pain Of Creation" über Artist Station Records. Geboten wird ein Mix aus allem was innerhalb der letzten Jahre so aus Übersee zu uns herübergeschwappt ist: Neo Thrash, Nu Metal, Metalcore und Screamo. 4LYN meets SPINESHANK meets BULLET FOR MY VALENTINE. Die Produktion kann sich sehen lassen und lässt keine Wünsche offen. Eingängige Mitsingrefrains sind fester Bestandteil eines jeden SILENT DECAY Songs. Schon sehe ich die Oldschool-Fraktion abwinken und sie hat vollkommen Recht. Denn das hier ist wirklich nur noch über 10 Ecken mit dem verwandt, was man unter traditionellem Heavy Metal versteht. Aber ist das denn so schlimm, wenn die Mucke doch knallt und von Herzen kommt? Nein, ist es nicht. "The Pain Of Creation" ist nämlich in jedem Fall ein überdurchschnittliches Hard’n’Heavy Album mit einer Menge Hits darauf. Klugerweise hat man es sich gespart die Songtexte im Booklet abzudrucken. So spare ich mir dann auch ein Kommentar zu eben diesen. 11 von 15 Punkten MyRevelations.de Silent Decay - The Pain Of Creation Auch wenn sie nicht in eine Schublade gesteckt werden wollen, gehören SILENT DECAY nach meiner Ansicht zu den Vertretern des Metalcores. Jedoch zu den besseren wie ich finde. War ich Anfangs von dem Genre noch absolut begeistert, finden sich mittlerweile immer weniger überzeugende Vertreter dieses Genres, da sie alle sehr gleich klingen und ihre Musik trotz anfänglicher Überzeugungskraft keine lange Haltbarkeit besitzt. Mit SILENT DECAY verhält es sich meiner Meinung nach anders. Sie sind absolut heavy, vergessen aber zu keinem Zeitpunkt die Melodien in den Vordergrund zu stellen. Sie machen nicht den Fehler auf "Teufel komm raus" und ohne Rücksicht auf Verluste absolut hart klingen zu müssen. Denn wo andere Metalcore Vertreter nur kloppen und sich durch ihre Lieder schreien und grölen, schaffen sie es eine Eingängigkeit zu erzeugen und beizubehalten. Auch bei ihrem Album "The Pain Of Creation" sind selbstverständlich alle Elemente des Metalcores verteten aber eben auf eine gelungene Art und Weise (ähnlich wie bei UNEARTHs Werk "The Oncoming Storm"). Als Produzent ist Herman Frank verantwortlich, der schon Bands wie ACCEPT produzierte. Das lässt Qualität vermuten. Ihm würde ich auch die spitzen Qualität anrechnen die dieses Album Soundtechnisch zu bieten hat und, dass das Album "The Pain Of Creation" wie aus einem Guss klingt. Als Anspieltipps empfehle ich den Opener "Keep It Real", "Believe vs. Experience", das für Metalcore untypische - mit Balladesquen Elementen veredelte - "Strong Like This" und den musikalischen Schlusspunkt des Albums "My Jesus Mercy". Totentanz Silent Decay - The Pain Of Creation Heute befasse ich mich mit einer Platte, die es mal wieder in sich hat. Mit "The Pain of Creation" haben die Bayern von Silent Decay ein Machtwerk geschaffen. 2 Jahre nach ihrem Debütalbum haben sich Silent Decay eindeutig weiterentwickelt. Beim neuen Werk hat nahezu jedes Lied Ohrwurmcharakter, der sich nach dem ca. 2 mal hören richtig festsetzt. Man hat in diesem Album nicht auf das Straighte 1Genre Rezept vertraut sondern sehr viele Musikteile miteinander verbunden. Was herauskommt sind Lieder im Screamo-Stil aber auch im Schweden-Stil, bunt gemischt eben. Mein persönlicher Favorit spiegelt sich in "Believe vs. Experience" wieder, da er sich ruhig hält und einem quasi den Rücken kaltwerden lässt. Aber nicht nur das ruhig sein ist die Stärke der Band, was man in Liedern wie "Loved but hated Dreams" mehr als ordentlich bewiesen bekommt. Fazit ist also, dass sich Silent Decay nach dieser Scheibe vor wirklich niemandem verstecken muss. Ich habe sie selbst live gesehen und dort wurde genau das Feeling der Platte weitergegeben, weiter so! Joscha Wagner Metalblog
10:47 AM
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Monday, November 19, 2007
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noch mehr Interviews!!!
Allschools: xxlrock.de
9:29 AM
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Friday, November 16, 2007
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Streetteam
wir starten grad unser streetteam, infos unter:
www.myspace.com/sdstreetteambavaria
8:48 AM
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Wednesday, November 14, 2007
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Osteuropa Tourdiary
CZ-Strakonice - Kremelka, 30.10.2007 Dienstag mittag, die übliche Frage, ob man alles gepackt hat oder wenigstens nur was unwichtiges vergessen. 6 Tage Tschechien und Slowakei liegen vor uns, endlich sind wir mal wieder on the road. Diesmal nur die Band allein, keine fleißigen Helferlein. Das bedeutet zwar mehr Arbeit, aber im Gegenzug auch reichlich Platz im Bus. Wir können uns die Fahrt also gemütlich machen. Bis zur Grenze gepflegte Langeweile. Dann ändert sich zumindest die Außenwelt ziemlich deutlich. Statt Autobahn gibt es nur noch eine extrem kurvige Landstraße. Die Häuser sind verfallen oder beinhalten Puffs ("Neue Mädchen hier") oder Ramschläden. Wie deprimierend muss es sein, hier zu leben während ein paar Kilometer weiter die deutsche Grenze ist. Nach viel Geschaukel kommen wir irgendwann nach Straconice, wo uns die angeblich bayerische (aber tatsächlich österreichische) Ansagerstimme unseres Navis dann auch anstandslos zur Zieladresse leitet. Aber ist das auch der Club? Wir stehen auf dem Kiesparkplatz eines Fußballplatzes. Nebendran steht ein dunkles Haus mit einem Clubschild dran, das aber eher wie ein ziemlich fertiges Vereinsheim aussieht als wie ein Club. Alles dunkel, keine Plakate oder sonstiges. Die paar Jugendlichen in der Nähe sprechen weder Englisch noch Deutsch und wir natürlich auch kein Tschechisch. Also Telefonat mit dem Tourveranstalter, der uns bestätigt, dass das hier tatsächlich der Club ist, der auch irgendwann öffnen wird. Am Fußballplatz ist es nicht so spannend, wir fahren darum zurück in die Stadt, tauschen Geld um und versorgen uns mit Bier. Zurück am Club ist dann inzwischen tatsächlich jemand von 5 Symbols (der tschechischen Band, mit denen wir diese Woche unterwegs sind) und mit denen können wir ein paar Brocken deutsch und englisch radebrechten. So unscheinbar der Laden von außen aussieht, drinnen ist das doch alles recht ansehlich. Nett eingerichtet, einigermaßen große Bühne. Zwar ist die Kommunikation mit dem nur tschechisch sprechenden Mischer eine ziemliche Herausforderung, die dadurch, das hier alles sehr eigenwillig verkabelt ist, nicht gerade kleiner wird. Aber da muss man dann eben improvisieren. Und hin wie her, der Mischer gibt sich alle Mühe und so bekommen wir dann doch was vernünftiges zustande. Nach uns dann der Soundcheck der anderen Bands, bei dem alle Beteiligten die Ruhe weg haben und es niemand zu interessieren scheint, dass der Club inzwischen geöffnet hat und die ersten vereinzelten Besucher eintreffen. Das ganze geht dann auch irgendwie nahtlos in den erste Band über, eine lokale Nachwuchsband, die den Abend eröffnet. Und absolut grauenhaft schlecht ist. Die (nicht besonders zahlreichen) Gäste sitzen dann auch ziemlich gelangweilt an den Tischen rum und beschäftigen sich mehr mit Bier als mit der Musik. Wir sitzen am Rand und ahnen furchtbares für den ersten Abend. Aber zu Unrecht, wie sich schon bei 5 Symbols rausstellt, die danach auf die Bretter gehen. Auf einmal stehen die Leute vorne und gehen mit, was natürlich auch daran liegt, dass 5 Symbols ungefähr 5 Klassen besser sind als die Band davor. Also doch nicht alles verloren. Die Umbauten zwischen den Bands laufen genauso entspannt wie der Soundcheck, auch im Publikum scheint niemand zu erwarten, dass sich hier irgendjemand beeilt. Die Band spielt eben wenn sie spielt. Intro gibt es nicht, als angeschlagen und los geht's. Und wie so oft wenn man im Vorfeld wenig erwartet, wird es ein ziemlich guter Gig. Trotz mäßiger Anlage und Kommunikationsproblemen mit dem Mischer ist der Bühnensound genau richtig und uns macht die Sache auch so richtig Spaß. Auch die Leute vor der Bühne nehmen das alles gut an, nur die Ansagen sind halt völlig für die Katz, weil auch hier kaum jemand eine Fremdsprache beherrscht. Alles in allem ein ziemlich gelungener Auftakt. Aftershowpartie gibt es zwar keine wirkliche, aber unser Hotel liegt direkt nebenan und so genehmigen wir uns auf dem Balkon noch ein oder zwei Absacker, bis es mal genug für den ersten Abend ist und wir uns in die Decken kuscheln. Stefan SK-Bratislava - Randal Club, 31.10.2007 "Zimmer Zehn Schluss!", so beginnt der Tag mit einem griesgrämig schauenden Herbergsvater an unserer Zimmertür. Also räumen wir widerwillig die Betten und machen uns auf die Suche nach Frühstück. Das Restaurant im Haus macht einen eher zwiespältigen Eindruck, also entscheiden wir uns für den Pennymarkt um die Ecke. Da sollte eigentlich alles ganz einfach sein, aber schon an der Kasse gibt es die ersten Schwierigkeiten und einen Flo, der mit einem "ich weiß nicht, was sie von mir will" vor der Kassiererin steht. Richtig sportlich wird dann das Wurstsemmelkaufen beim Metzger vor dem Markt, aber da hier alle eigentlich recht freundlich sind und die Sache allgemein von allen Anwesenden mit viel Humor genommen wird, lässt sich auch das meistern. Nach dieser kleinen Stärkung geht es dann auch wieder direkt auf die Straße, denn wir haben doch 400 km vor uns, die meist über Landstraße verlaufen und somit doch einiges an Zeit kosten. Wir kommen aber recht gut durch und sind damit auf die Minuten pünktlich um 16:00 Uhr am Club in Bratislava, das im Vergleich zum doch ziemlich ärmlichen Strakonice wie eine typische westliche Großstadt wirkt. Inklusive der Parkplatzprobleme, den das Randal hat keinen Parkplatz und liegt an zwei ziemlich vielbefahrenen Straßen. Also direkt hinter dem Streifenwagen den Warnblinker rein und im absoluten Halteverbot stehenbleiben und ausladen. Scheint die Beamten aber nicht weiter zu stören. Der Club ist um einiges größer und professioneller als am Vorabend, der Tourveranstalter ist anwesend und außerdem sprechen die meisten Englisch. Deutlich einfachere Bedingungen also. Außerdem gibt es Duschen, was wir schon mal gerne in Anspruch nehmen. Zwar macht uns Petr, der Veranstalter keine großen Hoffnungen, was die Besucherzahlen angeht, da im Moment alle Konzerte ziemlich schlecht laufen. Der Osten ist halt auch nicht mehr das, was er mal war. Aber als die erste Band anfängt (die den wunderschönen Namen Beer Society trägt, sehr viel Zakk Wylde gehört hat und eigentlich ganz geil ist), finden sich doch gut 50 Nasen vor der Bühne ein. Ganz OK also. Da 5 Symbols noch auf der Straße festhängen, spielen wir heute an zweiter Position. Kein Problem, die Leute sind eh schon angeheizt und so kommen wir auch früher ans Bier. Der Auftritt läuft reibungslos und hier haben die Leute auch richtig Bock. Irgendwo in der Mitte scheint es zwar einen kleinen Durchhänger zu geben, aber mit For The Crowd haben wir selbige dann wieder auf unserer Seite und können einen klaren Sieg nach Punkten einfahren. 5 Symbols, die gerade noch rechtzeitig eintreffen, tun sich da schon deutlich schwerer. Scheint nicht so ganz ihr Publikum zu sein und irgendwie steckt ihnen wohl auch noch die Anfahrt in den Knochen. Egal, wir vertreiben uns die Zeit mit den Jungs der Beer Society und einigen Fans und beginnen schon mal eine recht feuchtfröhliche After-Show-Party, die auch noch einige Zeit geht und einige der Anwesenden ziemlich in Mitleidenschaft zieht. Zum Beispiel den Türsteher, der inzwischen völlig dicht den Eingang "bewacht" und sich schließlich schlafend über die eigenen Schuhe kotzt. Sehr malerisch. Aber auch die schönsten Abende haben ein Ende. Petr drängt uns zum Aufbruch, da wir heute noch unsere Zimmer in dem "Hotel" beziehen müssen, die er für uns und 5 Symbols gebucht hat. Und da wird es mal so richtig ostig. Ein malerischer Plattenbau mit Stahltoren, die von 2 Schäferhunden bewacht werden. Drin eine Matrone an der Rezeption, die unsere Ausweise kassiert. Dann in einem übelst krachenden und knackenden Aufzug in den vierten Stock, gefühlte 400 Meter durch einen nackten, weißen, neonbeleuchteten Gang zu unseren Zimmer. Eigentlich sind es kleine Wohnungen mit Kochnische, Dusche, Klo und 2 Zweibettzimmern. Eigentlich. In Wahrheit ist es die Resopalhölle. Plastik, Linoleum, dreckiger Teppich, halt runterhängende Vorhänge in kackbraun und Gilb, und der Geruch spricht von wochenlanger Frischluftverweigerung. Aber wenigstens sind die Betten sauber und das feste Team Hammer/Schönweitz schläft sowieso immer bei offenem Fenster. Das bringt uns zwar die Autobahn direkt darunter nah an die Ohren, ist aber insgesamt die klar bessere Alternative. Gute Nacht, Bratislava! Stefan CZ-Zlin - Golem, 01.11.2007 Eigentlich hatte man uns am Abend davor gesagt, dass wir frühestens um 11 raus müssen, aber auch hier klopft es um 10 an die Tür und eine Putzfrau gibt uns zu verstehen, dass wir hier langsam mal raus sollen. Passt, wir wollen eh noch ein wenig von der Stadt sehen. 5 Symbols fahren gleich weiter nach Zlin, wir fahren in die Altstadt und schauen uns erst mal die Burg an. Im Souvenierladen treffen wir einen Verkäufer, der bei Rosenheim Fußball gespielt hat und nutzen die Ausnahme, einen Deutschsprachigen zu treffen, um uns alle möglichen Infos zu holen, die wir so brauchen (z.B., dass man hier für die Autobahnen einen Vignette braucht, hüstel ...). Wir hauen ihn auch gleich um einen Essenstipp an, aber das von ihm empfohlene Restaurant hat leider geschlossen. Wie fast alles hier, denn auch in der Slowakei ist Allerheiligen ein Feiertag. Also bleibt uns nur die Altstadt, in der es die typischen Touri-Abzock-Schuppen gibt, die auch am Feiertag arbeiten. Schon bald spricht uns ein Rattenfänger an und erzählt uns was von "traditionell slowakischer Küche", alles klar. Wider besseren Wissens folgen wir ihm, denn wir haben Hunger. Die Preise sind dann auch westlicher als westlich, wir zahlen für das Essen mehr als die ganze restliche Woche zusammen. Aber dafür schmeckt es ziemlich ordentlich und die Portionen sind auch reichlich. Was solls. Noch ein paar Photos und ein wenig bummeln, dann geht es wieder auf Achse. Und diesmal sind die Straßen wieder völlig absurd. Ohne Navi würden wir wohl einfach verzweifelt stehen bleiben, weil wir nicht glauben könnten, dass diese winzige Straße durch den Wald, bei der wir alle 15 Minuten mal an einem (zerfallenen) Haus vorbeikommen wirklich nach Zlin führt. So ist es aber und nach stundenlangem Rumgekurve kommen wir tatsächlich auch mal an. Das Golem ist im Keller eines Bowlingcenters untergebracht und ein ziemlich geräumiger und moderner Club mit Betten, Duschen und - tadaa - WLAN, so dass wir mal wieder mit dem Rest der Welt kommunizieren können. Sehr schön das alles. Woran es leider heute fehlt, sind die Leute. Im größten Club der ganzen Tour (mit fetter Bühne, fetter Anlage und einem ausgesprochen fähigen Hausmischer) haben wir heute die geringsten Besucherzahlen und die Anwesenden sitzen auch eher im Hintergrund herum als in die Nähe der Tanzfläche zu kommen. Da auch hier niemand Englisch spricht, verpuffen unsere Aufforderungen, nun endlich mal vor die Bühne zu kommen auch so ziemlich im Nichts. Aber 5 Symbols springen in die Bresche und gehen bei den ersten Songs vor der Bühne so richtig ab, was dann doch ein paar andere Leute nach vorne holt. Extrem geile Aktion! Da wir direkt im Club pennen und am gleichen Abend weder einladen noch fahren müssen, nutzen wir die Gelegenheit zum ausgiebigen Feiern mit 5 Symbols. Wir haben die Laden eh für uns allein und so fließt noch einiges an Bier, bis die letzten die Segel streichen. Stefan CZ-Znojmo - Go-Go, 02.11.2007 Nach Znojmo ist es nicht weit und draußen ist es bedeckt und saukalt, also bleiben wir nach dem Aufstehen für längere Zeit in dem Restaurant über dem Golem und labern über alte Zeiten. Znojmo erweist sich dann als eher ärmliche Stadt und auch das Go-Go ist ein reichlich abgefuckter kleiner Schuppen mit einer winzigen Bühne. Dafür ist Michal, der lokale Promoter, nicht nur (wie eigentlich fast alle, mit denen wir zu tun haben) sehr nett und hilfsbereit, sondern spricht auch sehr gut englisch. Soweit also erst mal alles easy. Dass Michal uns allerdings rät, den Bus über Nacht im abgeschlossenen Hof stehen zu lassen und nicht vor der Pension, trägt nun nicht gerade zur Vertrauensbildung in Znojmo zu. Aber egal, wird schon alles werden. Der Mischer soll eigentlich erst um 8 kommen, aber Michal kann ihn dazu bewegen, gleich vorbeizukommen (es ist gerade mal kurz nach 4), damit wir uns direkt an den Soundcheck machen können. Der wird mal wieder spannend, da Michal alles zwischen uns und dem Mischer übersetzen muss, aber dieser versteht sein Handwerk und so bekommen wir nach relativ kurzer Zeit einen überraschend amtlichen Sound in den kleinen Laden. Also ab in die Pension und noch ein wenig chillen, das Konzert beginnt heute erst um 22:00 Uhr. Warmes Catering gibt es heute nicht, aber wir haben noch Brotreserven und vertilgen die, während wir uns am Notebook durch ein paar Jahrzehnte Musikgeschichte hören oder noch ein wenig Schönheitsschlaf nachholen. Gegen 9 geht es zurück zum Club (dank Navi kein so großes Problem, wie es bei dem Straßengewirr sein könnte). 5 Symbols sind inzwischen auch eingetroffen und haben ihren Soundcheck absolviert, es steht also alles bereit. Der Club füllt sich zusehends mit Leuten, allerdings mit überwiegend völlig schrägen Vögeln, teilweise schräger als uns lieb ist. Da findet sich mehr als eine Schlägervisage, zwei oder drei nicken auch schon betrunken an den Tischen ein. Als Flo einem der Anwesenden klar zu machen versucht, dass der Balkon über dem Mischpult heute als Backstagebereich dient und er da deswegen nicht rauf könne, kommt es schon beinahe zu Handgreiflichkeiten. Das übliche Kommunikationsproblem macht die Sache hier auch nicht gerade leichter. Wir sehen dem restlichen Abend inzwischen mit relativ gemischten Gefühlen entgegen. Bei 5 Symbols bleibt noch alles ziemlich gelassen, um nicht zu sagen gelangweilt. Eigentlich unverdient, denn die Jungs liefern einen sehr ordentlichen Auftritt ab. Dann aber ran ans Gefecht. Kurzer Umbau, Into und ab geht es. Was nun folgt, dürfte einer der seltsamsten Auftritt sein, die wir bislang gespielt haben. Das Publikum ist völlig gemischt, vom kurgeschorenen Hardcorefan über klassische Metaller, Knüppelfanatiker und Alternativerocker ist alles vertreten. Und so schwappt die Stimmung vor der Bühne von Song zu Song. Mal hauen ein paar Typen tum, dann tanzen ein paar Mädels, dann wippen wieder alle mit den Köpfen. Dazu bekommen wir ständig Mittelfinger vor die Nase gehalten (was aber wohl eher als Anfeuerung zu verstehen ist, denn im nächsten Moment gehen die Betreffenden wieder völlig ab). Ein paar Jungs aus dem Publikum greifen sich eins der Mikros und grunzen und brüllen mehrere Songs lang irgendwas mit (zur allgemeinen Begeisterung), andere kommen auf die Bühne und pogen zwischen uns, zum Schluss sind auch noch die Jungs von 5 Symbols auf der Bühne (heute ist unsere letzte gemeinsame Show) und gehen mit uns ab. Das ganze ist schon lange nicht mehr in unserer Kontrolle, wir reagieren einfach nur noch auf die Situation und machen das alles irgendwie mit. Völlig seltsam und irgendwie auch eine Ecke zu krass, weil wir auch überhaupt nicht mehr einschätzen können, was als nächstes passieren wird. Aber irgendwie haben alles ihren Spaß und es bleibt auch friedlich. Nach der Show haben wir haufenweite Leute, die Merch von uns wollen aber keine Kohle dafür haben und deswegen endlose Diskussionen (natürlich mit Händen und Füßen) anfangen. Der Überflieger dabei ist der Typ, der sich vorher mit Flo angelegt hat und nun unbedingt eine CD gegen Dope tauschen will. Von dieser Ansicht will er sich dann auch nicht abbringen lassen. Auch nachher bleibt der Abend noch schräg. Christoph und ich werden von einem Junky mit irgendwelchen deutschen und englischen Brocken zugetextet, die nicht ansatzweise Sinn ergeben. Ein anderer drückt mir minutenlang freundlich lächelnd rein, dass ich genauso aussehen würde wie ein Freund von ihm. Irgendwann schaut er mich völlig ernst an und meint: "and he is dead". Ah ja, alles klar, danke für das Gespräch. Irgendwann streichen wir dann die Segel, verabschieden uns von 5 Symbols, die ein paar Tage lang eine sehr angenehme Tourbegleitung waren und machen uns auf dem Weg zur Pension. Den Bus nehmen wir mit, wird schon passen (was es natürlich auch tut) und fallen ziemlich fertig in die Betten. Das war dann also Znojmo. Stefan SK-Brzno - Bombura, 03.11.2007 Die letzte Show der Tour ist wieder in der Slowakei. In der hintersten Slowakei, um genau zu sein. Die Anfahrt zieht sich ordentlich, da es mal wieder hauptsächlich über Landstraßen geht und wir freuen uns schon auf die knapp 800 km Rückfahrt am nächsten Tag. Brzno ist jetzt schon spürbares Hinterland. Riesige, uralte Firmenanlagen vor der Stadt, Straßenbeleuchtung nur im Zentrum, am Stadtrand Slums mit Kartonhütten und abgerissenen Kindern, die mit Straßenkötern spielen. Ziemlich derb. Aber andererseits ist der Club recht cool. Zwar nicht besonders groß und auch nicht besonders ausgestattet (denken wir zuerst), aber recht gemütlich und bei weitem nicht so assig wie das Go-Go am Vortag. Und mit Überraschungen. Als Flo nach einem skeptischen Blick auf das vorsintflutliche Mischpult auf der Bühne den Hausmischer fragt, wieviele Kanäle er für den Trigger frei hat, grinst dieser ihn nur an und meint "no problem, it's digital". Sprachs, räumte den Krempel von der Bühne und holt ein ziemlich neues digitales Pult aus dem Nebenraum. Alles klar. Während Beer Society (die schon in Bratislava mitgespielt haben) ihren Check machen, vertreiben wir uns mit Petr die Zeit im Backstage mit Essen und Quatschen. Das Catering ist heute ein großer Topf mit Hühnerbeinen und Zwiebeln, aus dem wir uns alle mit den Fingern bedienen. Sehr urig. Als Beer Society starten, ist der Laden recht ordentlich gefüllt. Allerdings sitzen die meisten, es gibt nur direkt vor der Bühne eine Art Tanzfläche, direkt dahinter ist alles mit Tischen und Stühlen vollgestellt. Schade eigentlich, aber das wäre hier halt nunmal so üblich. Na mal sehen, ob wir das Sitzpublikum rocken können. Wir können. Zwar bleiben einige sitzen (und feiern uns im Sitzen ab), aber wir bekommen die Tanzfläche trotzdem voll und die Leute haben auch alle so richtig Bock. Besser kann ein Tourabschluß nicht laufen, heute geht alles. Auch nach mehreren Zugaben hören die Leute nicht auf zu klatschen und mehr zu fordern. Und auch danach will man (mit) uns feiern. Vor allem die holde Weiblichkeit hat heute anscheinend Bock auf Musiker und wir müssen einige Versuche abwehren, die Nacht verteilt auf mehrere Betten zu verbringen. Besonders groß wird die Enttäuschung, als wir unseren Beschluss verkünden, über Nacht noch heimzufahren (und deswegen auch den ganzen angebotenen Bieren und Schnäpsen zu entsagen). Aber es hilft ja nichts, bei der Mörderstrecke (und Ferienende am nächsten Tag) nutzen wir lieber die Nacht zur Fahrt. Die wird zwar sauber anstrengend, aber um 9 Uhr morgens steuern wir dann schließlich doch den heimischen Proberaum an. Es war eine großartige Woche mit vielen sehr guten Eindrücken und Erlebnissen, geilen Shows und verdammt viel Spaß. Alles Beteiligten waren extrem hilfreich und freundlich, vor allem Petr hat einen sehr guten Job geliefert (weswegen wir auch gleich weitere Zusammenarbeit für Osteuropa mit ihm vereinbart haben). Das war nicht das letzte Mal, dass wir in der Ecke gespielt haben! Stefan
5:11 AM
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Monday, November 19, 2007
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Interviews
Anbei die ersten Links zu Interviews für "The Pain of Creation". Viel Spass beim lesen!!!
9:31 AM
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Tuesday, October 23, 2007
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noch mehr Reviews zum neuen Album!!!!!!!!
Silent Decay - The Pain Of Creation Ich muss gestehen, dass ich die zweite Scheibe von Silent Decay beinahe aussortiert hätte, denn beim ersten kurzen anchecken hat mich der Opener "Keep It Real" nicht sonderlich aus den Socken gehauen. Doch irgendwie haben es die fünf Münchner raus, Songs zu schreiben, die sich nach und nach zu kleinen aber feinen Perlen entwickeln. Kaum hat man Besagtem ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet, drückt er den geneigten Hörer spätestens beim zweiten Durchlauf ordentlich in den Sitz. Auch das folgende "Good As Drinks" macht ordentlich Dampf. Auch wenn sie hier wirklich alle typischen Metalcore-Elemente verwursten, macht die Nummer einfach tierisch Spaß. In Sachen Gesang geht Shouter Tobi nicht ganz so melodisch und variabel wie beim Opener vor, passt sich aber gut den Tracks an. Fette Grooves dominieren "Of Good And Bad" und manch Soulfly-Einfluss macht sich bemerkbar. Doch auch hier ist der Sänger der große Trumpf und streut immer wieder ein paar großartige Gesangslinien ein, die sich direkt im Gehör festsetzen. Das folgende "What A Shame" hebt er aber auch nicht aus der Mittelmäßigkeit, denn dazu ist der Nu Metal-Track einfach nicht spannend genug. Wem das nicht schmeckt, der kann sich ja vom Thrasher "Love But Hated Dreams" kurzerhand die Rübe amputieren lassen. Als geschickten Kontrast positionieren sie danach das ruhige "Believe Vs. Experience", in dem Tobi erst so richtig zur Hochform aufläuft und zeigt, dass seine Singstimme auch ohne die große Gitarrenmacht im Rücken bestehen kann. Das beweist er auch im mit einer Akustikgitarre beginnenden "Strong Like This", das im weiteren Verlauf noch kräftig die Gitarren sprechen lässt. Dass die beiden Herren an den Klampfen durchaus ein Händchen für gute Melodien haben, lassen sie in "Ghost" durchschimmern. Frauengesang läutet "Open Your Eyes" ein. Tribalartige Riffs und Drums folgen. Die Sprachsamples haben ein etwas von 'Viva la revolution'. Der Sprechgesang klingt sehr eindringlich und die Namen Soulfly und Ektomorf wabern erneut durch den Hinterkopf. Ebenfalls mit Akustikgitarren (ein Aufgreifen des Intros) und einer ruhigen, melancholischen Stimmung geht das abschließende "My Jesus Mercy" los, bei dem Tobis Stimme am wandlungsfähigsten tönt und stellenweise sogar an John Bush erinnert. Mit Silent Decay hat sich in München ein Gewächs entwickelt, dass sich im internationalen Geschäft zu keiner Zeit verstecken muss. Wenn sie nun noch eine ordentliche Tourethik an den Tag legen, darf man wirklich gespannt sein, was man von der Band noch hören wird. laut.de
Silent Decay - The Pain Of Creation Silent Decay aus München fielen mir zuerst beim 2005er Fuck Christmas in Hamburg auf. Ich erwartete die Jungs NME.Mine, diese konnten es aufgrund des Wetters nicht schaffen und so standen Silent Decay vor mir. Ich wurde einfach nur positiv überrascht und blieb den Herren an den Fersen. Nun liegt vor mir das neue Album "Pain of Creation" und folgt dem 2005er "World of Lies", das noch über Atomic Symphony Records/Rough Trade erschien. Also ein Labelwechsel gab es doch dem tyspischen Silent Decay Stil blieb man treu. Hier mischen sich NuMetal Eigenschaften mit Punk und Crossover sowie leichtem Thrash Einschlag. Entscheident ist der Drive und Groove des Albums, denn Stillstand gibt es hier keinesfalls. Sänger Tobi strapaziert seine Stimmbänder, denn mal geht es gefühlvoll, kreischend aufgewühlt oder einfach nur einpeitschend wild zur Sache. Moderner Metal mit postiver Attitüde. Mit "Keep It Real" beginnt das Album noch am Anfang des Liedes ruhig doch nach einem kurzen Wolkenbruch heizt der Song mächtig ein, teilweise wird man an ältere Raunchy Stücke erinnert. Dazu kommt noch, dass schon bei diesem ersten Stück deutlich wird wozu Sänger Tobi im Stande ist. Der zweite Song "Good As Drink Is" ist eine Hymne mit dem Aufreisser "Let's sing a song about sex, drugs and rock'n roll!", der Live sicherlich ankommen wird. "What A Shame" erinnert mich an Soulfly bzw. Korn, denn vom Gitarrenriffing und Drumming lassen sich hier Paralellen feststellen, doch dieser Vergleich ist nicht negativ gemeint. Silent Decay nutzen einzelne Elemente und vermischen diese mit ihrem eigenen Stil und hierbei kommt kein Abklatsch heraus wie bei etwa Ektomorf. "Loved But Hated Dreams" orientiert sich mehr an modernem Metal und hier wird wieder ordentlich Gas gegeben. Der Gesang wechselt erneut von laut nach leise, was sich durch das Album durchzieht wie etwa beim anschliessenden "Believe vs. Experience", das es aber auch langsamer angehn lässt. Dieses wird auch erneut beim melodischen "Open Your Eyes" deutlich, aber bei aller Melodie bleibt die Wuchtigkeit nicht auf der Strecke. Das Ende des Albums gründet in "My Jesus Mercy", ein wirklich gelungener Schlusspunkt. Wer solch ein Potenzial wie Silent Decay hat, der wird mit Hilfe diese Albums noch viel mehr erreichen ! Also rein in den CD Player "Pain of Creation" aufgedreht 4 von 5 Punkten HardkernSilent Decay - The Pain Of Creation Wie auch immer man die Musik der Bayern von SILENT DECAY auch nennen mag, die Bezeichnung "moderner Metal" sollte die treffende, weil allumfassende sein. Vom Nu Metal über Modern Thrash und Melodic Death Metal bis hin zum Metalcore ist reichlich Stoff vorhanden, den man auf "The Pain Of Creation" ausmachen kann. Schon für ihr Debüt "World Of Lies" konnten die fünf Jungs im Jahre 2005 durchaus wohlwollende Kritiken einheimsen, was ihnen mit Sicherheit auch für ihren aktuellen Longplayer widerfahren wird. Mit dem Einstieg in ihr brandaktuelles Werk könnte dem Quintett auch gleich ein ultimativer Chartbrteaker gelungen sein, zumindest aber eröffnet 'Keep It Real' ein von immenser Hitdichte gekennzeichnetes Album und lässt erneut die Merkmale dieser Formation - die da lauten: massives Riffing trifft auf brachiale Shouts und kulminiert in einem extrem eingängigen und melodischen Refrain - zum Vorschein kommen. In den folgenden Tracks kommen dann zu diesen Ingredienzien auch noch Versatzstücke aus dem Punk ('Good As Drink Is') und der Cavalera'schen SOULFLY-Schule ('Of Good And Bad'), aber die Basis bleibt dennoch der Metal in der erwähnten Ausführung. 'What A Shame' offenbart dann eher die melodische, emotionsgeladene Seite der Band, schafft es aber gekonnt, nicht in Kitsch abzudriften, ehe uns SILENT DECAY mit 'Loved But Hated Dreams' ihre Vorliebe für modernes US-amerikanisches Riffing der melodiösen Art unter Beweis stellen und damit erneut voll punkten können. Immer wieder galoppiert die Rhythmusabteilung von locker-flockig nach hurtig, wie auch in 'Ghost', das zwar in ähnlicher Art durchaus auch von KILLSWITCH ENGAGE stammen könnte, aber durch die immense Eingängigkeit dennoch eindeutig die Handschrift der Bayern aufweist. Dazu weiß auch die Gitarrenabteilung über die gesamte Spielzeit durch abwechslungsreiches Spiel zu gefallen und Sänger Tobi Sittenauer vermag ebenso mit variantenreichem Vortrag zu überzeugen, nachzuhören im fetzigen 'Open Your Eyes' und dem verspielt eröffneten, dann zwar sehr wohl losgehenden, aber dennoch dezent experimentell gehaltenen 'My Jesus Mercy', dem weiteren potenziellen Hitkandidaten auf "The Pain Of Creation". Mal sehen, was für diese Band in Bälde möglich ist; die Basis für einen Durchbruch auf breiter Ebene sollte mit diesem Album gelegt sein. Walter Scheurer Powermetal.de, 30.09.2007 Silent Decay - The Pain Of Creation OK, OK. Ich gebe es ja zu. Ich bin ein musikalischer Phasenhörer. Ich liebe die modernen Emoscreamoscheiße. Doch dann krame ich wieder meine alten Punk-Sachen raus und erfreue mich an Jugenderinnerungen, nur um danach deutschsprachiges Kopfkino zu verschlingen oder schwedischen Schweinerock. Anschließend würdige ich meine Metal- und Hardrock-Wurzeln und renne mit der Luftgitarre durch die Wohnung. Hauptsache, es rockt! So. Jetzt habe ich mich geoutet. Nachdem ich so ungefähr im Juni den ganzen IN FLAMES Backkatalog begeistert durch meine Boxen gejagt hatte und auch die neue SHADOWS FALL nach Matzes Kritik mit einem "Yepp!" für großartig befand, war ich bis vor kurzem der Ansicht, dass meine alljährliche Metal-Phase durch sei. Denkste, hier kommen SILENT DECAY mit ihrem zweiten Release, gemixt und gemastert von Hermann Frank (ehemals Klampfer bei Deutschlands Vorzeige-Metallern der 1980er: ACCEPT), verpackt im wunderbaren Artwork von Meran Karanitant (SIX FEET UNDER, CHMAIRA). Abgesehen davon ist es eine erfreuliche Randnotiz, dass SILENT DECAY nicht aus amerikanischen Metropolen wie New York oder L.A. bzw. aus skandinavischen Schneehaufen kommen, sondern aus dem größten Dorf der Welt: München. Abseits jeden Schubladendenkens sehen sich die Bayern fest im Metal verankert, haben natürlich beizeiten alle Genregrößen rauf- und runtergehört und tief in ihre Seelen eingeritzt. Sollen doch andere die verschiedenen Bestandteile der Eisen verarbeitenden Musik herausfiltern. Und demzufolge hat das Quintett einen hochwertigen Stahl gegossen und ihn anschließend mehrfach gewalzt, sodass eine vielschichtige Qualität entsteht, aus der man Gitterstäbe für die Gefängniszellen der gefesselten Zuhörer produziert. Das Album beginnt mit einigen seichten Takten, danach startet der Eröffnungstanz "Keep It Real" mit einem brachialen Getöse durch und wechselt beim einsetzenden Gesang in einen Nacken schmerzenden Banger, bis alle Lichter für einen derart melodischen Chorus aufflammen, den man unwillkürlich mitschreien muss. Das sich schon hier andeutende Wechselspiel zwischen Aggression und Milde driftet aber nicht in Metalcore-Gefilde ab, sondern zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie moderner Metal im 21. Jahrhundert zu klingen hat. Dieser erste Höreindruck wird von den folgenden Stücken ohne die Möglichkeit eines Einspruches untermauert: "Good As Drink Is" entpuppt sich dabei sogar als Aufforderung zum Pogen, wohingegen "Of Good And Bad" in seiner Kernaussage ein Rock-Schaf im Metal-Gewand ist. Mit "Believe Vs. Experience" und "Strong Like This" gibt es dann auch noch die Semi- und die Vollversion einer Ballade, die meines Erachtens – andere sehen das auch anders – zu einem perfekten Stahlwerk dazugehört. Wunderbare Sache das. Dennoch sei abseits dieser ganzen Lobhudelei nicht verschwiegen, dass sich bei mir der Eindruck eingeschlichen hat, dass die Produktion an manchen Stellen etwas matschig wirkt. Hier hätten die einzelnen Instrumente, besonders die Rhythmusgitarren, stärker voneinander herausgearbeitet werden können, was zu einem präziseren Sound geführt hätte. Darüber hinaus fehlt es Sänger Tobi bei längeren aggressiven Phasen an Ausdauer und Ausdrucksstärke, wohingegen einige melodische Gesangparts neben dem Ton sind. Das hätte man bei einem professionellen Kontrollhören bemerken müssen. Aber, mein Gott, wenn man etwas zum Meckern sucht, findet man auch etwas. Erfreuen wir uns an einem großartigen Metal-Album aus heimischen Landen. Daumen hoch und ab dafür! Splitted Silent Decay - The Pain Of Creation Seit September 2007 unternimmt die Bundesrepublik Deutschland Abhörmaßnahmen bei Terrorverdächtigen. In diesem Zusammenhang wurde ein Telefonat zwischen zwei langhaarigen Subjekten am 26.09.07 aufgenommen. Im Folgenden wird ein Teil des Telefonats wiedergegeben: Klaus-Dieter: "Wer stört?" Udo: "Hier ist der Udo!" Klaus-Dieter: "Mahlzeit!" Udo: "Mahlzeit!! Wie isses bei dir? Alles fit?" Klaus-Dieter: "Jau, alles fit im Schritt. Du weißt ja, der Piepmatz ist nur noch zum Pipimachen da, aber sonst ist alles im Lack. Mensch, von dir habe ich ja seit Ewigkeiten nichts gehört. Was macht die Kunst? Haste mal wieder'n neuen Tipp für mich? Hast du vielleicht mal was von den Bayern SILENT DECAY gehört? Sollen ein ganz nettes neues Album auf den Markt geschmissen haben!" Udo: "Jawoll, kenne ich. Habe mir deren zweite Tröte "The Pain Of Creation" gezogen. Ziemlich fett!" Klaus-Dieter: "Sollen ja so'n bisschen einen auf Soulfly machen, oder? Irgendwie mehrere Musikarten mischen?" Udo: "Jau, stimmt. War oft an Soulfly und auch Korn erinnert. Irgendwie ist sehr viel Nu Metal drin, dieses typische Hüpfburgenriffing. Ziemlich viel sogar, aber mit einem ordentlichen Wumms inne Backen. Aber auch Metalcore und Screamo und und und. Modern Metal halt. Aber gut, richtig gut. Und das aus Deutschland. Mensch, ich hoffe, die Jungs werden nicht wegen ihrer Herkunft zerrissen, verdient hätten sie es nicht. Dazu sind sie einfach zu gut. Sehr viel Wert wurde auf eingängige Refrains gelegt, die immer wieder durch wütende Riffs abgelöst werden. Groß geschrieben sind GROOVE und DYNAMIK! Ein unheimlich erfrischendes mit vielen Ideen ausgestattetes Album. Mit "Good As Drink Is" haben die Jungens sogar eine absolut geile Hymne geschaffen, die punkig rüberkommt und wo Folgendes mehrmals herausgebrüllt wird: "Let's sing a song about sex, drugs and rock'n roll!" Klaus-Dieter: "YEAH!! Hätte ich auch gern mal wieder. Wenigstens Eines davon. Hört sich ziemlich geil an. Was bringt das Album für eine Stimmung rüber!" Udo: "Schlecht drauf, Album rein, gut drauf, so einfach ist das. Zwar nichts Neues diese Laut-Leise-Dynamik, aber halt gut gemacht und fett produziert. Das Album ist sehr eingängig gehalten, lässt sich ziemlich schnell erschließen. Genau richtig für dich Klaus-Dieter. Das einzige, was ich richtig scheiße finde, ist das Bandlogo. Meine Fresse, da müssen sich die Jungs was anderes einfallen lassen. Auch die Stimme des Sängers könnte noch ein wenig trainiert werden, aber sonst: Am besten, testen!" Klaus-Dieter: "Hört sich ziemlich geil an, werde ich mir definitiv ziehen. Sag mal, was ist denn mit deinem Telefon los, das knackt so. Oder ist das bei mir.................." Allschools Network Silent Decay - The Pain Of Creation In welche Schublade man diese Band auch immer stecken will (und von allzu strengen Kategorien halte ich eh nix!!), eines ist klar: Sie treten dem Zuhörer big time in den Arsch!! Kein Spaß, wo die vier Mannen um Shouter Tobi Sittenauer ihre CD drehen lassen, da rauchen die Boxen. Das kracht, das hat Druck, da rauscht das Blut im Ohr. Etwa 2 Jahre nach dem Debüt-Silberling "World of lies" steht nun im September 2007 das Release des brandaktuellen Longplayers namens "The pain of creation" an. 10 Tracks, die zwischen Melodie und Aggression pendeln und damit einerseits recht gut hörbar sind und andererseits auch heftig einschlagen. Variable Gesangsarbeit in Kombination mit kraftvollem Einsatz der klassischen Metalinstrumente (E-Gitarre, Bass und Drums) sorgen für eine abwechslungsreiche Mischung aus Power und "Entspannung". SILENT DECAY können auf eine lebhafte Tourhistorie zurückblicken und ich stelle mir die Combo LIVE recht eindrucksvoll vor und wenn man nur mal davon ausgeht, wie das Material schon auf der CD ´rüberkommt, dann möchte ich nicht beim Konzert der Formation im Pit stehen... da geht´s rrruuuuuuuuunnnddd!!!! Bahn brechend neue Ideen finden sich auf diesem Album nicht, aber die Art und Weise wie das Ganze gestrickt ist und verpackt wird, überzeugt dennoch. Amir Djawadi Heavy-Metal.de Silent Decay- The Pain Of Creation (Artist Station Records) Auch wenn sie nicht in eine Schublade gesteckt werden wollen, gehören SILENT DECAY nach meiner Ansicht zu den Vertretern des Metalcores. Jedoch zu den besseren wie ich finde. War ich Anfangs von dem Genre noch absolut begeistert, finden sich mittlerweile immer weniger überzeugende Vertreter dieses Genres, da sie alle sehr gleich klingen und ihre Musik trotz anfänglicher Überzeugungskraft keine lange Haltbarkeit besitzt. Mit SILENT DECAY verhält es sich meiner Meinung nach anders. Sie sind absolut heavy, vergessen aber zu keinem Zeitpunkt die Melodien in den Vordergrund zu stellen. Sie machen nicht den Fehler auf „Teufel komm raus" und ohne Rücksicht auf Verluste absolut hart klingen zu müssen. Denn wo andere Metalcore Vertreter nur kloppen und sich durch ihre Lieder schreien und grölen, schaffen sie es eine Eingängigkeit zu erzeugen und beizubehalten. Auch bei ihrem Album „The Pain Of Creation" sind selbstverständlich alle Elemente des Metalcores verteten aber eben auf eine gelungene Art und Weise (ähnlich wie bei UNEARTHs Werk „The Oncoming Storm"). Als Produzent ist Herman Frank verantwortlich, der schon Bands wie ACCEPT produzierte. Das lässt Qualität vermuten. Ihm würde ich auch die spitzen Qualität anrechnen die dieses Album Soundtechnisch zu bieten hat und, dass das Album „The Pain Of Creation" wie aus einem Guss klingt. Als Anspieltipps empfehle ich den Opener „Keep It Real", „Believe vs. Experience", das für Metalcore untypische - mit Balladesquen Elementen veredelte - „Strong Like This" und den musikalischen Schlusspunkt des Albums „My Jesus Mercy". Totentanz-magazin.de Silent Decay - The Pain of Creation Review von Christian 24.09.07 Tatort München. Ein beschauliches kleines Städtchen inmitten des grenzenlosen bajuwarischen Wahnsinns. Von dort kommen SILENCT DECAY, deren schwere Gitarren locker die halbe Stadt niederreißen könnten. 2005 veröffentlichte das Quintett sein Debütalbum, seitdem erspielt man sich als Support für unzählige namhafte Bands (u.a. PRO PAIN, ILLDISPOSED) ein Ruf, der auch über die Landesgrenzen hinausgeht. Mit „The Pain of Creation" erscheint nun das Zweitwerk der Münchener, mit dem sich die Band immer zwischen den Genres Metal, Hardcore und sogar Punk bewegt. Was zu Beginn noch mächtig nach Metalcore riecht, entpuppt sich bei näherem Hinhören als vielschichtiger als zuerst angenommen. Natürlich sind SILENT DECAY dem Metal zugewandt, die Gitarren wiegen schwer, die Riffs sind häufig eindeutig. Es gibt METALLICA ähnliche Stakkato Attacken, dann wieder brachiale Gitarren a la KORN. Dies reicht aber lange nicht „The Pain of Creation" zu beschreiben, denn auch dem Hardcore ist man beileibe nicht abgeneigt. Zahlreiche Schreiattacke | | |