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Saturday, March 15, 2008
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versüchtig
... gedankenstill verloren erinnerungstief verschollen melancholerisch verlassen sentimentalisch verfallen hoffnungslosvoll verliebt sehnsuchtssüchtig verträumt furchtschönbar vergessen herzgedanklich verschlossen emotionalistisch verbunden narbenqualisch vertieft körperlandschaftlich verödet ... versucht ... Sucht!
16:25
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Friday, March 14, 2008
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Bereit?
Groß, leuchtend richtungsweisend irrlichterst du durch meine Träume Nein - ich will nicht will so gerne mit dir kommen Du nimmst mir alles, gibst mir soviel Luft zum Atmen atemberaubend schön, du im tosenden Wind wilder Brandung Kristallklare Oberfläche glänzend wunderspiegelnd tief gefährlich Reizvoll in dich einzutauchen um mich zu verlieren Vergessen wer ich bin wohin ich will Am Ende stehe ich immer wieder nur vor dir Meinem wunderschönen Leuchtturm fensterlos atemlos in dir In schwindelnder Höhe grenzenlos weitsichtig luftig frei bereit zu fliegen wenn du mich auffängst
5:36
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Tuesday, February 26, 2008
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Sichtweisen
In einer Bar traf ich euch. So ein hübsches Paar. Neidisch beobachtete ich dich, hübsche, sexy Frau, die du bist. Wie er dich anhimmelte! Das Leuchten in euren Augen. Ich sah zu meinem Mann. Ohja, ich liebte ihn. Sehr. Immer noch. Doch viel zu selten, sah er mich SO an, begehrte ich ihn, wie ganz offensichtlich du den Mann an deiner Seite. Auf dem Weg zum WC - das hört in keinem Alter auf - nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Ihr seid ein tolles Paar, du musst stolz sein auf deinen Freund. Paar? Freund? Hilfe nein - wir ficken nur miteinander. Geschockt. Neidisch. Ich. Sie nahm sich, was sie wollte, wann sie wollte. Doch sah ich ihre Tränen nicht, wenn sie des Nächtens an das traumhafte Paar dachte, das schon so lange zusammen und immer noch ineinander verliebt war. Sie dachte an uns. Wenn er mal wieder keine Zeit für sie hatte, weil er bei seiner Frau war - bei MIR!
... mein Dank geht an Mélisande - ihr Blog Zwei Schwestern hat mich inspiriert!
8:57
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Monday, February 25, 2008
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Lustvoll
Lass Leiden uns schaffen, den süßen, kleinen Tod. Sterben will ich in deinen Armen, unter dir, über dir, auf dir. Ein (be)rauschendes Fest der Sinne will feiern ich, ein Feuerwerk der Gefühle entzünden. Im Land des Vergessens will ich wandeln, frei von Last, voller Lust, die der erste zarte Frühlingsatem auf Schmetterlingsflügeln zu uns trägt. Leiden schaffende Leidenschaft. Erfüllung unserer Begierde. Süßer Tod. Lust.
6:21
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Wednesday, February 20, 2008
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Spuren einer Nacht
Entspannt liegst du auf dem Tisch, nur fünfzehn Minuten. Ein kurzer Traum nur, kleine Auszeit von der Schnelllebigkeit. Anspannung deiner Muskeln, bereit mich zu empfangen. In deinen fünfzehn Minuten schläfst du tief gleite ich über dich, schwinge mich empor, genieße deinen Traum und meine Lust. Bis du wieder auf die Bühne musst. Der Vorhang fällt und mit ihm alle Anspannung. Du wachst auf und bist allein mit den Spuren einer Nacht ...
14:20
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Sunday, February 17, 2008
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Nur drei Worte oder Wollen Frauen wirklich immer nur das Eine?
Current mood: giddy
Stellen wir uns doch einmal folgende Situation vor:
An einem Donnerstagabend kehrte eine gutgelaunte "Damenrunde" zu einem "Afterworkdrink" in ihre derzeitige Lieblingslounge ein, mittendrin: Ich. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass uns seit geraumer Zeit nur noch die Spezies "Coca-Cola-Mann" interessierte - und dieser Begriff inzwischen zu einem geflügelten Wort geworden war. Sie erinnern sich bestimmt alle an diese tollen Werbespots? Na, wie auch immer - ich schweife schon jetzt ab, wie soll denn das noch weitergehen? - eben diese Gattung Mann traf man nicht immer, um nicht zu sagen NIE. Meine von Handwerkern geplagte Freundin wußte davon ein Lied zu singen, ein melancholisches wohlgemerkt. Wie erfrischend war es doch als wir vor gefühlten drei Jahren (es sind jedoch gerade erst acht Tage vergangen ...) in einem Musicaltheater mit einem lauten Aufschrei eben jenem Mann huldigten, der sich mit einer sooo männlichen Geste sein Shirt vom Waschbrettbauch riss ... Entschuldigung, ich schweife schon wieder ab. Also die Lounge. Ich nippte just an meinem "Sex on the Beach" als ER die Bar betrat. Wow. Das musste er sein, mein Coca-Cola-Mann! Ich konnte nicht anders als ihn anzustarren. Ohje, wie peinlich. Ich starrte ihn wirklich an. Und plötzlich steuerte er direkt auf mich zu. Ich vergewisserte mich der Unterstützung meiner Mädels, doch die steckten nur kichernd die Köpfe zusammen. Meine Güte, wir werden wohl nie erwachsen! Da stand er, direkt vor mir. So nah, dass ich seinen würzigen Duft einatmen konnte. Mir wurde schwindelig. Ich schloss die Augen und dachte, dass er mich für völlig durchgeknallt halten musste. Sollte ich mich entschuldigen? Noch bevor ich meine Gedanken sortieren konnte, vernahm ich seine Stimme, dicht an meinem Ohr: " Ich mache alles für 20 Euro, ohne jegliche Gegenleistung." Verwirrt riss ich meine Augen auf. Das musste ich mir eingebildet haben. Hilfesuchend sah ich zu meinen Freundinnen. Aber die hatten ja nichts mitbekommen. Er sah mich herausfordernd an. Nur schwer bekam ich mein galoppierendes Herz in den Griff. Sah ich so aus als ob ...? Meine Güte ... der war gut und gerne 15 Jahre jünger als ich. "Wie bitte?" Sortier dich meine Liebe, du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen ...! Wieder beugte er sich zu mir, um mir erneut ins Ohr zu flüstern: "20 Euro, Süße, Du musst mir nur sagen, was Du willst - in drei Worten." Phhh... das wurde ja immer besser. Was wollte der denn hören? Und plötzlich fiel mir etwas ein. Ich sah ihn einen Augenblick sehr nachdenklich an, suchte in seinem Gesicht nach irgendeiner Unsicherheit. Da war keine. Er war sich seiner Wirkung auf Frauen sehr wohl bewusst. Okay ... Langsam fischte ich eine 20-Euro-Note aus meinem Portemonnaie. Auf den Untersetzer meines Drinks schrieb ich meine Adresse und drückte ihm beides in Hand. Mit einem Augenaufschlag, der Eisberge zum Schmelzen und Vulkane zum Ausbrechen bringen würde, sah ich ihn an, befeuchtete kurz meine Lippen und legte meine Hand auf seinen nackten Unterarm. Mit durchgedrücktem Rücken beugte ich mich soweit zu ihm rüber, dass er gar nicht anders konnte, als in mein Dekolleté zu starren. Dann strahlte er mich siegessicher an und wartete auf drei verlangende Worte. Meine Hand in seinem Nacken, zog ich ihn etwas näher an mich heran, bis meine Lippen sein Ohr berührten. Ich kostete den Moment, spielte mit den Worten und entließ sie in die Nacht: . . . "Putz mein Haus!"
Frau sollte immer das Beste aus dem Mann holen ;-)
... die Story ist kopiert, sie machte als "pps" die Runde - ich habe sie nur etwas aufgefixt ;-))
12:58
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Saturday, February 16, 2008
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Ihre Art
Es ist nicht die Art wie sie geht. Es ist nicht die Art wie sie spricht. Es ist nicht die Art wie sie sich bewegt. Es ist nicht WAS sie sagt, auch nicht so sehr WIE sie es sagt. Es sind ihre Augen, der Spiegel ihrer Seele. WENN sie mich sehen lässt, was ich niemals sehen wollte.
1:34
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Friday, February 15, 2008
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Weitergehn
Es fällt so schwer. Schwer wie Blei sind ihre Beine. Vorankommen, weiter - immer weiter. Sie denkt zu viel, zu viel an alles Schöne, das gewesen und nun vorbei. Sie weint zu viel, um den schönen Traum, der so real sich anfühlte. Vorbei. Es schmerzt das Herz, Tränen brennen fürchterlich. Betrogen um den schönen Schein. Einen bleischweren Fuß vor den anderen. Gehen. Nicht denken. Nicht an alles Schöne, das gewesen. Im Mund den Geschmack der Niederlage. Das Rad des Lebens dreht sich weiter. Es wird weitergehn.
13:11
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Poesiealbum II
Zu spät kommt oft die Reue, ein Herz voll Gram vergeht. Das kleine Wort "verzeihe", kommt leider oft zu spät.
3:13
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Thursday, February 14, 2008
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Zweischneidig
Liebe ist etwas Schönes. Sie tut höllisch weh. Liebe überwindet Distanzen. Sehnsucht schmerzt wie Feuer im Herzen. Liebe bedeutet Nähe. Man kauft sich ein großes Haus Liebe lässt einen verrückte Dinge tun. Man trennt sich.
Liebe - ich suche dich. Nicht. Liebe - ich will dich. Nicht. Liebe - ich brauche dich. Nicht.
So sehr - suche, will, brauche ich Dich!
11:40
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