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Skorpion

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May 5, 2008

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Gender: Female
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Saturday, March 15, 2008

versüchtig

... gedankenstill verloren erinnerungstief verschollen melancholerisch verlassen sentimentalisch verfallen hoffnungslosvoll verliebt sehnsuchtssüchtig verträumt furchtschönbar vergessen herzgedanklich verschlossen  emotionalistisch verbunden narbenqualisch vertieft körperlandschaftlich verödet ... versucht ... Sucht!

16:25 - 2 Comments - 6 Kudos - Add Comment

Friday, March 14, 2008

Bereit?

Groß, leuchtend
richtungsweisend
irrlichterst du
durch meine Träume
Nein - ich will nicht
will so gerne mit dir
kommen
Du nimmst mir
alles, gibst mir soviel
Luft zum Atmen
atemberaubend
schön, du im
tosenden Wind
wilder Brandung
Kristallklare Oberfläche
glänzend
wunderspiegelnd
tief gefährlich
Reizvoll in dich
einzutauchen
um mich zu verlieren
Vergessen
wer ich bin
wohin ich will
Am Ende stehe ich
immer wieder
nur vor dir
Meinem wunderschönen
Leuchtturm
fensterlos
atemlos in dir
In schwindelnder Höhe
grenzenlos weitsichtig
luftig frei
bereit zu fliegen
wenn du mich
auffängst

5:36 - 5 Comments - 16 Kudos - Add Comment

Tuesday, February 26, 2008

Sichtweisen

In einer Bar traf ich euch.
So ein hübsches Paar.
Neidisch beobachtete
ich dich,
hübsche, sexy Frau,
die du bist.
Wie er dich anhimmelte!
Das Leuchten in euren
Augen.
Ich sah zu meinem Mann.
Ohja, ich liebte ihn.
Sehr.
Immer noch.
Doch viel zu selten, sah er
mich SO an,
begehrte ich ihn, wie ganz
offensichtlich du
den Mann an deiner Seite.
Auf dem Weg zum WC -
das hört in keinem Alter auf -
nahm ich meinen ganzen Mut
zusammen.
Ihr seid ein tolles Paar, du
musst stolz sein auf deinen
Freund.
Paar?
Freund?
Hilfe nein - wir ficken nur
miteinander.
Geschockt. Neidisch.
Ich.
Sie nahm sich, was sie wollte,
wann sie wollte.
Doch sah ich ihre Tränen
nicht,
wenn sie des Nächtens an
das traumhafte Paar dachte,
das schon so lange zusammen
und immer noch ineinander
verliebt war.
Sie dachte an uns.
Wenn er mal wieder keine
Zeit für sie hatte, weil er bei
seiner Frau war -
bei MIR!

... mein Dank geht an Mélisande - ihr Blog
Zwei Schwestern hat mich inspiriert!

8:57 - 4 Comments - 8 Kudos - Add Comment

Monday, February 25, 2008

Lustvoll

Lass Leiden uns
schaffen,
den süßen, kleinen
Tod.
Sterben will ich in
deinen Armen,
unter dir,
über dir,
auf dir.
Ein (be)rauschendes Fest
der Sinne
will feiern ich,
ein Feuerwerk der
Gefühle entzünden.
Im Land des
Vergessens
will ich wandeln,
frei von Last,
voller Lust,
die der erste zarte
Frühlingsatem
auf Schmetterlingsflügeln
zu uns trägt.
Leiden schaffende
Leidenschaft.
Erfüllung unserer
Begierde.
Süßer Tod. Lust.

6:21 - 5 Comments - 8 Kudos - Add Comment

Wednesday, February 20, 2008

Spuren einer Nacht

Entspannt liegst du
auf dem Tisch,
nur fünfzehn Minuten.
Ein kurzer Traum nur,
kleine Auszeit
von der Schnelllebigkeit.
Anspannung deiner Muskeln,
bereit mich zu
empfangen.
In deinen fünfzehn Minuten
schläfst du
tief
gleite ich über dich,
schwinge mich empor,
genieße deinen
Traum
und meine
Lust.
Bis du wieder
auf die Bühne
musst.
Der Vorhang fällt
und mit ihm
alle Anspannung.
Du wachst auf und
bist allein mit den
Spuren einer Nacht ...

14:20 - 2 Comments - 4 Kudos - Add Comment

Sunday, February 17, 2008

Nur drei Worte oder Wollen Frauen wirklich immer nur das Eine?
Current mood: giddy

Stellen wir uns doch einmal folgende Situation vor:

An einem Donnerstagabend kehrte eine gutgelaunte "Damenrunde" zu einem "Afterworkdrink" in ihre derzeitige Lieblingslounge ein, mittendrin: Ich.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass uns seit geraumer Zeit nur noch die Spezies "Coca-Cola-Mann" interessierte - und dieser Begriff inzwischen zu einem geflügelten Wort geworden war. Sie erinnern sich bestimmt alle an diese tollen Werbespots? Na, wie auch immer - ich schweife schon jetzt ab, wie soll denn das noch weitergehen? - eben diese Gattung Mann traf man nicht immer, um nicht zu sagen NIE.
Meine von Handwerkern geplagte Freundin wußte davon ein Lied zu singen, ein melancholisches wohlgemerkt. Wie erfrischend war es doch als wir vor gefühlten drei Jahren (es sind jedoch gerade erst acht Tage vergangen ...) in einem Musicaltheater mit einem lauten Aufschrei eben jenem Mann huldigten, der sich mit einer sooo männlichen Geste sein Shirt vom Waschbrettbauch riss ...
Entschuldigung, ich schweife schon wieder ab. Also die Lounge.
Ich nippte just an meinem "Sex on the Beach" als ER die Bar betrat. Wow. Das musste er sein, mein Coca-Cola-Mann! Ich konnte nicht anders als ihn anzustarren. Ohje, wie peinlich. Ich starrte ihn wirklich an. Und plötzlich steuerte er direkt auf mich zu. Ich vergewisserte mich der Unterstützung meiner Mädels, doch die steckten nur kichernd die Köpfe zusammen. Meine Güte, wir werden wohl nie erwachsen! Da stand er, direkt vor mir. So nah, dass ich seinen würzigen Duft einatmen konnte. Mir wurde schwindelig. Ich schloss die Augen und dachte, dass er mich für völlig durchgeknallt halten musste. Sollte ich mich entschuldigen? Noch bevor ich meine Gedanken sortieren konnte, vernahm ich seine Stimme, dicht an meinem Ohr: " Ich mache alles für 20 Euro, ohne jegliche Gegenleistung."
Verwirrt riss ich meine Augen auf. Das musste ich mir eingebildet haben. Hilfesuchend sah ich zu meinen Freundinnen. Aber die hatten ja nichts mitbekommen.
Er sah mich herausfordernd an. Nur schwer bekam ich mein galoppierendes Herz in den Griff. Sah ich so aus als ob ...? Meine Güte ... der war gut und gerne 15 Jahre jünger als ich.
"Wie bitte?" Sortier dich meine Liebe, du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen ...!
Wieder beugte er sich zu mir, um mir erneut ins Ohr zu flüstern: "20 Euro, Süße, Du musst mir nur sagen, was Du willst - in drei Worten."
Phhh... das wurde ja immer besser. Was wollte der denn hören? Und plötzlich fiel mir etwas ein.
Ich sah ihn einen Augenblick sehr nachdenklich an, suchte in seinem Gesicht nach irgendeiner Unsicherheit. Da war keine. Er war sich seiner Wirkung auf Frauen sehr wohl bewusst. Okay ... Langsam fischte ich eine 20-Euro-Note aus meinem Portemonnaie. Auf den Untersetzer meines Drinks schrieb ich meine Adresse und drückte ihm beides in Hand. Mit einem Augenaufschlag, der Eisberge zum Schmelzen und Vulkane zum Ausbrechen bringen würde, sah ich ihn an, befeuchtete kurz meine Lippen und legte meine Hand auf seinen nackten Unterarm. Mit durchgedrücktem Rücken beugte ich mich soweit zu ihm rüber, dass er gar nicht anders konnte, als in mein Dekolleté zu starren.
Dann strahlte er mich siegessicher an und wartete auf drei verlangende Worte.
Meine Hand in seinem Nacken, zog ich ihn etwas näher an mich heran, bis meine Lippen sein Ohr berührten. Ich kostete den Moment, spielte mit den Worten und entließ sie in die Nacht:
.
.
.
"Putz mein Haus!"

Frau sollte immer das Beste aus dem Mann holen ;-)


... die Story ist kopiert, sie machte als "pps" die Runde - ich habe sie nur etwas aufgefixt ;-))

12:58 - 5 Comments - 10 Kudos - Add Comment

Saturday, February 16, 2008

Ihre Art

Es ist nicht die Art
wie sie geht.
Es ist nicht die Art
wie sie spricht.
Es ist nicht die Art
wie sie sich bewegt.
Es ist nicht
WAS sie sagt,
auch nicht so sehr
WIE sie es sagt.
Es sind ihre
Augen,
der Spiegel ihrer
Seele.
WENN sie mich
sehen lässt,
was ich niemals
sehen wollte.

1:34 - 4 Comments - 6 Kudos - Add Comment

Friday, February 15, 2008

Weitergehn

Es fällt so schwer.
Schwer wie Blei
sind ihre Beine.
Vorankommen,
weiter - immer
weiter.
Sie denkt zu viel,
zu viel an alles Schöne,
das gewesen und nun
vorbei.
Sie weint zu viel,
um den schönen Traum,
der so real sich anfühlte.
Vorbei.
Es schmerzt das Herz,
Tränen brennen fürchterlich.
Betrogen um den schönen
Schein.
Einen bleischweren Fuß
vor den anderen.
Gehen.
Nicht denken.
Nicht an alles Schöne,
das gewesen.
Im Mund den Geschmack
der Niederlage.
Das Rad des Lebens dreht
sich weiter.
Es wird weitergehn.


13:11 - 2 Comments - 2 Kudos - Add Comment

Poesiealbum II

Zu spät kommt oft die Reue,
ein Herz voll Gram vergeht.
Das kleine Wort "verzeihe",
kommt leider oft zu spät.

3:13 - 2 Comments - 2 Kudos - Add Comment

Thursday, February 14, 2008

Zweischneidig

Liebe ist etwas Schönes.
Sie tut höllisch weh.
Liebe überwindet Distanzen.
Sehnsucht schmerzt wie Feuer im Herzen.
Liebe bedeutet Nähe.
Man kauft sich ein großes Haus
Liebe lässt einen verrückte Dinge tun.
Man trennt sich.

Liebe -
ich suche dich.
Nicht.
Liebe -
ich will dich.
Nicht.
Liebe -
ich brauche dich.
Nicht.

So sehr -
suche, will, brauche ich Dich!

11:40 - 7 Comments - 5 Kudos - Add Comment


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